Kleidergröße, Maßband
Allgemeines

Welche Kleidergröße habe ich? – 5 Tipps zur richtigen Größe und Passform

Neulich beim Personal Shopping. Nach 3 Stunden liegt das Ergebnis des Einkaufs vor uns: Meine Kundin hat eigentlich Kleidergröße 38, doch von Gr. 34 – 42 ist bei den ausgewählten Kleidungsstücken alles dabei. Als Profi kenne ich die unterschiedlichen Passformen und Größen der Modeunternehmen ganz genau. Doch woran soll sich ein Laie bloß orientieren?

Dabei könnte es so einfach sein: Standards – eine Gr. 40 ist eine Gr. 40 – egal bei welchem Label man ein Kleidungsstück anprobiert. Markenübergreifend gleiche Größen. Das wäre ein Traum. Doch geht das überhaupt?

Damit Sie im Größenwirrwar den Überblick zurückgewinnen, habe ich meine 5 besten Tipps zusammengestellt. Zuerst jedoch ein paar wissenswerte FAKTEN.

Mogelpackung für ein besseres Gefühl

Es gibt einen Standard – jedoch ist dieser nicht verpflichtend: Die Europäische Norm (EN 13402). Dort sind die durchschnittlichen Körpermaße von Frauen, Männern und Kindern in Tabellen festgehalten. Genormte Kleidergrößen lassen sich auf Basis dieser Werte erstellen. Theoretisch!

Doch viele Labels halten sich nicht daran. Es werden „Charming Sizes“ entwickelt, um vor allem uns Frauen ein gutes Gefühl zu geben, wenn die kleinere Größe passt. Ich hatte schon Kundinnen, die aus Prinzip keine Gr. 44 anprobieren wollten. Oder Frauen die mir stolz ihr neues Kleid präsentierten – mit den Worten: „Es hat sogar eine Gr. 34“. Fühlen Sie sich ertappt? Dabei sind das doch NUR Zahlen.

Für diesen psychologischen Effekt wird von der Modeindustrie ratz fatz aus einer Gr. 42 eine Gr. 40. Das Kleidungsstück wird entweder bewusst größer konstruiert – oder einfach kleiner ausgezeichnet.

Die Zielgruppe von Modeunternehmen bestimmt die Passform

Jedes Label hat seine eigene Zielgruppe, auf die das Design und die Passform einer Kollektion abgestimmt werden. Der Körperbau der Zielgruppen kann stark variieren.  Das Alter spielt dabei auch eine Rolle: Mode für junge Menschen fällt oft kleiner aus, als Mode für deutlich ältere Kunden.

Ein weiterer Aspekt sind nationale körperliche Unterschiede. Däninnen sind im Durchschnitt größer als Italienerinnen und Französinnen. Auch unterschiedliche Maße von Taille, Hüfte und Co. müssen berücksichtigt werden. Das macht Sinn oder?

Viele Länder und Modeunternehmen greifen daher auf eigene Messdaten zurück. In Deutschland führen die Hohenstein Institute regelmäßige Reihenmessungen durch. Die Körpermaße von mehr als 10.000 Männern, Frauen und Kindern werden mit Hilfe eines 3D-Scanners erfasst. Nur wenige Sekunden braucht der Scanner um mehr als 2 Mio. Messpunkte zu erfassen, die danach am Computer ausgewertet werden. Diese Daten werden in Maßtabellen zusammengefasst und Modeunternehmen können für die Schnittkonstruktion darauf zurückgreifen.

Und wie wird die Kleidergröße nun berechnet?

Dafür müssen Sie Ihren Brustumfang kennen. Denn dieser bildet die Basis für die europäische Konfektionsgröße.

Damengrößen: Der Brustumfang wird halbiert und vom Ergebnis 6 cm abgezogen. Ein Brustumfang von 96 cm entspricht somit der Gr. 42. Dies dient als Orientierung. Die durchschnittliche Körpergröße von Frauen in Europa liegt übrigens bei 164 bis 170 cm. Neben den gängigen Größen von 32 – 48, werden „Große Größen“, „Kurz- und Langgrößen“ angeboten.

Herrengrößen: Hier wird der Brustumfang einfach halbiert. Ein Brustumfang von beispielsweise 100 cm entspricht also Gr. 50. Europäische Männer haben eine durchschnittliche Körpergröße von 170 – 194 cm. Für sehr große, schlanke Männer gibt es Sondergrößen, sowie für „Untersetzte“ (kleine) Männer und mit Bauch.

Die 5 wichtigsten Tipps – für mehr Überblick im Größenwirrwarr:

1. Kennen Sie Ihre Körpermaße!

Nur wenn Sie Ihre Maße wissen, können Sie Ihre RICHTIGE Größe ermitteln. Ob beim Online-Shopping, im Geschäft oder auf Reisen.

Jedes Modeunternehmen veröffentlicht eigene Maßtabellen (bzw. Größentabellen). Ihre eigenen Körpermaße können Sie mit den Maßtabellen der Hersteller vergleichen.

