Frau mit geblümter Bluse und schwarzem Rock vor einer Wand Businessgarderobe
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer, Karriere, Make-up

Businessgarderobe im Sommer – 7 Expertentipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein … alles schön und gut, solange man im Bikini den ganzen Tag faul am Strand liegen kann. In Businessgarderobe sieht das ganz anders aus.

Zu einem Kundentermin auch noch bei 30 Grad frisch und gut gekleidet zu erscheinen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Vom Make-up ganz zu schweigen. Im Büro oder der Kantine erwarten einen „dank“ Klimaanlage hingegen fast arktische Temperaturen.

Daher habe ich 7 Tipps, damit Sie auch bei Sommerhitze überzeugen – auch für die Männer ist etwas dabei:

(Die nachfolgenden Tipps enthalten Empfehlungen – in Form unbezahlter Werbung *).

1. Naturfasern als natürliche Klimaanlage

Wählen Sie Kleidung aus Naturfasern wie Leinen, Seide, leichte Schurwolle und Viskose. Diese wirken durch die glatte Oberfläche kühlend. Schweiß und Wärme können gut abgeleitet werden. Die Bezeichnung „Cool Wool“ bei Anzügen und Kostümen ist ein Indiz für sehr leichte, sommerliche Stoffe aus Wolle. Cool Wool ist temperaturausgleichend, luftdurchlässig und nimmt den Schweiß auf.  Vorsichtig sollten Sie hingegen bei festen Stoffen aus Polyesterfasern sein, da sie die Haut nicht atmen lassen. Man schwitzt um so mehr und es besteht „Müffelgefahr“.  Achten Sie auch beim Innenfutter der Kleidung auf die Zusammensetzung der Materialien.

Trotzdem Schweißränder? Atmungsaktive Unterwäsche, die den Schweiß aufnimmt ist ideal. Den Achselbereich Ihrer Blazer und Sakkos können Sie durch „Armblätter“ * schützen. Es gibt Sie zum Einnähen und auch selbstklebend. Schweißränder haben so keine Chance.

2. Lockere Schnittführungen

Durch Kleidung in lockerer Schnittführung kann die Luft besser zirkulieren und gibt zusätzliche Kühlung. Eine lässig geschnittene Bluse, ein luftiger A-Linien Rock oder ein zart fließendes Kleid – z.B. ein Hemdblusenkleid oder Shiftkleid – sind daher ideale Sommer-Begleiter im Büro. Sehr eng anliegende Kleider und Hosen, sollten Sie bei 30 Grad also lieber im Schrank hängen lassen. Im Casual Business liegen die Männer mit leichten Chinohosen genau richtig. Damit der Look „angezogen“ und nicht nachlässig wirkt, sollten die Kleidungsstücke top gebügelt sein und besondere Details haben: Z. B. Kragen, Manschetten, Faltendetails, Drapierungen, Knopfleisten, Reverskragen.

3. Helle Farben – auch bei der Businessgarderobe?

Helle Farben reflektieren die Sonne grundsätzlich besser als dunkle Kleidung. Außerdem macht es an einem Sommertag doppelt Spaß, helle und strahlende Farben zu tragen. Als Basisfarben können Sie Weiß, Creme, Hellgrau und Mittelblau tragen. Die Damen kombinieren dies z.B. mit Rot, sanftem Pink, Zitronengelb, Aprikot und Türkis . In der Herrenmode sind Mint, Kobaltblau und Violett gerade ein großes Thema.

Steht ein formeller Termin an? Dann sollten Sie für Ihre Businessgarderobe dunklere Töne wählen. Basisfarben wie Silbergrau oder dunkles Marineblau wirken elegant, kompetent und souverän und können mit frischen, zarten Pastellfarben kombiniert werden.

Noch ein Tipp für weiße Blusen und Herrenhemden:

Die Unterwäsche unter weißen Damenblusen und Kleidern sollte hautfarben sein. Weiß würde sich stark durchzeichnen.

Die Herren tragen unter einem weißen Hemd ein Unterhemd ohne Arm mit extra breitem Träger (z.B. von Mey *) oder die klassische T-Shirt Form. Bitte KEIN Tanktop (Rippenshirt) mit schmalen Trägern. Wenn Sie kein Unterhemd unter Ihr Business-Hemd ziehen möchten, sollte ein weißes Hemd nicht zu dünn und durchscheinend sein. Brusthaare und Brustwarzen, die sich unter dem Herrenhemd abzeichnen, sind im Meeting nicht sexy – sondern maximal lächerlich.

4. Von HEISS zu KALT – der Zwiebellook

Büros, Kaufhäuser und Restaurants sind oft klimatisiert. Der Wechsel von kühlen Räumen zu heißen Außentemperaturen macht unserem Körper zu schaffen. Um nicht auszukühlen sind leichte Strickjacken, dünne Capes oder Pashmina Schals ideal. In bunten Farben setzen sie farbliche Akzente und sie lassen sich ganz leicht in der Handtasche verstauen.

Die Männer haben ja ohnehin das Sakko dabei. Falls Sie es mal ablegen und dennoch stilvoll gekleidet sein möchten, bietet sich eine sommerliche Anzugweste an. Sie wertet den Look auf.

