Stil finden
Allgemeines

Den eigenen Stil finden – 5 Tipps vom Profi

Sie haben bestimmt schon mal ein Outfit an einer Kollegin, Freundin oder Schauspielerin gesehen das umwerfend schön aussah und Sie dachten: „Das muss ich haben!“ Sie haben recherchiert, das Outfit gefunden, es anprobiert und mussten dann feststellen „an mir sieht das total bescheuert aus!“.

Das kann einerseits an der falschen Farbe liegen, die Sie fahl und blass aussehen lässt. Auch die Länge und Schnittführung des Kleidungsstücks kann ungünstig sein.

Und es kann am Stil liegen – der nicht zu Ihnen passt.

Es gibt Kleidungsstile, die sind rockig, andere mädchenhaft, Stile mit sehr extravaganten Elementen, sportlich, mit vielen Details oder auch minimalistisch.

Und weil Sie eine andere Persönlichkeit sind als die Kollegin, Freundin oder Schauspielerin, kann die Stilrichtung ganz anders sein. Sie bewegen sich anders, Sie leben anders – Sie sind eben Sie! Den eigenen Stil finden – das ist somit auch eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Zu dem, was Sie als Menschen ausmacht – wer Sie sind und was Sie mit Ihrer Kleidung aussagen möchten.

Den eigenen Stil zu finden ist befreiend. Denn es bedeutet sich von Trends nicht stressen zu lassen. Sie kennen und verstehen welche Farben, Schnittführungen und Stilelemente zu Ihnen passen.

Stilikonen wie Coco Chanel, Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder auch Audrey Hepburn haben im Lauf des Lebens ihren unverwechselbaren Stil entwickelt. Ihr Stil reflektiert Persönlichkeit und ist zeitlos.

Mit meinen Tipps werden auch Sie, Ihrem eigenen Stil ein Stück näher kommen.

Den eigenen Stil finden – die ersten 5 Schritte:

1. Ihr Stil und Ihre Persönlichkeit

Wer bin ich – was macht mich aus? Unsere Persönlichkeit, unsere Eigenschaften, das was wir ästhetisch finden, was wir mögen, wie wir leben, unser Umfeld, unser Beruf. All dies sendet mir als Stilberaterin Signale um dem Stil meiner Kundinnen und Kunden auf die Spur zu kommen.

„Ich möchte meinen eigenen Stil finden“. Das setzt also voraus sich mit dem auseinanderzusetzen – WER WIR SIND.

Und wir entwickeln uns im Leben weiter – weshalb es wichtig ist, sich immer wieder damit auseinander zu setzen. Die Grundzüge eines Stils bleiben bestehen, doch manchmal kommt der Moment im Leben an dem wir spüren: Das passt einfach nicht mehr zu mir!

Nehmen Sie sich einen Notizblock und schreiben Sie auf welche Eigenschaften Sie ausmachen:

„Sensibel, extrovertiert, lebendig, ruhig, strukturiert, romantisch, pragmatisch, naturverbunden, zielstriebig, chaotisch, ordentlich, …“

Es geht sicher nicht darum jede Eigenschaft nach außen zu tragen. Zumal man verschiedene Anlass hat und auch dabei in „Rollen“ schlüpft. Doch mit dem Bewusstsein für Ihre Eigenschaften, wirkt Ihr Look nicht wie eine Verkleidung.

2. Kennen Sie Ihre idealen Farben und Schnittführungen

Ständige wechselnde Trends können ziemlich überfordern. Immer wieder locken neue tolle Kollektionen. Plötzlich ist Lila und Plisseé angesagt, Midiröcke lösen Miniröcke ab und Animalprints finden in allen Viranten.

Damit Sie den Überblick zu behalten, finden Sie heraus was Ihnen wirklich steht. Welche Silhouetten passen zu Ihrer Figur und welche Längen sind vorteilhaft? Welche Farben bringen Ihren Teint zum Strahlen und welche lassen ihn fahl erscheinen? Auch Materialien und Muster sollten Sie unterstützen und nicht wie eine Verkleidung wirken. Das Wissen was Ihnen steht, gibt Sicherheit und hilft im Modedschungel den Überblick zu behalten.