Nehmen Sie sich ein flexibles Maßband und vermessen Sie sich in Unterwäsche:

  • Brustumfang (Frauen messen ohne BH)
  • Unterbrustumfang
  • Taillenumfang, schmalste Stelle
  • Bauchumfang, stärkste Stelle
  • Hüftumfang, stärkste Stelle um den Po herum
  • Innere Beinlänge (Schritt bis Knöchel)
  • Äußere Beinlänge (Taille bis Knöchel)
  • Armlänge ab Schulter bis Handgelenk
  • Schulterbreite
  • Halsumfang
  • Körpergröße

Liegen Sie zwischen zwei Größen? Dann wählen Sie die nächst gelegene Kleidergröße. Den Abstand zwischen den Größen nennt man „Sprungwert“. In Deutschland sind das 4 cm. Also ein Spielraum von 4 cm bis zur nächst größeren oder kleineren Größe.

Manche Online-Shops bieten inzwischen Größenermittler auf Basis individueller Daten an (z.B. bei Hallhuber – und bei mir trifft es 100 % zu – großartig!).

TIPP: Keine Maßtabelle parat? Nehmen Sie sich ein Maßband mit zum Shopping und messen Sie im Geschäft die Kleidung nach. Außerdem können Sie die Weiten und Längen mit einem Kleidungsstück das Ihnen gut passt vergleichen. Beispielsweise indem Sie 2 Pullis oder Röcke im Geschäft übereinanderlegen.

ACHTUNG: Die in Deutschland gängigen Damengrößen weichen in Italien, Spanien und Frankreich ab (s. Bild oben, internationaler Größenvergleich). Das hat auch mit den Sprungwerten zu tun, die in diesen Ländern kleiner sind als die 4 cm in Deutschland.

Bei Herren-Hemden richtet sich die Größe nach dem Halsumfang. Zusätzlich wird der Bauchumfang berücksichtigt. Mein TIPP: Markenunabhängiger Größenberater für Hemden!

Für Hosen, vor allem bei Jeans, hat sich übrigens die amerikanische Messweise (Zoll / Inch) durchgesetzt. Es wird der Bundumfang und die Beininnenlänge angegeben.

2. Achtung: Material & Schnittführung

Die Kleidergröße kann variieren, je nach dem ob ein Kleidungsstück aus elastischem/nachgiebigem oder festem Material gearbeitet ist.

Die Schnittführung spielt auch eine große Rolle. Beispiel: 2 Kleider – das eine Kleid in figurbetontem Schnitt, das andere Kleid im Oversize Stil. Ist die Schnitfführung sehr weit, kann die kleinere Größe reichen. Beim figurbetonten Schnitt ist es evtl. die größere Größe.

TIPP: Lassen Sie sich nicht von den Größenangaben irritieren und ziehen Sie im Zweifel immer verschiedene Größen des gleichen Models an.

3. Machen Sie keine Passform-Kompromisse

Ein Kleidungsstück MUSS richtig sitzen und eine Passform haben, die zu Ihrer Figur passt. Wenn ein Kleidungsstück an der stärksten Stelle der Figur sanft anliegt – aber nicht einengt, sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg.

Ein paar allgemeine Hinweise:

Zu ENG?

  • Eine zu enge Passform ist meist an unschönen Falten zu erkennen.
  • Ist ein Sakko, Blazer oder Mantel zu eng geschnitten, bilden sich im Bereich der Nackenpartie lange Querfalten.
  • Das Kleidungsstück fließt nicht, sondern sitzt beispielsweise an der Hüfte oder dem Busen auf.
  • Unterwäsche zeichnet sich ab.
  • Ein Rock oder Kleid schiebt sich beim Gehen nach oben und bildet Querfalten.
  • Etc.

Zu WEIT?

  • Ist das Kleidungsstück zu weit, wirken Sie darin im wahrsten Sinne „verloren“.
  • Der Kragen eines Sakkos oder Blazers steht ab und liegt nicht am Hals an.
  • Ist ein Sakko, Blazer oder Mantel im Schulterbereich zu weit, entstehen im Rückenteil tiefe Längsfalten.
  • Der Hosenbund muss durch einen Gürtel gehalten werden.
  • Etc.

TIPP: Weiten und Längen sind oft ganz individuell und werden beim Passformcheck im Rahmen einer Stil- oder Imageberatung besprochen.

4. Praxistest „Zappelphilipp“

Testen Sie Ihre Kleidung in der Bewegung: Setzen Sie sich, gehen Sie ein paar Schritte, heben Sie die Arme.

Das Kleidungsstück sollte möglichst von selbst wieder in die Ursprungsposition zurückrutschen. Kleine Korrekturen sind erlaubt. Doch wenn Sie ständig an Ihrer Kleidung „herumzuppeln“, dann wirkt das wenig überzeugend.