Wieviel Zwiebel darf’s denn sein – bzw. darf ich als Frau im Hochsommer Feinstrümpfe im Business weglassen? Nackte Beine sind im sehr formellen Businessbereich mit Kundenkontakt eher ein No-Go. Das Bein wirkt durch Feinstrümpfe gleichmäßig und „angezogen“ – dem Anlass angemessen. In 15 – 20 den bei Feinstrümpfen spüren Sie im Sommer fast nichts. Zudem gibt es Varianten mit leichtem Stützeffekt, was sogar gegen schwere Beine bei einem langen Sommertag hilft. Halterlose Strümpfe sind eine luftige Alternative zur Strumpfhose.

Wenn es in Ihrem Büro doch keine Feinstrümpfe sein müssen: Kleine Hautunebenheiten wie Besenreiser, können Sie mit Körper-Make-up abdecken. Wisch und schweißfest übersteht das auch einen langen Tag.

Ohne Strümpfe kennen allerdings viele Frauen ein Problem: Scheuernden Oberschenkel. Breite Strumpfbänder schützen die Oberschenkel vor dem Wundreiben. Schneiden Sie einfach das Strumpfband von halterlosen Strümpfen ab. Oder bestellen Sie es direkt bei haloBa * oder Bandelettes  *(USA).

5. Schmuck und Tücher im Sommer

Modeschmuck kann durch Schweiß leicht anlaufen und Verfärbungen auf der Haut hinterlassen. Das betrifft auch Uhren. Mit Silber- oder Goldschmuck, Edelstahl, Perlen und Edelsteinen liegen Sie auf der sicheren Seite.

Ein Tuch oder Schal kann im Sommer ziemlich schweißtreibend sein. Wenn Sie Ihr Bürooutfit trotzdem durch ein schönes Tuch abrunden möchten, sollten Sie auf reine Seide achten. Möglichst dünn und leicht gewebt, ist es auch an heißen Sommertagen ein toller Begleiter. Und wenn es doch zu warm wird – dann binden Sie es um den Henkel Ihrer Handtasche. So setzt es einen schönen Akzent. Achtung: Gut verknoten, damit Sie das Tuch nicht verlieren.

Für die Männer bieten Einstecktücher wie immer einen schönen Akzent. Im Sommer können Sie frische und leuchtende Farben und gerne auch sommerliche Motive auswählen. Bewegen Sie sich im Beruf im kreativen Bereich? Dann könnten Sie die Socken auf die Farben des Einstecktuchs abstimmen.

6. Sommerschuhe im Business

Auch die Schuhe gehören zur Businessgarderobe. Je nach Branche und ob Kundenkontakt herrscht, sollten Damen mit Sandalen sehr bedacht umgehen. Im Idealfall verzichten Sie darauf die Zehen zu zeigen. Ferse zeigen, ist hingegen erlaubt – und so ein Sling-Pumps bringt zumindest etwas Frischluft an den Fuß. Wichtig: Bitte achten Sie auf top gepflegte Fersen!

Bei den Materialien empfehle ich Echtleder, da Kunstleder nicht „atmen“ kann. Nach kurzer Zeit werden Sie in Ihren Schuhen „schwimmen“.

Die Herren wählen entweder klassische (Echt)Lederschuhe oder falls es in Ihrem Büro erlaubt ist, leichte Stoffschuhe oder Mokassins. Übrigens: Der „ohne Socken-Trend“, gilt NICHT fürs formelle Business.

7. Make-up und Düfte im Sommer

An heißen Tagen verläuft das Make-up schnell. Ein „Primer“ schafft die ideale Grundlage und gibt flüssigen Grundierungen einen besseren Halt. Alternativ sind Puder-Make-ups eine tolle Alternative. Mein persönlicher Geheimtipp: Puderblättchen für unterwegs. Damit lässt sich wie mit Löschpapier das Hautfett aufnehmen. Zusätzlich sind sie mit einer dünnen Schicht Puder beschichtet, das die Haut mattiert.

Bitte übertreiben sie es nicht mit Deo, Parfum und Aftershave. Im Hochsommer kommt jeder mal ins Schwitzen – doch unangenehme Gerüche mit einer Überdosis Parfum und Co. zu überdecken, ist nicht der richtige Ansatz. Nehmen Sie lieber ein zweites Shirt oder Hemd als Ersatz mit. Oft reicht es auch das Unterhemd zu wechseln.

Zum Abschluss noch ein paar grundlegende Do’s & Don’ts für die Businessgarderobe bei Sommerhitze:

Egal wie warm es ist – auch im Sommer sollte die Garderobe fürs Büro nicht nach „Freizeit“ aussehen.

Damen: Miniröcke, hohe Beinschlitze, ein tiefes Dekolleté, ärmellose Shirts und Transparenz sind im Business fehl am Platz. Vorsicht auch bei Mustern. Im formellen Business zumindest, sollten Sie auf Hawaii-Drucke, Palmenblätter und Flamingos verzichten.

Herren: So verlockend kurzärmlige Hemden sind, im Business verzichten Sie lieber darauf. Erst recht, wenn Sie Krawatte tragen. Warum? Zum einen ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Zum anderen sollte die Hemdmanschette für einen stilvollen Look immer aus dem Sakkoärmel hervorschauen. Und wählt „Mann“ ein Kurzarmhemd, fehlt eben genau diese Manschette. Wenn es im Büro zu warm wird, legen Sie lieber das Sakko ab und krempeln Sie die langen Ärmel hoch. So wirken Sie anpackend und dynamisch.