3. Inspiration durch Modevorbilder und ein Moodboard

Auch ein Modedesigner steht nicht jeden Morgen mit einer Fülle an neuen Ideen im Kopf auf. Es gibt Kreativitätstechniken die helfen, eine Linie zu finden – ein Plan damit wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren. Eine dieser Techniken ist das Moodboard. Innenarchitekten und Dekorateure nutzen es beispielsweise für die Raumgestaltung und erarbeiten so ein Konzept. Man sammelt Bilder von Farben, Stilen, Materialien und kommt so Stück für Stück zu seinem Konzept für das neue Wohnzimmer – und Sie dem eigenen (Mode) Stil.

Los geht’s: Suchen Sie sich aus Katalogen, Magazinen etc. Bilder aus, die Sie hundertprozentig ästhetisch ansprechen. Das können ganze Outfits sein, einzelne Kleidungsstücke und Accessoires, auch Bilder von Architektur, Landschaften. All diese Bilder transportieren Botschaften für Ihren Stil.

Kleben Sie diese auf ein Blatt Papier.

Suchen Sie dann nach Gemeinsamkeiten in Farben, Materialien, Mustern und Schnittführungen. Sind in Ihrer Bildersammlung eher klare Linien zu finden? Oder gebogene Linien und verspielte Details? Auch wenn es etwas Arbeit bedeutet das Moodboard zu erstellen – es schafft Klarheit.

Für Ihr Moodboard können Sie zusätzlich nach Stilvorbildern suchen – Schauspieler, Blogger, berühmte Persönlichkeiten. Wessen Stil finden Sie umwerfend? Wer ähnelt Ihnen ?

Wer es digital mag, kann sich bei Pinterest eine Board anlegen. Sammeln Sie mindestens 30 Bilder und suchen Sie wieder nach Gemeinsamkeiten. Instagram bietet eine weitere Möglichkeit Bilder zu finden und in Ordnern (Sammlung) abzuspeichern.

Looks die Ihnen gefallen sollten Sie nicht eins zu eins kopieren. Lassen Sie Ihren persönlichen Geschmack einfließen und tauschen Sie Elemente aus, die Ihnen nicht gefallen oder nicht stehen. So geben Sie den Looks Ihre eigene Note.

4. Bestandsaufnahme der Garderobe.

Nun geht es an Ihren Kleiderschrank. Vergleichen Sie Ihre Kleidung mit den Ergebnissen aus dem Moodboard. Machen Sie einen ausführlichen Garderobencheck und behalten Sie nur, was wirklich zu Ihnen passt:

  • Farben
  • Silhouetten
  • Muster / Aufdrucke
  • Materialien
  • Wohlfühlfaktor
  • „Bin ich das?“

Sortieren Sie aus, was sich fremd anfühlt und nicht zu Ihrer Persönlichkeit passt. Versuchen Sie mit den verbliebenen Kleidungsstücken Looks aus Ihrem Moodboard nachzustylen. So merken Sie schnell, welche Kleidungsstücke, Accessoires und Details Ihnen fehlen.

5. Finden Sie Ihr Markenzeichen

Nach und nach werden Sie immer stilsicherer darin, Ihre Kleidung auszuwählen und Outfits zusammenzustellen. Es werden bestimmte Kleidungsstücke, Farben, Muster oder Accessoires immer wieder auftauchen. Wie ein roter Faden ziehen sich diese durch Ihren Schrank. Dieser Wiedererkennungswert – oder auch Ihr Markenzeichen – ist sehr wertvoll und nicht langweilig. Denn Ihre Signature-Basics können Sie nach Bedarf durch passende Trends ergänzen und abwechslungsreich gestalten. Eine Stammkundin sagte neulich „Sie haben immer roten Nagellack und tragen im Winter fast nur Röcke und Kleider. Und alles ist immer so schön farblich aufeinander abgestimmt.“ Das hat mein Herz hüpfen lassen. Fragen Sie doch mal eine Freundin was ein typischer Look oder ein typisches Kleidungselement von Ihnen ist.

So finden Sie noch Ihr Markenzeichen:

Haben Sie ein Hut- oder Brillengesicht? Dann können Sie mit Brillen oder Kopfbedeckungen in allen Varianten spielen. Mögen Sie auffälligen Schmuck, eine bestimmte Farbe? Dann setzen Sie diese immer wieder ein.

Sie können nicht in hohen Absätzen laufen? Macht nichts. Dann können stylische flache Schuhe zu Ihrem Markenzeichen werden.

Den eigenen Stil finden – das ist ein Prozess.