5. Was nicht passt, wird passend gemacht – Änderungsservice

Konfektionsware im Geschäft hat Standardmaße. Wenn Sie zwischen zwei Größen liegen oder die Länge nicht stimmt, nutzen Sie bitte den Service eines Änderungsschneiders.

Sie können Kleider, Röcke und Hosen kürzen lassen, den Bund enger, die Taille schöner herausarbeiten lassen, die Schulter heben etc. Es lohnt sich! Um einen guten Änderungsschneider zu finden, achten Sie auf gute Erfahrungswerte aus Ihrem Umfeld. WICHTIG: Das Kleidungsstück beim Abholen unbedingt nochmal anziehen, um das Ergebnis zu überprüfen.

Als ursprünglich gelernte Damenschneiderin und Bekleidungstechnikerin weiß ich, wovon ich rede. Seit 20 Jahren begleitet mich das Thema. Wenn Sie meine 5 Tipps beachten, wird der nächste Einkauf entspannter.

FAZIT: Eine Konfektionsgröße ist NUR EINE ZAHL!  Diese bietet Ihnen eine Orientierung bei der Suche nach den für Sie richtigen Kleidungsstücken. Was wirklich „zählt“, ist der Sitz der Kleidung an Ihnen – und wie Sie sich darin fühlen.

Herzlichst

Sonja Garrison

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Allgemeines, Neuigkeiten

EVENTABEND, 28.09.2017 – „7 Geheimnisse einer WIRKLICH guten Garderobe“

Ein inspirierender Abend mit Vortrag und Sekt.

„Die 7 Geheimnisse einer WIRKLICH guten Garderobe.“

Ist Ihr Kleiderschrank vollgestopft und Sie haben NICHTS anzuziehen?

In meinem Impulsvortrag verrate ich Ihnen:

  • TIPPS gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank,
  • Wie Sie sich von Schrankhütern befreien,
  • Wie Sie eine Garderobe aufbauen können, die wirklich zu Ihnen passt!
  • U.v.m

WANN: Donnerstag, den 28. September 2017 um 19:00 Uhr.

WO: Atelier „Grit Hoff – Stich für Stich“, Obere Webergasse 58, 65183 Wiesbaden.

Es erwartet Sie ein Begrüßungsdrink. Im Anschluss an den Vortrag ist Raum für Austausch und Fragen an Grit Hoff und Sonja Garrison.

Anmeldung unter: kontakt@grit-hoff.de oder info@sg-typberatung.de

Die Teilnahme an diesem Auftakt-Event ist kostenfrei. Für einen freiwilligen Unkostenbeitrag am Veranstaltungsabend, steht eine kleine Box bereit.


STICH & STIL – Das ist die Kooperation von „Grit Hoff – Stich für Stich“ und „Sonja Garrison, Stil- und Typberatung“.


Als ich auf das wunderschöne Atelier von Grit Hoff aufmerksam wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Nur wenige Tage später trafen wir uns bei ihr und schmiedeten die ersten Pläne.

In ihrem Atelier bietet Grit Hoff NÄHKURSE an und zeigt, dass Nähen lernen gar nicht schwer ist. In entspannter Atmosphäre sind die ersten Stiche schnell geschafft. Als gelernte Damenschneiderin kann ich nur sagen: Der MUT zur Nadel lohnt sich!

Grit Hoff und ich freuen uns auf Sie, auf einen tollen Auftaktabend und weitere gemeinsame Events.

Herzlichst

Ihre Sonja Garrison

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Kofferpacken Kleidung
Allgemeines

Die 10 besten Tipps fürs Kofferpacken

Ab in den Urlaub. Doch zuerst kommt das leidige Kofferpacken.

Lassen Sie mich raten: Sie packen immer viel zu viele Sachen ein. Nach dem Motto „für alle Fälle!“. Das meiste geht ungetragen wieder mit nach Hause. Wenn Sie packen, fällt es Ihnen schwer sich zu entscheiden: Das neue Volantshirt – DAS muss unbedingt mit. Aber das passt ja nur zu der einen Hose, die für den Urlaub eigentlich unpraktisch ist. Egal, die muss dann eben auch mit. Und so werden es immer mehr Kleidungsstücke, es droht Übergepäck und Sie starten gestresst in den Urlaub.

Schluss damit! Mit meinen 10 Tipps starten Sie entspannt in den Urlaub, denn ab jetzt wird mit Köpfchen gepackt.

1. Wo geht die Reise hin – und wie lange?

Strandurlaub oder Wandern, Städtetrip oder Kreuzfahrt? Wird es besondere Anlässe oder sogar eine Kleiderordnung geben? Wie lange werden Sie unterwegs sein?

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift und schreiben Sie die Orte, Anlässe und Anzahl der Urlaubstage auf. Notieren Sie danach Ihre dazu passenden „Reise-Must-Haves“: Kleidungsstücke die Sie dringend benötigen. Das können beispielsweise ein Bikini oder Wanderschuhe sein.