Kurze Hosen sind – wie Sie sich denken können – für das formelle Business ebenso ungeeignet wie Sandalen. Augen zu und durch – der nächste Feierabend kommt.

Bleiben Sie entspannt – und genießen Sie die sommerlichen Tage auch in Ihrer Businessgarderobe.

Herzlichst

Sonja Garrison

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Kofferpacken
Allgemeines

Kofferpacken – die 10 besten Tipps vom Profi

Ab in den Urlaub. Doch zuerst heißt es – Kofferpacken!

Lassen Sie mich raten: Sie packen immer viel zu viele Sachen ein. Nach dem Motto „für alle Fälle!“. Das meiste nehmen Sie ungetragen wieder mit nach Hause. Wahrscheinlich fällt es Ihnen schwer sich zu entscheiden – was Sie in den Koffer packen müssen und was überflüssig ist.

Kofferpacken – mit Köpfchen

Die schöne neue Seidenbluse  – DIE muss unbedingt mit! Egal ob sie im Koffer krumpelt und man bei hohen Temperaturen Schweißflecken sieht. Weil sie durchsichtig ist, muss noch das passende Top eingepackt werden, das dummerweise zu sonst keinem Outfit passt. Ach ja, am schönsten sehen zu der Bluse die farblich passenden Riemchen-Stilettos aus – die für den Urlaub sonst völlig unpraktisch sind. Egal, die müssen dann eben auch mit.

Und so werden mehr und mehr Kleidungsstücke eingepackt. Es droht Übergepäck und Sie starten gestresst in den Urlaub.

Schluss damit! Mit meinen 10 Tipps starten Sie entspannt in den Urlaub – denn ab jetzt wird mit Köpfchen gepackt.

1. Wo geht die Reise hin – und wie lange?

Strandurlaub oder Wandern, Städtetrip oder Kreuzfahrt? Wird es besondere Anlässe oder sogar eine Kleiderordnung geben? Wie lange werden Sie unterwegs sein?

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift und schreiben Sie die Orte, Anlässe und Anzahl der Urlaubstage auf. Notieren Sie danach Ihre dazu passenden „Reise-Must-Haves“: Kleidungsstücke die Sie dringend benötigen. Das können beispielsweise ein Bikini oder Wanderschuhe sein.

2. Viele Basics, wenig Extravagantes

Die Mehrzahl der Kleidungsstücke für Ihre Reise, sollte schlicht und einfarbig sein. Basics in Blau, Grau, Weiß, Schwarz und Beige. Abwechslung bringen ein paar gemusterte und farbige Sachen. Mit diesen Kleidungsstücken können Sie ideal kombinieren.

Shirts in zig Farben, mit Leomuster, Pailletten und Co. dürfen zu Hause bleiben. Für das schmale Reisegepäck sind sie ungeeignet. Entscheiden Sie sich lieber für 1 – 2 Farbthemen (z. B. Rot und Khaki) die Sie in den Accessoires wiederholen können.

Schuhe und Taschen sollten farblich neutral sein und zu jeder Ihrer Hosen, Röcke und Kleider passen. Während Sie Zuhause mit farbigen Schuhen und Taschen ein Statement setzen können, ist das für die Reise schwieriger zu kombinieren. 2 Taschen reichen für den Urlaub aus. Beispielsweise eine Umhängetasche und eine kleinere Tasche für den Abend. Bei den Schuhen pro Anlass 1 Paar (Wandern, Stadtbummel, Abend).

3. Accessoires setzen Akzente

Mit Ketten, Armbändern, Ohrringen und Tüchern peppen Sie Ihre schlichten Basics auf. Die Looks werden dadurch wandelbar für unterschiedliche Anlässe.

Vorteil: Accessoires nehmen nicht viel Platz in Anspruch. Verstauen Sie den Schmuck jeweils in einem Schmuckbeutel aus Stoff. Diese bekommt man z. B. bei Dawanda. So verheddert sich nichts und auch Ihre Kleidung wird vor scharfen Kanten geschützt.

4. Outfits zusammenstellen

Jetzt gehts ans Kombinieren: Wählen Sie Unterteile wie Hosen, Shorts und Röcke aus. Da Sie jedes Unterteil mehrmals tragen können, reichen je nach Dauer der Reise meistens 3 – 6 Teile.

Legen Sie die Unterteile aufs Bett oder den Boden. Nun legen Sie passende Oberteile dazu. Denken Sie daran: Schlicht, einfarbig, wenig Muster und 1-2 Farbthemen. JEDES Oberteil muss zu mindestens 3 Unterteilen passen. Ein Kleid zählt als ganzes Outfit, das Sie mehrmals tragen können. Integrieren Sie auch Ihre zuvor notierten Reise-Must-Haves.

Pro Urlaubstag nehmen Sie max. 1 Oberteil mit. Inkl. schicker Oberteile für den Abend. Bestimmt können Sie das ein oder andere Oberteil 2 x tragen. Für den Notfall packen Sie eine Tube Reisewaschmittel ein.