Haben Sie einmal den Anfang gemacht, wird es immer leichter. Denn mit jedem Neukauf zieht ein Kleidungsstück mehr ein, das eine aufeinander abgestimmte Garderobe ermöglicht. Und wenn Sie bereits eine Stilberatung gemacht haben, dann hilft Ihnen Tipp 1 (Eigenschaften) und das Moodboard aus Tipp 3, um sich immer wieder aufs Neue zu reflektieren und frischen Wind in den Stil zu bringen.

Seien Sie offen für Neues, experimentieren Sie und holen Sie sich Feedback ein.

Wenn Sie allein nicht weiterkommen – dann wissen Sie, wo Sie mich finden ;).

Herzlichst

Sonja Garrison

 

PS: Holen Sie sich 1 – 2 x pro Monat weitere STIL-Tipps, spezielle Angebote und die neusten Blogbeiträge. Hier gehts zum Anmeldeformular für den Newsletter: Anmeldung!

Als Dankeschön gibt’s meinen Outfitwegweiser.

Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit mit nur einem Klick möglich.

Frau im Homeoffice
Allgemeines, Karriere

Erfolgreich im HOMEOFFICE – Dresscode oder Schlabberlook?

Letzte Woche durfte ich die Außendienstmitarbeiter eines internationalen Pharmaunternehmens auf Ihre Reise in die Arabischen Emirate vorbereiten. Der Vortrag vor rund 60 Personen war telefonisch – OHNE VIDEO und nur unterstützt durch eine Web-Präsentation.

Die Teilnehmer konnten mich also nicht sehen. Theoretisch hätte ich im Schlabberlook vor dem Rechner sitzen und meinen Vortrag halten können. Doch das habe ich nicht – weil Kleidung wirkt!

Ob Homeoffice oder Kundentermin – Kleidung wirkt nach INNEN und nach AUSSEN

Sie sind selbstständig, Freelancer oder angestellt – und sind meistens allein in Ihrem Büro oder im Homeoffice?

Im Büro Zuhause zu arbeiten, erfordert viel Selbstdisziplin und hat doch viele Vorteile: Man teilt sich seine Arbeit selbst ein, ist unabhängig, kein typischer Feierabendverkehr und man muss sich nicht nach einem formellen Dresscode richten.

Doch egal ist es nicht, was Sie anziehen – denn Ihre Kleidung beeinflusst Ihr Verhalten.

Stellen Sie sich folgendes vor:

Sie möchten einen Kunden am Telefon von Ihrem Angebot überzeugen – egal ob es eine tolle Dienstleistung oder ein Produkt ist:

  • Welche Haltung nehmen Sie ein – mit zerzaustem Haar, in Jogginghose, Schlabberlook oder sogar im Schlafanzug?
  • Welche Haltung nehmen Sie ein – frisch geduscht, ein wenig zurechtgemacht?

Wie verändert sich jeweils Ihre innere Haltung und die Ihrer Körperhaltung und Stimme?

Auf den ersten Blick scheint das Outfit bei einem Telefonat keine große Bedeutung zu spielen. Schließlich sieht Ihr Gesprächspartner bzw. Kunde Sie nicht. Doch Kleidung WIRKT!

Sie beeinflusst unsere innere Haltung und Einstellung – und damit unsere Gestik, Mimik und Körperhaltung, die Stimme und die Art zu sprechen.

Machen Sie sich die Wirkung Ihrer Kleidung bewusst. Man hat festgestellt, dass ein angemessenes Outfit im Homeoffice sogar leistungssteigernd ist und das konzentrierte und fokussierte Arbeiten fördert.

Ein Grund mehr also – morgens aus dem Schlafanzug raus zu kommen.

Bitte lächeln – warum Gestik und Mimik beim Telefonieren eine wichtige Rolle spielen

Auch wenn Ihr Gesprächspartner Sie am Telefon nicht sieht, so wirkt sich Ihre Stimme, Ihr Verhalten und die Herangehensweise, positiv oder negativ auf das Gespräch aus.

Für Sänger ist eine aufrechte Haltung besonders wichtig um der Stimme / der Luft, den nötigen Raum zu geben. Nicht anders ist es beim Sprechen. Und so ist es ein großer Unterschied, ob Sie beim Telefonieren mit einem Kunden auf der Couch liegen oder aufrecht am Schreibtisch setzen.