2. Viele Basics, wenig Extravagantes

Die Mehrzahl der Kleidungsstücke für Ihre Reise sollte schlicht und einfarbig sein. Basics in Blau, Grau, Weiß, Schwarz und Beige. Abwechslung bringen ein paar gemusterte und farbige Sachen. Mit diesen Kleidungsstücken können Sie ideal kombinieren.

Shirts in zig Farben, mit Leomuster, Pailletten und Co. dürfen zu Hause bleiben. Für das schmale Reisegepäck sind sie ungeeignet. Entscheiden Sie sich lieber für 1 – 2 Farbthemen (z. B. Rot und Khaki) die Sie in den Accessoires wiederholen können.

Schuhe und Taschen sollten farblich neutral sein und zu jeder Ihrer Hosen, Röcke und Kleider passen. Während Sie Zuhause mit farbigen Schuhen und Taschen ein Statement setzen können, ist das für die Reise schwierig zu kombinieren. 2 Taschen reichen für den Urlaub aus. Beispielsweise eine Umhängetasche und eine kleinere Tasche für den Abend. Bei den Schuhen pro Anlass 1 Paar (Wandern, Stadtbummel, Abend).

3. Accessoires setzen Akzente

Mit Ketten, Armbändern, Ohrringen und Tüchern peppen Sie Ihre schlichten Basics auf. Die Looks werden dadurch wandelbar für unterschiedliche Anlässe.

Vorteil: Accessoires nehmen nicht viel Platz in Anspruch. Verstauen Sie den Schmuck jeweils in einem Schmuckbeutel aus Stoff. Diese bekommt man z. B. bei Dawanda. So verheddert sich nichts und auch Ihre Kleidung wird vor scharfen Kanten geschützt.

4. Outfits zusammenstellen

Jetzt gehts ans Kombinieren: Wählen Sie Unterteile wie Hosen, Shorts und Röcke aus. Da Sie jedes Unterteil mehrmals tragen können, reichen je nach Dauer der Reise meistens 3 – 6 Teile.

Legen Sie die Unterteile aufs Bett oder den Boden. Nun legen Sie passende Oberteile dazu. Denken Sie daran: Schlicht, einfarbig, wenig Muster und 1-2 Farbthemen. JEDES Oberteil muss zu mindestens 3 Unterteilen passen. Ein Kleid zählt als ganzes Outfit, das Sie mehrmals tragen können. Integrieren Sie auch Ihre zuvor notierten Reise-Must-Haves.

Pro Urlaubstag nehmen Sie max. 1 Oberteil mit. Inkl. schicker Oberteile für den Abend. Bestimmt können Sie das ein oder andere Oberteil 2 x tragen. Für den Notfall packen Sie eine Tube Reisewaschmittel ein.

Unten habe ich Ihnen eine Collage erstellt:

  • „Reisegepäck“ für einen 12 – 14 tägigen Urlaub in die Toskana
  • Anlässe: Städtetrips und Ausflüge aufs Land mit kleinen Wanderungen
  • Abende in Restaurants und Bars.
  • Ok, den Bikini hab ich vergessen. Falls man im Süden auch mal Baden möchte (lach).

 

Packing for holidays

Beispieloutfits: Das weiße Top wird für den Stadtbummel mit Jeansshorts und Espadrilles kombiniert. Am Abend mit dem Hosenrock in Khaki, Sandaletten mit Absatz, zu der Tasche mit roten Akzenten kommen noch passende Ohrringe + Kette. Ein beiger Pashmina-Schal wärmt an kühlen Abenden.

Der khakifarbene Hosenrock passt wiederum zu den weißen Sneakers und dem geblümten Top + Jeansjacke usw.

TIPP: Machen Sie sich Fotos von Ihrer eigenen Kleidung und erstellen Sie sich damit eine Collage. Das hilft für den Anfang enorm!

Die Planung steht … nun geht’s an das eigentliche Packen

Jetzt wird es auch für die Männer interessant.

5. Erst sammeln, dann packen

ALLES was Sie mitnehmen möchten tragen Sie zusammen (auch Bücher, Kopfhörer, Reiseführer etc.). Sie sollten alles im Blick haben um mit dem Packen zu beginnen.

6. Rollen statt falten

Schals, leichte Shirts und Hosen können Sie rollen statt falten. So knittern die Sachen weniger und lassen sich viel leichter verstauen.

7. Knitterfrei

Bei empfindlicher Kleidung wie einem Blazer oder bei feinen Materialien können Sie Seidenpapier nutzen. Auf der Kleidung ausbreiten – dann falten. So lassen sich starke Knicke vermeiden.

Am Urlaubsziel sollten Sie Ihren Koffer möglichst schnell auspacken, so dass sich die Kleidung aushängen kann. Falls ein Kleidungsstück doch knittrig ist, hängen Sie es im Badezimmer auf. Durch die Feuchtigkeit die beim Duschen entsteht, verbessert sich dies.

