Weihnachtsgeschenk
Allgemeines

Weihnachtsgeschenk – Gutscheine mit stilvollen Beratungsangeboten

Sind Sie noch auf Weihnachtsgeschenk-Suche? Oder schreiben Sie gerade an Ihrem eigenen Wunschzettel?

Verschenken Sie doch mal Modische-Inspiration – und „Zeit für sich“! Ich biete Ihnen individuelle und persönlichen Beratungen rund um das Thema Mode und Styling.

Exklusive Gutschein-Pakete für Weihnachten – ab dem 1. Dezember 2017


Stilberatung + Garderobencheck zu 550,00 €.

Wir besprechen Ihre optimalen Kleidungsschnitte, Kleidungslängen und Ausschnittformen, abgestimmt auf Ihre Größe, Proportionen, Silhouette. Das alles bei Ihnen Zuhause vor dem eigenen Kleiderschrank. Gemeinsam finden wir die Highlights in Ihrem Schrank und sortieren Fehlkäufe aus. Ich erstelle neue Outfits und halte diese fotografisch fest. Ca. 4,5 – 5 Stunden vor Ort. Zusätzlich erhalten Sie eine ausführliche Nachbereitung der Stilberatung, sowie alle Outfitbilder vom Garderobencheck in einer pdf.


Farbberatung & Make-up Beratung + gratis Lippenstift* zu 260,00 €.

Sie werden strahlen! Ich ermittle Ihren Farbtyp nach Haut-, Haar- und Augenfarbe mittels Analysetüchern und Sie erhalten einen auf Ihren Typ abgestimmten hochwertigen Farbfächer. Die Make-up Beratung rundet die Beratung perfekt ab. Schritt für Schritt zeige ich Ihnen ein typgerechtes Make-up. Sie erhalten gratis einen passenden Lippenstift (*oder Lidschatten).


„In 3 Schritten vom Tages- zum Abend Make-up“ zu 130,00 €.

Ein elegantes Abend Make-up muss gar nicht schwer sein. Ich zeige Ihnen wie Sie Ihr Tages-Makeup in wenigen Schritten für den Abend „upgraden“ können. Schritt für Schritt schminken Sie sich Smokey-Eyes oder tolle rote Lippen unter meiner Anleitung. Dauer ca. 1,5 Stunden.


„Outfitberatung – ONLINE“ zu 70,00 Euro.

Feedback zu 4 Outfits / Ort: Via E-MAIL oder Skype, FaceTime (30 Minuten).

Ob für einen Geschäftstermin, ein Vorstellungsgespräch, festliche Anlässe wie Hochzeiten oder für einen Alltagslook. Ich unterstütze Sie mit meinem Feedback und gebe Tipps zur Optimierung bis hin zu konkreten Outfitvorschlägen.


Wählen Sie einfach ein Angebot aus den obigen Gutschein-Paketen aus und bestellen Sie jetzt Ihren Gutschein.

Bei Gutscheinen auf alle regulären Beratungsangebote schenke ich Ihnen ab dem 14.12.2017 einen Rabatt in Höhe von 5 %*.

*Nicht mit anderen Angeboten kombinierbar.

Für das Erstellen des Gutscheins benötige ich folgende Angaben:

  • Name der beschenkten Person
  • Versand- und Rechnungsadresse des Auftraggebers
  • Gewünschte Beratung oder Wert bei einem Wertgutschein

Der Gutschein geht umgehend per Post in einem neutralen Umschlag an Sie raus. Die Rechnung zur Überweisung liegt dem Gutschein bei.

Gutschein zum Selbstausdruck gewünscht? Bitte bei der Bestellung angeben.

Interesse geweckt? Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

++ Gutscheinversand per Post bis einschließlich 20.12.2017, danach Gutschein zum Selbstausdruck bis einschließlich 23.12.2017. ++


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Allgemeines, Für Frauen

Glamourfaktor Pailletten – wie man sie lässig kombiniert.

Kaum rückt Weihnachten und Silvester näher, finden wir sie überall in den Geschäften – Pailletten.

Die kleinen, schimmernden Plättchen lassen auch mein Herz höher schlagen. Sie stehen für Glamour, Eleganz und Weiblichkeit. Und sie erinnern mich an meine Zeit als Kostümschneiderin am Theater.

Doch wie kombiniert man ein Outfit mit Pailletten?