Unten habe ich Ihnen eine Collage erstellt:

  • „Reisegepäck“ für einen 12 – 14 tägigen Urlaub in die Toskana
  • Anlässe: Städtetrips und Ausflüge aufs Land mit kleinen Wanderungen
  • Abende in Restaurants und Bars.
  • Ok, den Bikini hab ich vergessen. Falls man im Süden auch mal Baden möchte (lach).

 


Beispieloutfits: Das weiße Top wird für den Stadtbummel mit Jeansshorts und Espadrilles kombiniert. Am Abend mit dem Hosenrock in Khaki, Sandaletten mit Absatz, zu der Tasche mit roten Akzenten kommen noch passende Ohrringe + Kette. Ein beiger Pashmina-Schal wärmt an kühlen Abenden.

Der khakifarbene Hosenrock passt wiederum zu den weißen Sneakers und dem geblümten Top + Jeansjacke usw.

TIPP: Machen Sie sich Fotos von Ihrer eigenen Kleidung und erstellen Sie sich damit eine Collage. Das hilft für den Anfang enorm!

Die Planung steht … nun geht’s an das eigentliche Kofferpacken

Jetzt wird es auch für die Männer interessant.

5. Erst sammeln, dann packen

ALLES was Sie mitnehmen möchten tragen Sie zusammen (auch Bücher, Kopfhörer, Reiseführer etc.). Sie sollten alles im Blick haben um mit dem Packen zu beginnen.

6. Rollen statt falten

Schals, leichte Shirts und Hosen können Sie rollen statt falten. So knittern die Sachen weniger und lassen sich viel leichter verstauen.

7. Knitterfrei

Bei empfindlicher Kleidung wie einem Blazer oder bei feinen Materialien können Sie Seidenpapier nutzen. Auf der Kleidung ausbreiten – dann falten. So lassen sich starke Knicke vermeiden.

Am Urlaubsziel sollten Sie Ihren Koffer möglichst schnell auspacken, so dass sich die Kleidung aushängen kann. Falls ein Kleidungsstück doch knittrig ist, hängen Sie es im Badezimmer auf. Durch die Feuchtigkeit die beim Duschen entsteht, verbessert sich dies.

8. Schuhe einzeln verpacken

Jeden Schuh einzeln in Beutel packen und im Koffer verstauen – das spart Platz und hält Schuhe und Wäsche sauber.

9. Schweres nach unten

Kulturbeutel, Bücher etc. gehören auf den Kofferboden, bzw. in die Nähe der Kofferrollen. Sonst bringen die schweren Stücke Ihre ganze Ordnung wieder durcheinander.

10. Lücken stopfen & Platz sparen

Unterhosen und Socken als letztes einpacken. Sie passen perfekt in die vielen kleinen Lücken, die es im Koffer noch gibt. Ebenso ist es mit den Schmuckbeuteln. Tipp für den Winterurlaub: Kleidungsstücke wie dicke Pullis, Daunenjacke, Fleece im Vakuumbeutel platzsparend verstauen.

Fazit: Weniger ist mehr.

Wer übrigens eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufgebaut hat, wird beim Kofferpacken auf weniger Probleme stoßen. Der Frust beim Packen beginnt also schon viel früher – nämlich beim planlosen Kleiderkauf. Wer mit Köpfchen einkauft hat es also nicht nur im Alltag, sondern auch beim Kofferpacken leichter.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben einen erholsamen Urlaub!

Herzlichst

Sonja Garrison


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Allgemeines, Für Frauen

SCHUH-Memory: Welche Schuhe passen zu welcher Hose?

Oft entscheidet der Schuh über den Erfolg eines Looks. Die richtigen Schuhe können Beine strecken, Fesseln zarter wirken lassen, ein extravagantes Statement setzen und einem klassischen Look das gewisse ETWAS geben.

Doch nicht jedes Schuhmodell sieht zu jeder Hose gleich gut aus. Mit ein paar Tipps & Tricks ist der ideale Schuh für Röhrenjeans, Chino- und Marlenehosen jedoch schnell gefunden. Und welche Schuhe passen zu Röcken und Kleidern? Das ist Thema meines nächsten Blogbeitrags.

Welcher Schuh sich letztendlich als IHR perfekter Schuh erweist, hat auch mit individuellen Stilvorlieben und mit der Figur (Beinlänge und Form etc.) zu tun. Die folgenden Tipps geben schon mal eine Orientierung und wecken den Spaß am Ausprobieren.

Die wichtigsten TIPPS:

  • Je weiter eine Hose, um so schöner wirkt ein filigraner Schuh und ein Absatz.
  • Je schmaler die Hose, desto „derber“ dürfen Schuhe sein.
  • Schuhe mit Fußdekolleté (Pumps und Ballerinas) strecken das Bein optisch.
  • Riemchen können verkürzend wirken. Wen das stört: Ein Absatz oder Nude-Töne gleichen optimal aus.
  • Bei flachen Schuhen wie Sneakern, Loafern, Ballerinas: KNÖCHEL ZEIGEN. Das Stückchen Haut zwischen Hosensaum und Schuh streckt das Bein.
  • Setzen Sie mit Schuhen ein Statement: Knallige Farben und Muster peppen auf.
  • Schuhe mit heller Sohle ziehen den Blick nach unten. Kleine Frauen gleichen dies durch helle / farbenfrohe Oberteile aus.