8. Schuhe einzeln verpacken

Jeden Schuh einzeln in Beutel packen und im Koffer verstauen – das spart Platz und hält Schuhe und Wäsche sauber.

9. Schweres nach unten

Kulturbeutel, Bücher etc. gehören auf den Kofferboden, bzw. in die Nähe der Kofferrollen. Sonst bringen die schweren Stücke Ihre ganze Ordnung wieder durcheinander.

10. Lücken stopfen & Platz sparen

Unterhosen und Socken als letztes einpacken. Sie passen perfekt in die vielen kleinen Lücken, die es im Koffer noch gibt. Ebenso ist es mit den Schmuckbeuteln. Tipp für den Winterurlaub: Kleidungsstücke wie dicke Pullis, Daunenjacke, Fleece im Vakuumbeutel platzsparend verstauen.

Fazit: Weniger ist mehr.

Wer übrigens eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufgebaut hat, wird beim Kofferpacken auf weniger Probleme stoßen. Der Frust beim Packen beginnt also schon viel früher – nämlich beim planlosen Kleiderkauf. Wer mit Köpfchen einkauft hat es also nicht nur im Alltag, sondern auch beim Kofferpacken leichter.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben einen erholsamen Urlaub!

Herzlichst

Sonja Garrison

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Frau mit geblümter Bluse und schwarzem Rock vor einer Wand Businessgarderobe
Allgemeines, Für Frauen, Karriere, Make-up

Businessgarderobe im Sommer – 7 Expertentipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein … alles schön und gut, solange man im Bikini den ganzen Tag faul am Strand liegen kann. In Businessgarderobe sieht das ganz anders aus.

Zu einem Kundentermin auch noch bei 30 Grad frisch und gut gekleidet zu erscheinen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Vom Make-up ganz zu schweigen. Im Büro oder der Kantine, erwarten einen „dank“ Klimaanlage hingegen fast arktische Temperaturen.

Meine 7 Tipps, damit Sie auch bei Sommerhitze überzeugen:

1. Naturfasern als natürliche Klimaanlage

Naturfasern wie Leinen, Seide, leichte Schurwolle und Viskose wirken durch die glatte Oberfläche kühlend. Schweiß und Wärme können gut abgeleitet werden. Vorsicht bei festen Stoffen aus Polyesterfasern, da sie die Haut nicht atmen lassen. Man schwitzt um so mehr und es besteht „Müffelgefahr“. Achten Sie auch beim Innenfutter der Kleidung auf das Material.

Trotzdem Schweißränder? Atmungsaktive Unterwäsche, die den Schweiß aufnimmt ist ideal. Den Achselbereich Ihrer Blazer und Sakkos können Sie durch „Armblätter“ schützen. Es gibt Sie zum Einnähen und auch selbstklebend. Schweißränder haben so keine Chance.

2. Lockere Schnittführungen

Durch Kleidung in lockerer Schnittführung kann die Luft besser zirkulieren und gibt zusätzliche Kühlung. Eine lässig geschnittene Bluse, leichte Hose, ein luftiger Rock oder ein zart fließendes Kleid ist genau das Richtige an heißen Sommertagen. Damit der Look „angezogen“ und nicht nachlässig wirkt, sollten die Kleidungsstücke top gebügelt sein und besondere Details haben: Z. B. Kragen, Manschetten, Faltendetails, Drapierungen, Knopfleisten, Reverskragen.

3. Feinstrümpfe im Business

Neulich bei einem Seminar für Vorstandsassistentinnen: 4 weibliche Augenpaare schauen mich völlig entsetzt an. Eine Teilnehmerin spricht aus was die anderen denken „Im Hochsommer soll ich Strumpfhosen tragen?!“.  Mal ganz ehrlich, ich kann die Reaktion ein bisschen verstehen. Doch nackte Beine sind im formellen Businessbereich ein No-Go. Erst recht bei Kundenkontakt.

Das Bein wirkt durch Feinstrümpfe gleichmäßig und „angezogen“ – dem Anlass angemessen.

In 15 – 20 den Feinstrümpfen spürt man auch im Sommer fast nichts. Zudem gibt es Varianten mit leichtem Stützeffekt, was gegen schwere Beine nach einem langen Sommertag hilft. Halterlose Strümpfe sind eine luftige Alternative zur Strumpfhose. Spätestens als ich 2 schöne Beispiel-Exemplare auspackte, waren auch die Strumpf-Skeptikerinnen überzeugt.

Und wenn es in Ihrem Business doch keine Feinstrümpfe sein müssen: Kleine Hautunebenheiten wie Besenreißer, können Sie mit Körper-Make-up abdecken. Wisch und schweißfest übersteht das auch einen langen Tag.