Und nicht vergessen – LÄCHELN: Denn auch wenn Ihr Kunde Ihr Lächeln nicht sehen kann, verändert es Ihre Art zu sprechen und hat großen Einfluss auf das Telefongespräch.

 

Welches Outfit fürs Homeoffice ist das richtige?

Auch wenn die Kleidung unser Verhalten beeinflussen kann, heißt es im Umkehrschluss nicht, dass Sie im formellen grauen Anzug oder Kostüm allein vor dem Rechner sitzen müssen. Das wäre in den meisten Fällen wohl tatsächlich etwas overdressed.

MEIN TIPP:

Stellen Sie sich vor, ein Kunde, Mitarbeiter oder Ihr Chef könnte plötzlich unangemeldet vor der Tür stehen. Was wäre der „Homeoffice-Look“ in dem Sie sich wohlfühlen und auch mit guten Gefühl die Tür öffnen würden?

Hier ein paar Ideen:

Wenn Besuch ansteht – ein Kundentermin im Homeoffice – „was ziehe ich bloß an?!

Bevor Sie zu einem Outfit greifen, stellen Sie sich diese 5 Fragen:

  • Wen empfange ich?
  • Wie möchte ich wirken?
  • Was möchte ich bewirken?
  • Bin ich das wirklich / passt es zu mir?
  • Fühle ich mich wohl?

Genau diese Fragen bespreche ich mit meinen Kunden zu Beginn einer Beratung. Die Antworten – und wenn es nur Stichworte sind – lassen in meinem Kopf sofort Ideen für die passenden Outfits entstehen.

PRAXISTIPP:

Wenn Sie morgen früh Ihr Outfit auswählen, dann machen Sie folgendes:

Stellen Sie sich in Ihrem Outfit vor einen großen Spiegel und fragen Sie sich aus der veränderten Perspektive:

  • Wer ist die Frau / der Mann der mich da anschaut?
  • Was macht diese Person beruflich / was repräsentiert sie?
  • Was erwarte ich von ihr?
  • Wie wirken die Muster und der Stil der Kleidung?
  • Wie wirken die Farben?

Es erfordert etwas Übung – doch Sie werden recht schnell sehen, ob das jeweilige Outfit das Richtige ist – oder ob ein Detail nicht passt. Falls Sie etwas irritiert, tauschen Sie Farben, Muster, Accessoires oder auch das komplette Outfit aus.

Statt des Spiegel-Checks, können Sie auch den „Selfi-Check“ durchführen und von 2 bis 3 Outfitvarianten vor dem Spiegel einige Fotos machen. Betrachten Sie diese am nächsten Tag. Mit diesem Abstand fällt die neutrale „Bewertung“ noch leichter.

Egal ob Homeoffice oder ein Kundentermin – Kleidung wirkt! Sie haben die Wahl – Kleidung zu tragen, die Sie im Business unterstützt.

Anziehen müssen Sie sich ohnehin.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

 


PS: Holen Sie sich 1 – 2 x pro Monat weitere STIL-Tipps, spezielle Angebote und die neusten Blogbeiträge. Hier gehts zum Anmeldeformular für den Newsletter: Anmeldung!

Als Dankeschön gibt’s meinen Outfitwegweiser.

Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit mit nur einem Klick möglich.

Allgemeines, Farben

5 Mythen über Schwarz – wie Sie die eleganteste aller „Farben“ kombinieren

SCHWARZ ist elegant, zeitlos und vielseitig kombinierbar. Der dunkelste aller Farbtöne ist für mich aus der Mode und den Kleiderschränken nicht wegzudenken.

Doch steht Schwarz wirklich jedem? Und macht es wirklich schlank? Vor allem Abendkleidung wird gerne in Schwarz getragen. Und kurz vor Weihnachten und Silvester findet man in den Geschäften eine riesige Auswahl. Ein Abendkleid in Schwarz ist toll – und doch gibt es wunderbare Alternativen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich mit ein paar Mythen aufräumen:

1. Schwarz macht schlank

Ja, optisch lässt uns ein schwarzes Kleidungsstück schlanker und länger erschienen. Doch warum eigentlich?

Ein kleiner Ausflug in die Farblehre: „Schwarz ist als Sinneswahrnehmung (Lichtfarbe) eine Farbqualität. Physikalisch bedeutet Schwarz – die Abwesenheit von (sichtbarem) Licht jeglicher Wellenlänge. Als Körperfarbe ist es die Absorption aller Lichtfrequenzen.“ (Wikipedia)

In der Praxis heißt das: Tragen Sie Schwarz, macht das optisch schlanker, weil keinerlei Licht zurückgeworfen wird. Das ist besonders bei matten Stoffen der Fall.