Das perfekte Match von Schuhen und Hose

Welche Schuhe zur Skinny-Jeans?

Die schmale Röhrenjeans ist der Allrounder bei der Schuhwahl. Durch das schlanke Hosenbein sehen sowohl Absatzschuhe als auch flache Schuhmodelle gut aus. Pumps und Riemchensandalen kommen bei Knöchellänge besonders schön zur Geltung. Stiefel im Reiterstil lassen sich zu dem extra schmalen Hosenbein ebenso ideal kombinieren, wie die aktuellen Overknee Stiefel.

Doch wohin mit dem Hosensaum bei knöchelhohen Stiefeletten und Boots? Bei Bikerstiefeln, Chelsea Boots und Absatzstiefeletten kann der Saum entweder im Schaft verschwinden oder ganz lässig auf den Schaft treffen. Alternativ können Sie den Saum einfach auf die gewünschte Länge krempeln.

Schuhe zur Skinnyjeans

Welche Schuhe zur Schlaghose / Bootcutjeans?

„Neumodisch“ auch Flared-Pants genannt, wird die Schlaghose stilecht mit Plateauschuhen kombiniert. In jedem Fall ist ein Absatzschuh gefragt, denn die Schlaghose wird in Überlänge getragen. Das sieht stylisch aus und zaubert extra lange Beine. Je grober das Material – z.B. Jeans – desto derber dürfen die Schuhe sein. Breite Blockabsätze, Wedges (Keilabsatzschuhe) sehen daher großartig zu Schlagjeans aus. Schlaghosen aus feineren Materialien werden besser mit weniger groben Schuhen kombiniert: Stiefeletten mit dünner Sohle und schmalerem Blockabsatz sind ideal.

Und flache Absätze? Flache Sandalen und Chelsea-Boots sind ein toller Kombipartner zur Schlaghose. Allerdings wirken diese eher bei großen Frauen bzw. mit langen Beinen so richtig gut. Wer klein und zierlich ist, kann statt dessen „Cropped Flares“ tragen. Zu den knöchellangen Schlaghosen sehen flache Schuhe wie Loafer, Ballerinas oder auch Sneaker einfach klasse aus. Die perfekte Kombi für kleine Frauen.

Schuhe zur Schlaghose

Welche Schuhe zur Boyfriend-Jeans?

Die lässigste Variante unter den Jeans ist eindeutig die Boyfriend-Jeans. Sie sieht einfach umwerfend aus, wenn sie einen femininen Gegenpol erhält: Durch High Heels und Oberteile aus zart fließenden Stoffen, taillierte Lederjacken und Blazer.

Achtung: Krempeln Sie das Hosenbein grundsätzlich hoch. Das lenkt den Blick auf schmale Fesseln, es streckt und nimmt der weiten Hose die Dominanz. Wer flache Absätze lieber mag liegt mit Loafern, Slippern und Derby Schuhen genau richtig. Der Look wirkt dann frech und maskulin angehaucht. Durch zart fließende Oberteile und taillierte Jacken setzt man weibliche Akzente.

Schuhe zur Boyfriend-Jeans

Welche Schuhe zu Paperbag-Hose?

„Paperwas“? Stellen Sie sich eine Papiertüte vor, die sie oben mit einem Band zusammenbinden. So fällt der Bund wellig bzw. in Falten gelegt. Durch die lockere Schnittführung sind fließende Stoffe ideal. Ähnlich in der Schnittführung und Wirkung sind „Edel-Jogginghosen“. Der Bund wird auch hier mit einem Band reguliert. Die beiden Hosen sind perfekte Kombipartner. Von sportlich bis super elegant,  was an den edlen, fließenden Stoffen und der zugleich locker/lässige Schnittführung liegt.

TIPP: Damit diese lockeren Hosen optisch nicht stauchen, sehen sie in Knöchellänge am schönsten aus. Extravagante Pumps – mit und ohne Fesselriemchen – kommen durch die verkürzte Länge optimal zur Geltung.

Sie mögen keine Absätze? Ballerinas mit extra großem Fußdekolleté strecken optisch. Und ganz lässig wird’s mit Sneakern und sportlichen Slippern.

Schuhe zur Paperbag-Hose

Welche Hose zur Palazzohose / Marlenehose?

Juhuuuuu … sie sind zurück. Die eleganten Hosen mit extra weitem Bein werden umgangssprachlich gerne als Marlenehose bezeichnet. Am Schönsten fallen sie aus einem weich fließendem Stoff. Dazu sind Absatzschuhe einfach perfekt. Die Oberteile sollten übrigens – als Ausgleich zum weiten Hosenbein – eher kurz und tailliert geschnitten sein. Auch Oberteile in lockerer Schnittführung sind gute Kombipartner. Sie sollten jedoch aus fließendem Stoff gefertigt sein – z.B. Seide oder Viskose – und in den Bund gesteckt werden.

TIPP: Wer lieber flache Schuhe trägt, sollte zu Modellen greifen die schmal oder sogar spitz zulaufen.

Schuhe zur Marlenehose


Welche Schuhe zur Zigarettenhose?