Ohne Strümpfe haben allerdings viele Frauen ein Problem: Scheuernden Oberschenkel. Breite Strumpfbänder schützen die Oberschenkel vor dem Wundreiben. Schneiden Sie einfach das Strumpfband von halterlosen Strümpfen ab. Oder bestellen Sie es direkt bei haloBa oder Bandelettes (USA). Danke an meine Kundin für diesen tollen Tipp, den ich seit vielen Jahren an meine anderen Kundinnen weitergebe.

4. Helle Farben – auch bei der Businessgarderobe?

Helle Farben reflektieren die Sonne grundsätzlich besser als dunkle Kleidung. Dennoch ist ein Anzug in Hellbeige oder gar Weiß, bei sehr formellen Geschäftsterminen nicht das Passende. Wählen Sie für Ihre Businessgarderobe lieber ein schönes Silbergrau oder Marineblau und kombinieren Sie es mit bunten, sommerlichen Farben.

5. Von HEISS zu KALT – der Zwiebellook

Büros, Kaufhäuser und Restaurants sind oft klimatisiert. Der Wechsel von kühlen Räumen zu heißen Außentemperaturen macht unserem Körper zu schaffen. Um nicht auszukühlen sind leichte Strickjacken, dünne Capes oder Pashmina Schals ideal. In bunten Farben setzen sie farbliche Akzente und sie lassen sich ganz leicht in der Handtasche verstauen.

6. Die Schmuckfrage

Modeschmuck kann durch Schweiß leicht anlaufen und Verfärbungen auf der Haut hinterlassen. Mit Silber- oder Goldschmuck, Edelstahl, Perlen und Edelsteinen liegen Sie auf der sicheren Seite.

7. Make-up im Sommer

An heißen Tagen verläuft das Make-up schnell. Ein „Primer“ schafft die ideale Grundlage und gibt flüssigen Grundierungen einen besseren Halt. Alternativ sind Puder-Make-ups eine tolle Alternative. Mein persönlicher Geheimtipp: Puderblättchen für unterwegs. Damit lässt sich wie mit Löschpapier das Hautfett aufnehmen. Zusätzlich sind sie mit einer dünnen Schicht Puder beschichtet, das die Haut mattiert.

WICHTIG: Egal wie warm es ist – Miniröcke, ein tiefes Dekolletée, ärmellose Shirts und Transparenz sind im Business fehl am Platz.

Bleiben Sie ansonsten entspannt, und genießen Sie die sommerlichen Tage auch in Ihrer Businessgarderobe.

Herzlichst

Sonja Garrison

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4 Kleider auf Bügeln
Allgemeines, Für Frauen

Welches Kleid steht mir? – 5 Tipps für IHR Traumkleid

Das perfekte Kleid – wir ziehen es an, fühlen uns wohl, wählen ein paar Accessoires dazu und fertig ist unser femininer Look.

Neulich erreichte mich diese Nachricht von einer Kundin, die mein Herz höher schlagen ließ: „Deine Beratung hat bereits Früchte getragen. Diesen Sommer trage ich zum ersten Mal Kleider und finde es super. Ich fühle mich sogar wohl darin und strahle dies auch aus!“

Viele meiner Kundinnen sind unsicher was zu Ihrer Figur passt. Und auch welche Stilrichtung geeignet ist. Kaufen wir ohne Orientierung, reiht sich ein Kleid neben dem Anderen im Schrank, doch so wirklich wohl fühlen wir uns in keinem.

Dabei macht es ein Kleid so schön einfach ein tolles Outfit zu zaubern. Und es gibt unzählige Varianten. Aber welche Form und vor allem welche Länge ist die Richtige für die eigene Figur?

Meine 5 wichtigsten Experten-Tipps, damit Sie IHR Traumkleid finden:

1. Ihr Figurtyp

Die Basis für die Suche nach Ihrem perfekten Kleid bildet das Bewusstsein über die eigenen Proportionen. Denn Ihr Figurtyp bestimmt die Silhouette des Kleides. Ist die Figur eher kurvig, geradlinig, die Schulter eher breit oder schmal, ist der Bauch flach oder eher rundlich. Das optimale Kleid passt sich unserer Figur an – und nicht umgekehrt. Als Orientierungshilfe habe ich die gängigsten Figurtypen und deren passende Kleidform zusammengestellt. Erkennen Sie sich wieder?

X-Figur

Egal ob extra kurvig oder zierlich, die X-Figur besticht durch das ausgewogene Verhältnis von Schulter- und Hüftbreite und eine deutlich schmalere Taille. Optimal sind Kleider die dieser Silhouette folgen: Das Etuikleid und ein Kleid in leichter A-Linie sind typische Beispiele. Extra weite, völlig formlose Kleider ohne jegliche Taillenbetonung, verfehlen hingegen ihre Wirkung. Durch die ausgewogene Proportion ist neben Faltendetails, Drapierungen, ärmellos bis 3/4 Arm, Trompetenärmel, Carmenausschnitte einfach alles möglich. Tipp: Eher lockere Kleider können Sie durch einen Taillengürtel „auf Figur“ bringen.