Die wichtigsten Styling-Tipps und Stylingfallen

Wie immer lautet meine Devise: „Kaufe nichts, was Du nicht vielseitig kombinieren kannst.“ Und das schließt auch einen Rock oder ein Kleid, vollbesetzt mit Pailletten nicht aus. Selbstverständlich lässt sich ein weißes T-Shirt leichter kombinieren. Doch mit ein bisschen Kreativität, wird aus dem Glitzer-Teilchen ein Kombinationstalent.

Ein Beispiel – mit meinem Paillettenrock: Für festliche Anlässe passt dazu eine Seidenbluse, schicke High Heels und eine elegante Clutch. Schon ist der Look fertig für die Weihnachtsfeier oder eine festliche Cocktailparty. Zu schick für einen anderen Anlass? Dann kombiniere ich den Rock mit Kuschelpulli, Lederjacke und Stiefeletten. So wirkt das Outfit lockerer und ist auch für die nächste Geburtstagsfeier geeignet. Alternativ trage ich dazu eine weiße Bluse, mal mit Pumps und mal mit Stiefeln.

Pailletten-Outfits können auch ganz lässig sein

Wenn Sie mutig mit Gegensätzen und Stilbrüchen spielen, gelingt Ihnen ein Outfit, das auch für weniger festliche Anlässe überzeugt.

Hier ein paar Stylingideen:

  • Paillettenjacken und Blazer: Mit lässigen Jeans im Boyfriend-Schnitt und Vintage Effekten. Dazu ein schlichtes T-Shirt oder Top. Etwas Eleganter wird es mit einer schwarzen Zigarettenhose. Beispielsweise für ein Treffen mit Freunden in einer Bar, zur Geburtstagsfeier, einem Konzert.
  • Paillettenkleid: Lässiger wirkt dieses mit einer schmalen Lederjacke oder einer Jeansjacke. Dazu Chelsea-Boots, Loafer, … fertig sind Sie für einen Weihnachtsbrunch oder eine Vernissage.
  • Paillettenrock: Mein persönlicher Styling-Favorit. Lässig kombiniert mit Oversizepulli und Stiefeletten. Alternativ mit einem schlichten T-Shirt und Lederjacke, oder auch mit weißer Bluse und Boots. …

 

Wem das im Outfit immer noch ein bisschen zu viel ist, kann nur eine tolle Clutch oder Pumps mit Pailletten wählen. So ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei, der Spaß an ein bisschen Glamour hat.

Achtung Stylingfallen

++ Pailletten betonen sehr stark. ++ Also nicht den Teil der Figur darin hüllen, den man eigentlich eher kaschieren möchte. Bei einer sehr kurvigen Hüfte empfehle ich daher eine Pailettenjacke. Ist die Oberweite sehr groß und die Hüfte schmal, fällt die Entscheidung sogar auf einen Rock mit hellen Pailletten. Hell + Glanz betont extra.

++ Weniger ist mehr ++ Das Outfit nicht überladen. Wenn man nicht aussehen möchte wie ein überladener Weihnachtsbaum, dann sollte das Schimmer-Outfit für sich wirken können. Schlichte Basics und dezenten Schmuck wählen. So wirkt das Outfit glamourös und stilvoll.

++ Sensibelchen ++ Die zarten Glitzerplättchen sollten vorsichtig behandelt werden. Das Kleidungsstück daher liegend aufbewahren. Zudem trocken und in Seidenpapier gehüllt. So werden andere Sachen nicht von den Pailletten beschädigt. Beim Tragen sollte man ebenfalls ein paar Dinge beachten: Die Pailletten glatt streichen, damit sie nicht so leicht brechen oder abfallen können. Ständige Reibung an empfindlichen Materialien vermeiden. Beim Kauf auf ein gutes Futter achten, das beim Tragen die anderen Kleidungsstücke schützt.

Verpassen Sie Ihren alten Sachen ein UPGRADE

Noch eine Idee zum Schluss. Wie wäre es sich einen schlichten Pulli zu nehmen und ein paar Pailletten effektvoll darauf zu platzieren. Pimp your Pulli – sozusagen.

Pulli mit Pailletten

Alternativ können Sie auch ein T-Shirt verzieren, oder einen Strickschal, eine Mütze.

Seien Sie kreativ. Let’s GLAM.

Herzlichst

Sonja Garrison

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*Die Collagen des Beitrags wurden mit Polyvore erstellt.

Allgemeines

Capsule Wardrobe – In 7 Schritten zum minimalistischen Kleiderschrank

Die „Capsule Wardrobe“ ist in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich?