Die Stilikone Audrey Hepburn hat den Look der Zigarettenhose maßgeblich geprägt: Mit schmalem Pulli und dazu Ballerinas kombiniert. Schlicht, edel und frech. Ladylike wird’s mit High Heels zur schmalen Zigarettenhose. Diese schmale Stoffhose wird oft in Knöchellänge angeboten, weshalb extravagante Schuhe mit Riemchen oder in leuchtenden Farben besonders schön zur Geltung kommen.

Übrigens, die Geschichte der „Ballerinas“ beginnt dank Audrey Hepburn in den 50er Jahren. Die Schauspielerin und Stilikone war durch ihre Körpergröße von 1,80 m, auf der Suche nach flachen Schuhen die sie grazil und elegant wirken lassen sollten. Und das ohne Absatz, um ihre meist kleineren männlichen Kollegen nicht zu überragen. Für ihre Rolle in „My Fair Lady“ entwarf ihr Chefdesigner Salvatore Ferragamo den Ballerina.

Kein Fan von den flachen „Schläppchen“? Einen lässig, sportlichen Dreh bekommen Zigarettenhosen in Kombination mit Sneakern und Derbyschuhen. Der Mix aus der femininen Stoffhose und den maskulin angehauchten Schuhen bringt Spannung Schuhe zur Zigarettenhose


Viele tolle Hosen – und noch mehr tolle Schuhe. Die Vielfalt an Modellen und Farben ist riesig. Um den eigenen Schuhschrank nicht vollends aus allen Nähten platzen zu lassen, überlegen Sie welche Hosenformen und welche Schuhe zu Ihnen und Ihrem Alltag / Beruf passen. Wählen Sie Schuhe, die zu möglichst allen Ihren Hosenformen passen. Je mehr Kombinationen möglich sind, desto besser ist es.

Herzlichst

Sonja Garrison

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Allgemeines

Meine 5 besten Modevorsätze – Inspirieren & Umdenken

Neues Jahr – neue Vorsätze. Wie sieht es bei Ihnen mit den GUTEN VORSÄTZEN aus?

Ich finde Vorsätze großartig. Solange sie nicht in „OPTIMIERUNGS-WAHN“ ausarten. Man reflektiert das alte Jahr und setzt sich Ziele für das Neue. Für mich ist das eine tolle Motivation. In den sozialen Medien und per Email erreichten mich in den letzten Tagen viele Vorsätze in Bezug auf „Abnehmen“, „Sport“ und „Ernährung“.

Heute möchte ich 5 MODE-Vorsätze anbieten. Und dabei zum Nachdenken anregen.

    1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick
    2. Endlich ausmisten – sich von SCHRANKHÜTERN befreien
    3. Schluss mit FEHLKÄUFEN
    4. KLASSE statt Masse
    5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Welcher Modevorsatz spricht Sie an? Nachfolgend finden Sie dazu direkt ein paar Anregungen und TIPPS.

1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick

„Die Beine zu kurz, der Po zu dick, die Nase zu spitz, die Arme zu dünn.“ OK, manchmal ist das so. Doch beim Festhalten an vermeintlichen Schwächen, werden die STÄRKEN all zu gern übersehen.

Nehmen Sie sich JETZT ein Blatt Papier und notieren Sie darauf:

„DAS MAG ICH AN MIR!“

Ab heute kommt 1 Woche lang jeden Tag eine Stärke hinzu. Es können übrigens auch die kleinen Dinge sein: Das Grübchen am Kinn, die Augenfarbe, Ihr Lächeln, die Taille.

Meine Kunden sensibilisiere ich in der Stilberatung bewusst für ihre Stärken und zeige wie sie diese betonen können. Die „Schwächen“ nehmen wir einfach mal so, wie sie sind. Diese Denkweise ist nicht naiv – sie ist realistisch! Denn eifern wir von Medien gemachten „Idealbildern“ nach, verpassen wir das Leben – und glücklicher macht es uns auch nicht.

Denkanstoß: Wer darf bestimmen was schön ist und was nicht? Nur Sie selbst. Zumal es kulturell sehr unterschiedliche Schönheitsideale gibt. Auch der Zeitgeist beeinflusst die Wahrnehmung. Schauen wir mal in die 50er und 60er Jahre zurück:

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2. Endlich SCHRANKHÜTER ausmisten

Wussten Sie, dass nur 20 – 30 % der Kleidung die wir besitzen, regelmäßig getragen wird?

Befreien Sie sich von Altlasten. Weg mit Kleidung die Sie nie tragen, die nur den Schrank vollstopft und den Blick auf das Wesentliche versperrt.

Stellen Sie sich folgendes vor: Ihr Kleiderschrank – aufgeräumt – Ihre liebsten Kleidungsstücke hängen luftig aufgereiht auf einer Kleiderstange. Es riecht frisch, es ist hell beleuchtet – alles hat seine Ordnung und Ihre Kleidung ist vielseitig kombinierbar. Ich finde das klingt großartig. Und um diesen Zustand beizubehalten mache ich 2 x jährlich einen ausgiebigen Garderobencheck.

Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique – in der es Spaß macht zu Stöbern und zu kombinieren.