Sie möchten eine Alternative, mit ähnlichem Effekt? Dann möchte Ihnen folgende Farben ans Herz legen: Dunkelblau, dunkles Weinrot, Dunkelgrün, tief dunkles Violett und alle dunklen Farben. Darin sieht man mit der richtigen Schnittführung einfach großartig aus.

Denn in einem schlecht sitzenden Kleidungsstück machen Sie auch in Schwarz keine gute Figur. Die Schnittführung und Materialien sind einfach das A und O – was sich in jeder meiner Stilberatungen bestätigt. Und so werden auch kurvige Figuren mit den richtigen Farben, Silhouetten und Akzenten optisch gestreckt und optimal in Szene gesetzt.

2. Schwarz passt zu allem

Richtig! Doch auch Weiß, Beige, Grau und Dunkelblau sind neutrale Töne, die man vielseitig mit Farben kombinieren kann. Z. B. Pink zu Weiß oder Dunkelblau, Kobaltblau zu Grau oder Weiß etc.

3. Schwarz kann jeder tragen

Es steht definitiv nicht jedem!

Zumindest bei sehr ehrlichem Tageslicht ist der Kontrast sehr hart. Und genau das betont so manche Falte und lässt uns müde und fahl erscheinen. Je nach Farbtyp ist ein elegantes Dunkelblau oder Anthrazit viel schmeichelnder.

4. Schwarz ist immer modern

… und es kommt nie wirklich aus der Mode. Daher darf schwarze Kleidung in jedem Schrank vorhanden sein. Aber bitte in Maßen und richtig eingesetzt. Besitzen Sie bereits Ihr „kleines Schwarzes“? Mit unterschiedlichen Accessoires kombiniert, ist es wirklich ein Kombinationstalent.

5. Schwarz ist gleich Schwarz

Ein Mode-Foix-Pas den ich leider viel zu oft sehe: Da wird beispielsweise ein schwarzer Rock, mit irgendeinem schwarzen Blazer kombiniert.

Schwarz ist eben nicht gleich Schwarz – und hat ganz unterschiedliche Untertöne von leicht rötlich, bräunlich, gelblich oder sogar grünlich.

Zudem wirkt schwarzer Samt anders, als schwarzer Satin. Denn die Oberflächenstruktur des Stoffes – also ob matt oder glänzend – bestimmt auch die Farbwirkung.

Daher mein TIPP: Kombinieren Sie nur Schwarztöne mit dem gleichen Farbwert! Und kombinieren Sie Materialien in Schwarz entweder exakt passend – also aus dem gleichen Stoff. Oder spielen Sie mit Gegensätzen.

Sehr raffiniert wirkt eine Ton-in-Ton Kombination – aus ganz unterschiedlichen Materialien. Schwarzer Samt zu schwarzer Spitze, schwarzer Tüll zu schwarzem Nappaleder oder auch schwarze Pailletten zu zarter Seide. Im Business könnten Sie beispielsweise eine schwarze Stoffhose aus glatter Schurwolle, zu einem schwarzen Blazer aus Bouclé oder Samt tragen.

Schwarz

„Was tun, wenn mir Schwarz nicht steht?“

Entweder verbannen Sie es komplett aus dem Kleiderschrank.

Oder Sie versuchen die Härte die das Schwarz mit sich bringt auszugleichen:

Das kann durch ein schönes Make-up erfolgen. Auch eine Brille schafft einen leichten Kontrastausgleich. Tragen Sie weichere Kontraste (siehe unten) oder zeigen Sie etwas mehr Haut. Denn ein goßer Ausschnitt oder ein ärmelloses Oberteil gibt dem Schwarz nicht so viel Raum. Auch leichte Transparenz wirkt weicher.

Wie Sie Schwarz kombinieren können

Hier kommt es vor allem auf das persönliche Kontrastlevel an, welches mit dem individuellen Farbtyp zusammenhängt und Thema meiner Farbberatung ist.

Harte Kontraste erzielen Sie bei Kombinationen von Schwarz und Reinweiß. Sowie von Schwarz mit besonders klaren und knalligen Farben wie Pink, Kobaltblau, Ultra Violett, Quietschgelb.