Es ist eine sehr reduzierte Garderobe mit bewusst ausgewählten Kleidungsstücken, die sich alle vielfältig kombinieren lassen. So minimalistisch, dass die Garderobe pro Saison aus nur 30 – 35 Kleidungsstücken inkl. Schuhen besteht. Eine Saison sind 3 Monate (Frühjahr – Sommer – Herbst – Winter).

Diese minimalistische Garderobe ist ein wunderbarer Gegentrend zur „fast fashion“, in der kurzlebige Trends in Massen produziert werden. Je billiger, desto besser und leider oft ohne Rücksicht auf ökologische oder ethische Verantwortung.

„Buy less. Choose well. Make it last.“ 

Die Modedesignerin Vivienne Westwood, hat es sehr treffend formuliert: Kaufe wenig, wähle sorgfältig aus um lange Freude daran zu haben.

Hier meine 7 Schritte für Ihre „Kapselgarderobe“:

1. Bestandsaufnahme

Nur wenn Sie genau wissen welche Kleidung Sie besitzen, wissen Sie was fehlt und bekommen Ideen wie Sie Ihre Kleidung kombinieren können. Dafür bitte mal ALLES aus dem Schrank räumen.

2. Sortieren

Was sind Lieblingssachen, welche Farben & Schnitte mögen Sie besonders gern? Diese Kleidungsstücke dürfen definitiv bleiben.

Pro Saison dürfen Sie behalten:

  • Ca. 15 Oberteile (Blusen, Pullis, Strickjacken, Blazer)
  • 9 Unterteile (Hosen und Röcke)
  • 2-3 Jacken
  • 2-3 Kleider
  • 5-9 Paar Schuhe

Alles andere kommt erst einmal weg: In Kisten verstaut und weg aus Ihrem Sichtfeld.

3. Farbkonzept

Die Garderobe sollte hauptsächlich aus Basisfarben (z.B. Schwarz, Grau, Weiß, Marineblau, Beige) und 1-2 persönlichen Akzentfarben bestehen (z.B. Bordeaux, Türkis). So kann die Kleidung vielseitig kombiniert werden. Ihre Akzentfarben können Sie auch in den Accessoires aufgreifen (Gürtel, Schals).

4. Unifarben vs. Muster

Einfarbige und schlichte Kleidung ist vielseitiger kombinierbar als gemusterte und detailreiche Kleidung. Daher gilt: Ca. 80 % der Kleidung sind Basics – einfarbig und schlicht. 20 % setzen Statements durch Muster, Stickereien etc. TIPP: Die Farben im Muster sollten Ihren Basis- und Akzentfarben entsprechen!

5. Mindestens 3 Outfits pro Kleidungsstück.

Jedes Ihrer Kleidungsstücke sollten Sie zu mindestens 3 unterschiedlichen Looks kombinieren können. Daher überlegen Sie schon im Geschäft, wie sich das neue Kleidungsstück kombinieren lässt. Hosen und Röcke wählen Sie so aus, dass sie in Form und Länge sowohl zu flachen als auch zu Absatzschuhen gut aussehen. ACHTUNG: Zuhause überprüfen, denn das Shoppen hört nicht an der Ladenkasse auf.

6. Eigenen Stil entwickeln

Sie sollten wissen was Ihnen WIRKLICH steht – Farben, Formen, Stilrichtung. Wenn Sie jeden Trend mitmachen, wird es kaum möglich sein den eigenen Stil zu entwickeln oder eine reduzierte Garderobe aufzubauen. Daher sollten Sie nicht jeden Trend mitmachen.

7. Im Alltag überprüfen und notieren was fehlt.

Der Alltag zeigt welche Kleidungsstücke Sie tatsächlich oft und gerne tragen. Außerdem werden Sie feststellen, dass das ein oder andere Kleidungsstück, ein Schuhpaar oder ein Accessoire noch fehlt. Machen Sie sich direkt Notizen und erweitern Sie Ihre Garderobe beim nächsten Einkauf um diese wirklich sinnvollen Stücke. Kleidungsstücke die sich als Schrankhütern entpuppt haben, sollten Sie nach der Saison aussortieren.

Für RTL wurde ich im Rahmen eines Capsule Wardrobe Experiments um ein paar Statements gebeten. Hier können Sie den Beitrag ansehen. Meine kurzen Statements beginnen ab Minute 2:30.