Im Frühjahr ist es wieder Zeit für einen Garderobencheck. Wann der beste Zeitpunkt ist und wie man dabei vorgeht, erfahren alle Leser meines Newsletters. In ein paar Wochen geht mein REMINDER mit wertvollen Tipps raus. Wenn Sie ihn auch erhalten möchten, tragen Sie sich gern in die Liste ein:  Ja, ich möchte erinnert werden!

3. Schluss mit FEHLKÄUFEN

Mal ehrlich – wie viele Kleidungstücken MIT Etikett hängen in Ihrem Schrank? Welche Kleidungsstücke haben Sie seit dem Kauf nur 1 – 2 x getragen?

Holen Sie sich ein paar Zettel und schreiben folgende Zahlen darauf: 40,00 € / 50,00 € / 80,00 € / 120,00 € / 250,00 € und das Wort SALE.

Sie ahnen wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus möchte: An jedes Kleidungsstück, das Sie nach dem Kauf nie oder nur 1 x getragen haben, hängen Sie den Zettel mit der ungefähren Kaufsumme. War es ein „Schnäppchen“ hängen Sie das SALE Schild dran. Das führt Ihnen vor Augen welche Summen Sie „zum Fenster rauswerfen“.

Ab heute überprüfen Sie Ihre Käufe sobald Sie Zuhause sind: Anziehen, kombinieren, fühlen, entscheiden – ob es wirklich bleiben darf oder zurück gegeben wird. So war es zumindest kein langfristiger Fehlkauf.

4. KLASSE statt Masse

QUANTITÄT statt QUALITÄT … häh werden Sie jetzt denken. Das muss doch eigentlich andersrum heißen. RICHTIG!

Doch genau die oben genannte Reihenfolge ist leider in vielen Fällen die Realität. Sowohl in der Modeindustrie als auch den Kleiderschränken. Schnelllebige Trends und der Wunsch nach immer neue Looks führen zu übermäßigem Konsum.

Schon der Durchschnittsverdiener kann finanziell kaum mithalten, um all diese Trends aufzugreifen. Also wird oft günstig gekauft – damit man MEHR kaufen kann. Ob das Kleidungsstück nach 3 x waschen auseinanderfällt – ist am Ende egal: „Es hat ja nicht viel gekostet“.

Ja, das war ein drastisches Beispiel. Doch im Kleinen kann jeder Einzelne sein Kaufverhalten mal hinterfragen:

  • Brauche ich dieses Trendteil wirklich?
  • Werde ich es nächstes Jahr noch tragen wollen?
  • Möchte ich es oft tragen und hält es die vielen Waschvorgänge aus?

Machen Sie keine faulen Kompromisse

Durch faule Kompromisse kauft man ein Kleidungsstück am Ende zweimal. „Die Jeans hat zwar nicht ganz überzeugt, doch sie ist sooo günstig“. Ein paar Wochen oder Monate später, kaufen Sie wieder eine. Weil die erste Jeans nicht überzeugt hat. Schwupps – hat man mit der ersten Jeans einen Schrankhüter mehr im Schrank.

Ich persönlich verzichte lieber auf das ein oder andere Kleidungsstück und kaufe statt dessen ein hochwertiges und vielseitig kombinierbares Teil. Eines das mich wirklich überzeugt. Bei dem ich sofort weiß: DAS IST ES!

5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Wir haben heute viele Möglichkeiten uns modisch auszudrücken. Den individuellen Stil zu entwickeln fällt vielen Menschen jedoch schwer. Manchmal fehlt einfach das nötige Wissen, das sich in einer Beratung vermitteln lässt.

Oft stehen eingefahrene Verhaltensmuster und Denkweisen im Wege seinen eigenen Stil zu entwickeln oder Tipps umzusetzen. Die Eigenwahrnehmung und Realität können sehr unterschiedlich sein. Der objektive Blick auf sich selbst ist dann verzerrt. Bequemlichkeit, fehlender Mut, „bloß nicht auffallen“ – all das kann dem Wunsch gegenüber stehen, mehr aus sich zu machen: Modischer, spannender, weiblicher gekleidet zu sein.

Jede zweite Kundin sagt, dass sie gerne weiblicher gekleidet wäre.

Doch statt die Kleider und Röcke zu tragen, hängen sie ungetragen im Schrank. Weil der Anlass nicht passt, zu schick, zu sexy, zu auffällig, zu ungewohnt. Und schon ist (frau) im alten Verhaltensmuster und trägt doch wieder die alte Jeans mit Pulli.

Beim Outfit erfolgt all zu gern ein „downgrade“ – um sich anzupassen und nicht aufzufallen. Wenn Sie etwas verändern wollen , dann müssen Sie auch die Komfortzone verlassen und Mut haben. Lassen Sie die Anderen mal denken was sie wollen. Und vielleicht werden Sie eine Vorreiterin. Sie setzen ab heute Ihre textilen Wünsche um. Und die Anderen tun es Ihnen vielleicht nach.

Ein Versuch ist es doch wert, oder?!

Nehmen Sie das neue Jahr in die Hand !

Ob TEXTIL oder auf anderer Ebene – ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß dabei. Bitte immer entspannt und ohne Optimierungswahn.

Bei allen textilen Vorsätzen unterstütze ich Sie übrigens gerne. Das kann der professionelle Garderobencheck sein, die darauf abgestimmte Einkaufsbegleitung oder eine Farb– und Stilberatung in der Sie Ihre Stärken (wieder)entdecken.