Weiche / sanfte Kontraste erzielen Sie mit Altrosa, Nude, Hellgrau, Cremeweiß und allen zarten Pastelltönen.

FAZIT:

Schwarze Kleidung ist vielseitig und sehr elegant. Um ungeliebte Pölsterchen wegzuschummeln ist Schwarz nicht immer die beste Wahl. Wichtiger ist es seine optimalen Kleidungssilhouetten zu kennen. So werden Kurven optimal verpackt. Tragen Sie regelmäßig Ihre perfekten Akzentfarben. Und wenn es dann doch Schwarz sein soll, setzen Sie damit ein Statement und es bleibt etwas Besonderes.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches Jahr 2019.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

 

PS: Holen Sie sich 1 – 2 x pro Monat STIL-Tipps, spezielle Angebote und die neusten Blogbeiträge. Hier gehts zum Anmeldeformular für den Newsletter: Anmeldung!

Weihnachtsgeschenk
Allgemeines

Ein STILvolles Weihnachtsgeschenk – exklusive Gutschein Pakete

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk für alle Mode-Liebhaberinnen. Und auch für Modemuffel, die sich mehr Sicherheit in Modefragen wünschen:

Verschenken Sie doch mal

  • Modische-Inspiration
  • Sicherheit und Spaß beim Kombinieren
  • „Zeit für sich“!

Sie können einen Wertgutschein bestellen – oder eine Beratung aus meinem Beratungsangebot auswählen. Zusätzlich biete ich vier besondere Gutschein-Pakete für Weihnachten (siehe unten).

++ Nur noch wenige Tage bis Weihnachten ++ Ab dem 21.12.2018 erhalten Sie den Gutschein per Email als PDF zum Selbstausdruck. So ist Ihnen ein Gutschein zum Überreichen für Heiligabend garantiert. ++

Für das Erstellen des Gutscheins benötige ich folgende Angaben:

  • Name der beschenkten Person
  • Versand- und Rechnungsadresse des Auftraggebers
  • Gewünschtes Beratungspaket / Summe des Wertgutscheins

Jetzt Ihren Gutschein bestellen: Kontaktformular oder direkt eine Email an: info@sg-typberatung.de

Vier exklusive Gutschein-Pakete für das ultimative Weihnachtsgeschenk


„Freundinnen-Special – Farbberatung zu zweit“ zu 340,00 €.

Machen Sie Ihrer besten Freundin – und sich selbst ein ganz besonderes Geschenk. Erleben Sie zu Zweit in entspannter Atmosphäre eine Farbberatung. Sie lernen von- und miteinander. (Auch für Schwestern, Cousinen und alle Mädelsteams) Jetzt bestellen!


„Style-Check – ONLINE“ zu 70,00 Euro.

Für alle die sich eine Beratung wünschen und zu weit weg wohnen – oder einfach neugierig sind.

Style-Check von bis zu 4 Outfits / Ort: Via E-MAIL oder Skype, FaceTime (30 Minuten).

Ob für einen Geschäftstermin, ein Vorstellungsgespräch, festliche Anlässe wie Hochzeiten oder für einen Alltagslook. Ich unterstütze Sie mit meinem Feedback und gebe Tipps zur Optimierung bis hin zu konkreten Outfitvorschlägen. Jetzt bestellen!


Farbberatung & Tages Make-up + gratis Lippenstift* zu 250,00 €.

Sie werden strahlen! Ich ermittle Ihren Farbtyp nach Haut-, Haar- und Augenfarbe mittels Analysetüchern und Sie erhalten einen auf Ihren Typ abgestimmten hochwertigen Farbfächer. Die Make-up Beratung rundet die Beratung perfekt ab. Schritt für Schritt zeige ich Ihnen ein typgerechtes Make-up. Sie erhalten gratis einen passenden Lippenstift (*oder Lidschatten). Jetzt bestellen!


Meine Stilreise – „Längen & Proportionen“ zu 150,00 €.

Wir ermitteln die optimale Länge für Kleider, Röcke, Jacken & Co. Auch die Schnittführung und Ausschnittformen werden besprochen . Sie lernen Ihre Stärken zu betonen und kleine Schwächen gekonnt zu umspielen. Und das mit einem liebevollen Blick auf sich selbst! Dies ist ein Themenbereich aus der Stilberatung. Jetzt bestellen!