FAZIT zur Capsule Wardrobe:

Ob es nun 33, 37 oder 45 Teile sind – letztendlich geht es darum das Bewusstsein dafür zu wecken, dass man nicht viele Kleidungsstücke braucht. Weg von Kleidung im Überfluss,  Shoppingwahn und Frust vorm Kleiderschrank. Hin zum bewussten Kauf von Kleidung, gegen „fast fashion“ und für mehr Freiheit und Spaß am Kombinieren.

Herzlichst

Sonja Garrison


Weitere nützliche Tipps habe ich in folgenden Blogbeiträgen verfasst: 10 Tipps für den perfekten Garderobencheck und Kombinieren leicht gemacht.

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Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt. In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

2 x pro Jahr – immer zum Saisonwechsel sollten Sie IHREN Garderobencheck durchführen. In jeder Saison teile ich daher einen Artikel zum Thema. Als Reminder für meine Stammkunden und um Neulingen den Schrecken vor dem Garderobencheck zu nehmen. Ein solcher Check wirkt BEFREIEND und verändert die Perspektive – im wahrsten Sinne! Endlich wieder Überblick im Schrank bedeutet: Neue Outfits zu kreieren wird leichter und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

Dafür brauchen Sie ÜBERBLICK. Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Einen Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie andere Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht! Oder geben es kurz nach dem Kauf zurück. TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen?

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert weil der Überblick fehlt. Wenn der Schrank vollgestopft ist und das Gefühl bleibt, dass man NICHTS zum Anziehen hat, ist das ganz schön frustrierend.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Man braucht nicht viel Kleidung, wenn das was man hat vielseitig kombinierbar ist. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt uns das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstraut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo)

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben, bei Ebay verkaufen oder spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Möchten Sie Unterstützung beim Garderobencheck? Ich freue mich Sie zu unterstützen. Kontakt

Übrigens, wenn Sie unsicher sind welche Farben und Schnittführungen die richtigen für Sie sind, kann das auch zu Fehlkäufen führen. Eine Beratung zu diesen Themen wird Ihnen die nötige Sicherheit geben.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

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Kleidergröße, Maßband
Allgemeines

Welche Kleidergröße habe ich? – 5 Tipps zur richtigen Größe und Passform

Neulich beim Personal Shopping. Nach 3 Stunden liegt das Ergebnis des Einkaufs vor uns: Meine Kundin hat eigentlich Kleidergröße 38, doch von Gr. 34 – 42 ist bei den ausgewählten Kleidungsstücken alles dabei. Als Profi kenne ich die unterschiedlichen Passformen und Größen der Modeunternehmen ganz genau. Doch woran soll sich ein Laie bloß orientieren?

Dabei könnte es so einfach sein: Standards – eine Gr. 40 ist eine Gr. 40 – egal bei welchem Label man ein Kleidungsstück anprobiert. Markenübergreifend gleiche Größen. Das wäre ein Traum. Doch geht das überhaupt?

Damit Sie im Größenwirrwar den Überblick zurückgewinnen, habe ich meine 5 besten Tipps zusammengestellt. Zuerst jedoch ein paar wissenswerte FAKTEN.

Mogelpackung für ein besseres Gefühl

Es gibt einen Standard – jedoch ist dieser nicht verpflichtend: Die Europäische Norm (EN 13402). Dort sind die durchschnittlichen Körpermaße von Frauen, Männern und Kindern in Tabellen festgehalten. Genormte Kleidergrößen lassen sich auf Basis dieser Werte erstellen. Theoretisch!

Doch viele Labels halten sich nicht daran. Es werden „Charming Sizes“ entwickelt, um vor allem uns Frauen ein gutes Gefühl zu geben, wenn die kleinere Größe passt. Ich hatte schon Kundinnen, die aus Prinzip keine Gr. 44 anprobieren wollten. Oder Frauen die mir stolz ihr neues Kleid präsentierten – mit den Worten: „Es hat sogar eine Gr. 34“. Fühlen Sie sich ertappt? Dabei sind das doch NUR Zahlen.

Für diesen psychologischen Effekt wird von der Modeindustrie ratz fatz aus einer Gr. 42 eine Gr. 40. Das Kleidungsstück wird entweder bewusst größer konstruiert – oder einfach kleiner ausgezeichnet.