Kleider für die X-Figur

 


H-Figur

Die H-Figur ist gerade gebaut. Schulter- und Hüfte sind ausgewogen, die Taille kaum ausgeprägt. Wer sich mehr Kurven zaubern möchte liegt mit ausgestellten Rockteilen und betonter Schulterpartie goldrichtig. Das schafft Volumen an Schulter und Hüfte und lässt die Taille schmaler erscheinen. Drapierungen im Taillenbereich, diagonale Wickeleffekte, Schleifen, luftige Trompetenärmel schaffen bei Ihren Kleidern stets weibliche Akzente. Soll es eher lässig sein, sehen auch geradlinig geschnittene Kleider gut aus. Weich fließende Stoffe sind dafür ideal (Leinen, Tencel, Seide).

Kleider für die H-Figur

 


V-Figur

Die breiten Schultern im Vergleich zur Hüfte sind typisch für die V-Figur. Verstärkend wirkt zusätzliches Volumen im Oberkörper z.B. Falten und Schulterpolster. Möchten Sie die Proportion eher ausgleichen? Dann zaubern Sie mehr Volumen im Hüftbereich durch A-Linienkleider, Kleider mit Schößchen, sowie Falten und Volants im Rockteil. Um die Schultern zu verschmälern sind langgezogene V-Ausschnitte, Wickeleffekte, lange Ketten und Bänder ideal. Diese sorgen zusätzlich für Streckung des Oberkörpers.

Kleider für die V-Figur

 


A-Figur

Die A-Figur ist weiblich und kurvig im Bereich der Hüfte, am Po und oft auch der Beine. Im Vergleich dazu ist der Oberkörper deutlich schmaler gebaut. Optimal sind daher Kleider die den Oberkörper in Szene setzen: Durch breite Ausschnitte (U-Boot/Carmen), besondere Details wie Rüschen, Spitze oder auch eine extravagante Kette. Das Rockteil des Kleides ist eher schlicht gehalten und sollte leicht ausgestellt, aber nicht zu weit geschnitten sein.

Kleider für die A-Figur

 


O-Figur

Bei der O-Figur liegt der Schwerpunkt auf der Körpermitte. Der Bauch und evtl. die Oberweite ist eher üppig. Die Beine und Arme in Relation dazu oft schmal. Zart fließende Hängerkleider in geradem Schnitt oder leichter A-Linie sind ideal um den Bauchbereich zu umspielen. Die Gesamtlänge der Kleider sollte eher kurz gehalten sein um den Blick auf die Beine zu lenken. 3/4 Ärmel sind ideal, da so die Handgelenke sichtbar und die Arme optisch gestreckt werden. Weitere senkrechte Betonungen z. B. durch lange Ketten, strecken den Oberkörper optisch. Tipp: Halten Sie bei aller Weiter des Kleides den Unterbrustbereich ein wenig schmaler (hochgezogene Taille).

Kleider für die O-Figur

 


2.  Großer und kleiner Busen

Eine kurvige, große Oberweite wird durch Wickeleffekte und V-Ausschnitte besonders schön in Szene gesetzt. Der Oberkörper wird gestreckt und das Dekolleté wunderbar betont. Enge Halsausschnitte können Sie durch lange Ketten optisch strecken. Achten Sie vor allem auf das geeignete „Darunter“. Ein gut sitzender BH ist der erste wichtige Schritt zu Ihrem perfekten Kleid. Mein Tipp die Kleider von Maximilia.

Wenn Sie einem kleinen Busen optisch mehr Volumen zaubern möchten, sind Hemdblusenkleider mit Brusttaschen, Raffungen, Spitzendetails, Rüschen und Volants ideal. Auch Kleider mit dem aktuellen Carmenausschnitt zaubern mehr Volumen.

 

3. Körpergröße

Die deutsche Frau ist im Durchschnitt ist ca. 170 cm groß. Ab ca. 175 cm gilt eine Frau hierzulande als groß, ab ca. 165 cm als klein. Darauf abgestimmt werden die Kleidungslängen und Proportionen konfektioniert. Ist man deutlich größer oder kleiner als der Durchschnitt bringt das manche Tücken mit sich. Denn je nach Körpergröße variiert nicht nur die Beinlänge, sondern auch die Rückenlänge, Taillenhöhe etc. So kann ein Gürtel der eigentlich auf Taillenhöhe sitzen soll, bei einer großen Frau deutlich höher sitzen und bei einer kleinen Frau in Richtung Bauchhöhe rutschen. Auch die Brustabnäher sitzen evtl. nicht richtig oder die Träger sind viel zu lang oder zu kurz. Also Augen auf!