Der Gutschein geht umgehend per Post in einem neutralen Umschlag an Sie raus (die Rechnung zur Überweisung liegt dem Gutschein bei). Alternativ können Sie den Gutschein auch zum Selbstausdruck per E-Mail erhalten.

Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

 


PS: Holen Sie sich 1 – 2 x pro Monat STIL-Tipps, spezielle Angebote und die neusten Blogbeiträge. Hier gehts zum Anmeldeformular für den Newsletter: Anmeldung!

Pullover Pilling
Allgemeines

Kuschelalarm – 5 Tipps gegen PILLING

Der Lieblingspulli voller Pilling. Diese fiesen kleinen Knötchen kennt bestimmt jeder. Bei Wollpullis ahnen wir schon, dass Knötchengefahr lauert. Doch wie sieht das bei anderen Materialien aus?

Wie erkennt man, ob ein Kleidungsstück anfällig für Fusseln und Knötchenbildung ist? Wie wird man Pilling wieder los und kann man vorbeugen?

Damit Ihre Lieblingspulli noch lange aussieht wie neu, verrate ich Ihnen meine 5 ultimativen Tipps gegen Pilling.

Wie entsteht eigentlich Pilling?

Kurz gesagt: Durch Verfilzung!

Beim Tragen und Waschen lösen sich ständig kleine Fasern aus dem Gewebe oder dem Maschenbild. Diese Fasern verfilzen an der Oberfläche durch Reibung. Je mehr abstehende Fasern Sie an der Oberfächer des Kleidungsstücks entdecken, desto eher besteht die Gefahr von Pilling bzw. Knötchenbildung.

Stark beanspruchten Stellen wie unter den Armen, dem Brust- und Schulterbereich, sind besonders betroffen. Auch die Waschmaschine und der Wäschetrockner lösen Fasern und tragen ihren Teil zum Knötchenchaos bei.

Welche Materialien sind besonders anfällig für Pilling?

Synthetische Fasern neigen eher zum Pilling als Naturfasern, da sie eine glatte Oberfläche haben und sich schneller aus dem Gewebe lösen können.

Bei Wollstoffen ist es eine Frage der Qualität. Für hochwertige Pullover werden eher lange und feine Wollfasern verwendet, die besser im Gewebe / Strick verankert bleiben. Werden hingegen kurze Fasern (Reste-Verarbeitung) zur Produktion eingesetzt, lösen sich diese schneller aus dem Textil und es entsteht schnell Pilling. Und ganz nebenbei befusseln sie alles um sich herum. Machen Sie also den „Schütteltest“ – Schütteln sie den Pulli ordentlich aus. Rieselt es Fussel – ist Vorsicht angesagt.

Die kurzen Faserreste sind übrigens ein Grund, warum „Kaschmirpullover“ oft so günstig verkauft werden können. Langfaserige Stoffe sind also hochwertiger, weil weniger anfällig und damit deutlich teurer.

Ein weiterer Nachteil von kurzfaserigen Stoffen: Das Kleidungsstück wird mit der Zeit immer „dünner“ weil es ständig Fasern verliert. Es ist somit besonders anfällig für Löcher und Risse. Und das passiert auch bei Shirts aus Baumwolle. Kennen Sie die kleinen Löcher auf Höhe Ihrer Gürtelschnalle / Höhe der Küchenarbeitsplatte? Das ist eine typische Stelle, die oft beansprucht wird.

Lesen Sie hier meine 5 besten Tipps gegen Pilling:

1. Machen Sie im Geschäft die Sicht- und Zupfprobe:

Halten Sie den Stoff gegen das Licht. Stehen extra viele kleine Fasern ab? Dann zupfen Sie vorsichtig daran. Lösen sich sehr viele kleine Fasern, dann ist die Gefahr für viel Pillingbildung hoch.

Ist die Oberfläche eher glatt, mit nur wenigen abstehenden Fasern oder vielen abstehenden Fasern, die sich kaum lösen lassen – dann ist es ein gutes Zeichen!

Übrigens, so sehr ein Werbeversprechen wie „Anti-Pilling“, „Fusselfrei“, „pillingarm“ locken mag. Unterschätzen Sie den Chemie-Cocktail nicht, der verarbeitet wurde und meist schädlich für Sie und die Umwelt ist. Gleiches gilt – ganz nebenbei – für „bügelfrei“.