Die Zielgruppe von Modeunternehmen bestimmt die Passform

Jedes Label hat seine eigene Zielgruppe, auf die das Design und die Passform einer Kollektion abgestimmt werden. Der Körperbau der Zielgruppen kann stark variieren.  Das Alter spielt dabei auch eine Rolle: Mode für junge Menschen fällt oft kleiner aus, als Mode für deutlich ältere Kunden.

Ein weiterer Aspekt sind nationale körperliche Unterschiede. Däninnen sind im Durchschnitt größer als Italienerinnen und Französinnen. Auch unterschiedliche Maße von Taille, Hüfte und Co. müssen berücksichtigt werden. Das macht Sinn oder?

Viele Länder und Modeunternehmen greifen daher auf eigene Messdaten zurück. In Deutschland führen die Hohenstein Institute regelmäßige Reihenmessungen durch. Die Körpermaße von mehr als 10.000 Männern, Frauen und Kindern werden mit Hilfe eines 3D-Scanners erfasst. Nur wenige Sekunden braucht der Scanner um mehr als 2 Mio. Messpunkte zu erfassen, die danach am Computer ausgewertet werden. Diese Daten werden in Maßtabellen zusammengefasst und Modeunternehmen können für die Schnittkonstruktion darauf zurückgreifen.

Und wie wird die Kleidergröße nun berechnet?

Dafür müssen Sie Ihren Brustumfang kennen. Denn dieser bildet die Basis für die europäische Konfektionsgröße.

Damengrößen: Der Brustumfang wird halbiert und vom Ergebnis 6 cm abgezogen. Ein Brustumfang von 96 cm entspricht somit der Gr. 42. Dies dient als Orientierung. Die durchschnittliche Körpergröße von Frauen in Europa liegt übrigens bei 164 bis 170 cm. Neben den gängigen Größen von 32 – 48, werden „Große Größen“, „Kurz- und Langgrößen“ angeboten.

Herrengrößen: Hier wird der Brustumfang einfach halbiert. Ein Brustumfang von beispielsweise 100 cm entspricht also Gr. 50. Europäische Männer haben eine durchschnittliche Körpergröße von 170 – 194 cm. Für sehr große, schlanke Männer gibt es Sondergrößen, sowie für „Untersetzte“ (kleine) Männer und mit Bauch.

Die 5 wichtigsten Tipps – für mehr Überblick im Größenwirrwarr:

1. Kennen Sie Ihre Körpermaße!

Nur wenn Sie Ihre Maße wissen, können Sie Ihre RICHTIGE Größe ermitteln. Ob beim Online-Shopping, im Geschäft oder auf Reisen.

Jedes Modeunternehmen veröffentlicht eigene Maßtabellen (bzw. Größentabellen). Ihre eigenen Körpermaße können Sie mit den Maßtabellen der Hersteller vergleichen.

Nehmen Sie sich ein flexibles Maßband und vermessen Sie sich in Unterwäsche:

  • Brustumfang (Frauen messen ohne BH)
  • Unterbrustumfang
  • Taillenumfang, schmalste Stelle
  • Bauchumfang, stärkste Stelle
  • Hüftumfang, stärkste Stelle um den Po herum
  • Innere Beinlänge (Schritt bis Knöchel)
  • Äußere Beinlänge (Taille bis Knöchel)
  • Armlänge ab Schulter bis Handgelenk
  • Schulterbreite
  • Halsumfang
  • Körpergröße

Liegen Sie zwischen zwei Größen? Dann wählen Sie die nächst gelegene Kleidergröße. Den Abstand zwischen den Größen nennt man „Sprungwert“. In Deutschland sind das 4 cm. Also ein Spielraum von 4 cm bis zur nächst größeren oder kleineren Größe.

Manche Online-Shops bieten inzwischen Größenermittler auf Basis individueller Daten an (z.B. bei Hallhuber – und bei mir trifft es 100 % zu – großartig!).

TIPP: Keine Maßtabelle parat? Nehmen Sie sich ein Maßband mit zum Shopping und messen Sie im Geschäft die Kleidung nach. Außerdem können Sie die Weiten und Längen mit einem Kleidungsstück das Ihnen gut passt vergleichen. Beispielsweise indem Sie 2 Pullis oder Röcke im Geschäft übereinanderlegen.

ACHTUNG: Die in Deutschland gängigen Damengrößen weichen in Italien, Spanien und Frankreich ab (s. Bild oben, internationaler Größenvergleich). Das hat auch mit den Sprungwerten zu tun, die in diesen Ländern kleiner sind als die 4 cm in Deutschland.