Große Frauen

Sehen Sie Ihre Größe wie eine Leinwand und nutzen Sie diese. Lange Kleider mit extravaganten Details (Drapierungen, Muster, Wickeleffekte etc.) stehen Ihnen daher besonders gut. Besonders wichtig ist die exakte Länge des Kleides. Ein als lang deklariertes Kleid, das Ihnen gerade so bis zur Wade reicht, verfehlt seine Wirkung. Spezielle Hersteller wie u. a.  Long Tall Sally oder  Asos Tall bieten hier eine gute Auswahl.

Kleine Frauen

Ihr perfektes Kleid ist einfarbig oder mit nur dezentem Muster. Zu große, unruhige Muster, extra viel Volumen und Details wirken „erdrückend“. Kurze Kleider – bis max. Knielänge – sind für Sie optimal und sorgen für maximale Streckung. Diese Länge sieht sogar zu flachen Schuhen gut aus. Entgegen vieler Meinungen, stehen Ihnen auch lange Kleider. Diese sollten allerdings im Bereich des Oberkörpers schmal geschnitten sein. Einfarbig oder nur dezente Muster lenken den Blick auf Sie – und nicht von Ihnen ab! Mit der aktuellen Midi-Länge (ca. Wadenlänge) wirkt das Bein kürzer und gedrungener als es eigentlich ist. Lassen Sie sich Ihre Kleider also entsprechend kürzen, falls Sie es im Landen nicht exakt vorfinden. Viele Hersteller bieten mittlerweile Linien für kleine Frauen an. Beispielsweise BODEN – petite oder auch Banana Republic.

Kleider für große & kleine Frauen

 


4. Die perfekte Länge für Ihr Kleid

Es gibt eine Formel mit der sich das optimale Verhältnis zwischen Körpergröße und Kleid/Rocklänge ganz leicht ermitteln lässt: „Der goldene Schnitt“. Der goldene Schnitt ist eine „Gestaltungsformel“ die besagt, dass ein bestimmtes Längenverhältnis zueinander besonders harmonisch wirkt – die Einteilung einer Gesamtlänge in 1/3 und  2/3. Nehmen Sie sich ein Maßband und vermessen Sie sich von ca. Schultergelenk / Schlüsselbeinhöhe bis zum Knöchel. Teilen Sie diese Strecke durch 3. Bei mir sind das knapp über 129 cm ./. 3 = 43 cm x 2 = 86 cm. Das ist meine optimale Kleidlänge, die bei mir bis ca. 1 Handbreit oberhalb des Knies reicht.

Und bei Ihnen?

„Ich soll meine Knubbel-KNIE zeigen?!“ Das denken jetzt bestimmt einige von Ihnen. Diesen Satz höre ich nämlich sehr häufig von meinen Kundinnen. Falls auch Sie Ihre Knie nicht zeigen möchten, gehen Sie 4-6 cm länger und gleichen Sie diese Länge durch einen Absatzschuh aus.

 

5. Trendteil vs. Klassiker

Hier ist Ihr persönlicher Geschmack, der Anlass und Ihr Stiltyp entscheidend. Suchen Sie ein Kleid das zu vielen Anlässen passt und an dem Sie auch noch in 5 Jahren Freude haben, dann wird die Farbe Pink mit Blumenmuster nicht die richtige Wahl sein – egal wie gut Ihnen das Kleid steht. Überlegen Sie also genau für welche Anlässe Sie Ihr Kleid gebrauchen können und welche Farbe, ob uni oder gemustert, welche Details und Schnittführungen zum Anlass und auch zu Ihrer „Stilpersönlichkeit“ passen.

Oft ist ein schlichtes Kleid am vielseitigsten kombinierbar. Denken Sie an ein Dunkelblaues oder schwarzes Kleid. Mit flachen Sandalen, Umhängetasche und einer Jeansjacke wird es alltagstauglich. Schnappen Sie sich die High Heels und eine Clutch sind Sie perfekt für den Abend gestylt. Und mit schlichten Pumps und einem Seidenschal businesstauglich. Seien Sie kreativ!

 

Extra-Tipp:

Liegt zwischen Oberkörper und Unterkörper ein Größenunterschied vor, können Sie das Kleid von einem Änderungsschneider anpassen lassen. Aber Achtung, als gelernte Damenschneiderin weiß ich, jede Änderung hat seine Grenzen. Daher sollten das Kleid im Wesentlichen bereits gut sitzen.

Alternativ: Maßanfertigung ODER zaubern Sie sich doch einfach mit einem Rock und einem gleichfarbigen Oberteil einen Kleid-Look.

Die Suche nach dem perfekten Kleid lohnt sich. Shoppen Sie am besten nicht unter Druck. Probieren Sie unterschiedliche Formen aus und spielen Sie mit den Längen. So gewinnen Sie ein Gefühl dafür was Ihnen steht und worin Sie sich wohl fühlen.

Vor ein paar Wochen konnte ich eine Kundin mit gleich 3 Kleidern beim Personal Shopping beglücken.

„Das hätte ich mich selbst NIE getraut und anprobiert!“

Ein Erfolg auf ganzer Linie!

Herzlichst

Sonja Garrison

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