2. Fusselrolle gegen Pilling

Neue Kleidungsstücke sollten Sie gleich nach dem Kauf sorgfältig mit einer Fusselrolle bearbeiten. Denn vom Fertigungsprozess in der Fabrik befinden sich noch zahlreiche lose Fasern im und auf dem Gewebe, die durch die klebrige Fusselrolle ganz leicht entfernt werden können.

Es gibt übrigens wiederverwendbare Fusselrollen mit einer gummiartigen, abwaschbaren Ummantelung. Oder die Einmalrolle mit doppelseitigem Klebeband, das man nach der Benutzung einfach abreißen kann. Zur Not tut’s auch ein Paketklebeband.

Ein Geheimtipp für unterwegs sind übrigens Nylonstrümpfe, die Ihr Kleidungsstücke zuverlässig von losen Fusseln befreien.

3. In die Wäsche, fertig, los …

Drehen Sie Ihre Kleidungsstücke für die Wäsche auf „links“ und vermeiden Sie Weichspüler. Dieser bildet einen glättenden Film auf den Fasern, die sich somit leichter aus dem Stoff lösen können.

Ein Schonwaschgang ist ideal, da er die Kleidung in der Maschine sehr sanft bewegt und so weiterem Pilling vorbeugt. Waschen Sie für Pilling anfällige Kleidung nicht zusammen mit rauen Oberflächen wie beispielsweise Jeans. Vermeiden Sie scharfe Kanten wie Knöpfe und Reißverschlüsse. Im Zweifel können Sie das Kleidungsstück für die Wäsche in einen Wäschebeutel stecken, um es vor unnötiger Reibung zu schützen. Oder wählen Sie direkt die schonende Handwäsche.

Waschmittelhersteller preisen seit neustem Waschmittel gegen Pillings an. Fakt: Auch hier kommt ein Chemie-Cocktail zum Einsatz. Daher nutze ich solch ein Waschmittel NICHT!

4. Trocknen

Vermeiden Sie den Wäschetrockner. Im Trockner lösen sich besonders viele Fasern aus dem Stoff heraus, wie das volle Flusensieb des Trockners uns eindrucksvoll zeigt. Also, lieber die Kleidung an der frischen Luft trocknen. Duftet ja ohnehin viel besser!

Wenn es doch mal der Trockner sein muss – bitte nur bei niedriger Hitze und bei kurzer Dauer.

5. Entfernen von Pilling

Haben sich trotz aller Maßnahmen Pillings gebildet?

So wenig wie möglich mit den Fingern abzupfen. Denn dabei lockern sich viele weitere Fasern, sodass auf Dauer noch mehr Knötchen entstehen. Viel besser sind elektrische Fusselrasierer, welche die fiesen Knötchen einfach abrasieren. Vor den rotierenden Klingen befindet ein Schutzblech, damit sie nicht zu tief ins Gewebe schneiden. Bei manchen Geräten lässt sich sogar der Abstand zwischen Messer und  Stoff einstellen. Dennoch sollte man den Rasierer vorsichtig einsetzen, um nicht völlig ausgedünnte Stellen oder Löcher zu riskieren.

Pillings können mit einem Fusselrasierer beseitigt werden

Von Einwegrasierern möchte ich tatsächlich abraten, denn die Gefahr sich den geliebten Pulli zu durchlöchern ist viel zu groß. Dann lieber doch mit den Fingern vorsichtig abzupfen.

Zu guter Letzt gibt es noch den umweltfreundlichen Fusselstein. Er besteht meist aus Lavagestein und erinnert an einen Bimsstein (z.B. von Prym / Werbung unbezahlt). Vor allem lockere Pillings nimmt er gut auf. Bei feinen Materialien sollten Sie ihn erst mal an einer verdeckter Stelle testen. Mit dem Stein nicht über die Oberfläche rubbeln – das wäre kontraproduktiv.

Mit diesen 5 Tipps gegen Pilling können Sie nun perfekt in die Herbst-Wintersaison starten und sind für den Kauf des nächsten Kuschelpullis gewappnet.

Herzlichst

Sonja Garrison

PS: Holen Sie sich 1 – 2 x pro Monat STIL-Tipps, spezielle Angebote und die neusten Blogbeiträge. Hier gehts zum Anmeldeformular für den Newsletter: Anmeldung!

Als Dankeschön gibt’s meinen Outfitwegweiser.

Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit mit nur einem Klick möglich.