Bei Herren-Hemden richtet sich die Größe nach dem Halsumfang. Zusätzlich wird der Bauchumfang berücksichtigt. Mein TIPP: Markenunabhängiger Größenberater für Hemden!

Für Hosen, vor allem bei Jeans, hat sich übrigens die amerikanische Messweise (Zoll / Inch) durchgesetzt. Es wird der Bundumfang und die Beininnenlänge angegeben.

2. Achtung: Material & Schnittführung

Die Kleidergröße kann variieren, je nach dem ob ein Kleidungsstück aus elastischem/nachgiebigem oder festem Material gearbeitet ist.

Die Schnittführung spielt auch eine große Rolle. Beispiel: 2 Kleider – das eine Kleid in figurbetontem Schnitt, das andere Kleid im Oversize Stil. Ist die Schnitfführung sehr weit, kann die kleinere Größe reichen. Beim figurbetonten Schnitt ist es evtl. die größere Größe.

TIPP: Lassen Sie sich nicht von den Größenangaben irritieren und ziehen Sie im Zweifel immer verschiedene Größen des gleichen Models an.

3. Machen Sie keine Passform-Kompromisse

Ein Kleidungsstück MUSS richtig sitzen und eine Passform haben, die zu Ihrer Figur passt. Wenn ein Kleidungsstück an der stärksten Stelle der Figur sanft anliegt – aber nicht einengt, sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg.

Ein paar allgemeine Hinweise:

Zu ENG?

  • Eine zu enge Passform ist meist an unschönen Falten zu erkennen.
  • Ist ein Sakko, Blazer oder Mantel zu eng geschnitten, bilden sich im Bereich der Nackenpartie lange Querfalten.
  • Das Kleidungsstück fließt nicht, sondern sitzt beispielsweise an der Hüfte oder dem Busen auf.
  • Unterwäsche zeichnet sich ab.
  • Ein Rock oder Kleid schiebt sich beim Gehen nach oben und bildet Querfalten.
  • Etc.

Zu WEIT?

  • Ist das Kleidungsstück zu weit, wirken Sie darin im wahrsten Sinne „verloren“.
  • Der Kragen eines Sakkos oder Blazers steht ab und liegt nicht am Hals an.
  • Ist ein Sakko, Blazer oder Mantel im Schulterbereich zu weit, entstehen im Rückenteil tiefe Längsfalten.
  • Der Hosenbund muss durch einen Gürtel gehalten werden.
  • Etc.

TIPP: Weiten und Längen sind oft ganz individuell und werden beim Passformcheck im Rahmen einer Stil- oder Imageberatung besprochen.

4. Praxistest „Zappelphilipp“

Testen Sie Ihre Kleidung in der Bewegung: Setzen Sie sich, gehen Sie ein paar Schritte, heben Sie die Arme.

Das Kleidungsstück sollte möglichst von selbst wieder in die Ursprungsposition zurückrutschen. Kleine Korrekturen sind erlaubt. Doch wenn Sie ständig an Ihrer Kleidung „herumzuppeln“, dann wirkt das wenig überzeugend.

5. Was nicht passt, wird passend gemacht – Änderungsservice

Konfektionsware im Geschäft hat Standardmaße. Wenn Sie zwischen zwei Größen liegen oder die Länge nicht stimmt, nutzen Sie bitte den Service eines Änderungsschneiders.

Sie können Kleider, Röcke und Hosen kürzen lassen, den Bund enger, die Taille schöner herausarbeiten lassen, die Schulter heben etc. Es lohnt sich! Um einen guten Änderungsschneider zu finden, achten Sie auf gute Erfahrungswerte aus Ihrem Umfeld. WICHTIG: Das Kleidungsstück beim Abholen unbedingt nochmal anziehen, um das Ergebnis zu überprüfen.

Als ursprünglich gelernte Damenschneiderin und Bekleidungstechnikerin weiß ich, wovon ich rede. Seit 20 Jahren begleitet mich das Thema. Wenn Sie meine 5 Tipps beachten, wird der nächste Einkauf entspannter.

FAZIT: Eine Konfektionsgröße ist NUR EINE ZAHL!  Diese bietet Ihnen eine Orientierung bei der Suche nach den für Sie richtigen Kleidungsstücken. Was wirklich „zählt“, ist der Sitz der Kleidung an Ihnen – und wie Sie sich darin fühlen.

Herzlichst

Sonja Garrison

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