Sie wissen wo Sie mich finden!

Ich freue mich riesig auf dieses neue Jahr und die vielen spannenden Menschen und Events die mich erwarten.

Auf ein Neues!

Herzlichst

Sonja Garrison


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Allgemeines, Für Frauen

Glamourfaktor Pailletten – wie man sie lässig kombiniert.

Kaum rückt Weihnachten und Silvester näher, finden wir sie überall in den Geschäften – Pailletten.

Die kleinen, schimmernden Plättchen lassen auch mein Herz höher schlagen. Sie stehen für Glamour, Eleganz und Weiblichkeit. Und sie erinnern mich an meine Zeit als Kostümschneiderin am Theater.

Doch wie kombiniert man ein Outfit mit Pailletten?

Die wichtigsten Styling-Tipps für Pailletten

Wie immer lautet meine Devise: „Kaufe nichts, was Du nicht vielseitig kombinieren kannst.“ Und das schließt auch einen Rock oder ein Kleid, vollbesetzt mit Pailletten nicht aus. Selbstverständlich lässt sich ein weißes T-Shirt leichter kombinieren. Doch mit ein bisschen Kreativität, wird aus dem Glitzer-Teilchen ein Kombinationstalent.

Ein Beispiel – mit meinem Paillettenrock: Für festliche Anlässe passt dazu eine Seidenbluse, schicke High Heels und eine elegante Clutch. Schon ist der Look fertig für die Weihnachtsfeier oder eine festliche Cocktailparty. Zu schick für einen anderen Anlass? Dann kombiniere ich den Rock mit Kuschelpulli, Lederjacke und Stiefeletten. So wirkt das Outfit lockerer und ist auch für die nächste Geburtstagsfeier geeignet. Alternativ trage ich dazu eine weiße Bluse, mal mit Pumps und mal mit Stiefeln.

Pailletten-Outfits können auch ganz lässig sein

Wenn Sie mutig mit Gegensätzen und Stilbrüchen spielen, gelingt Ihnen ein Outfit, das auch für weniger festliche Anlässe überzeugt.

Hier ein paar Stylingideen:

  • Paillettenjacken und Blazer: Mit lässigen Jeans im Boyfriend-Schnitt und Vintage Effekten. Dazu ein schlichtes T-Shirt oder Top. Etwas Eleganter wird es mit einer schwarzen Zigarettenhose. Beispielsweise für ein Treffen mit Freunden in einer Bar, zur Geburtstagsfeier, einem Konzert.
  • Paillettenkleid: Lässiger wirkt dieses mit einer schmalen Lederjacke oder einer Jeansjacke. Dazu Chelsea-Boots, Loafer, … fertig sind Sie für einen Weihnachtsbrunch oder eine Vernissage.
  • Paillettenrock: Mein persönlicher Styling-Favorit. Lässig kombiniert mit Oversizepulli und Stiefeletten. Alternativ mit einem schlichten T-Shirt und Lederjacke, oder auch mit weißer Bluse und Boots. …

 

Wem das im Outfit immer noch ein bisschen zu viel ist, kann nur eine tolle Clutch oder Pumps mit Pailletten wählen. So ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei, der Spaß an ein bisschen Glamour hat.

Achtung Stylingfallen

++ Pailletten betonen sehr stark. ++ Also nicht den Teil der Figur darin hüllen, den man eigentlich eher kaschieren möchte. Bei einer sehr kurvigen Hüfte empfehle ich daher eine Pailettenjacke. Ist die Oberweite sehr groß und die Hüfte schmal, fällt die Entscheidung sogar auf einen Rock mit hellen Pailletten. Hell + Glanz betont extra.

++ Weniger ist mehr ++ Das Outfit nicht überladen. Wenn man nicht aussehen möchte wie ein überladener Weihnachtsbaum, dann sollte das Schimmer-Outfit für sich wirken können. Schlichte Basics und dezenten Schmuck wählen. So wirkt das Outfit glamourös und stilvoll.

++ Sensibelchen ++ Die zarten Glitzerplättchen sollten vorsichtig behandelt werden. Das Kleidungsstück daher liegend aufbewahren. Zudem trocken und in Seidenpapier gehüllt. So werden andere Sachen nicht von den Pailletten beschädigt. Beim Tragen sollte man ebenfalls ein paar Dinge beachten: Die Pailletten glatt streichen, damit sie nicht so leicht brechen oder abfallen können. Ständige Reibung an empfindlichen Materialien vermeiden. Beim Kauf auf ein gutes Futter achten, das beim Tragen die anderen Kleidungsstücke schützt.

Verpassen Sie Ihren alten Sachen ein UPGRADE

Noch eine Idee zum Schluss. Wie wäre es sich einen schlichten Pulli zu nehmen und ein paar Pailletten effektvoll darauf zu platzieren. Pimp your Pulli – sozusagen.

Pulli mit Pailletten

Alternativ können Sie auch ein T-Shirt verzieren, oder einen Strickschal, eine Mütze.

Seien Sie kreativ. Let’s GLAM.

Herzlichst

Sonja Garrison

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*Die Collagen des Beitrags wurden mit Polyvore erstellt.