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Meine 5 besten Modevorsätze – Inspirieren & Umdenken

Neues Jahr – neue Vorsätze. Wie sieht es bei Ihnen mit den GUTEN VORSÄTZEN aus?

Ich finde Vorsätze großartig. Solange sie nicht in „OPTIMIERUNGS-WAHN“ ausarten. Man reflektiert das alte Jahr und setzt sich Ziele für das Neue. Für mich ist das eine tolle Motivation. In den sozialen Medien und per Email erreichten mich in den letzten Tagen viele Vorsätze in Bezug auf „Abnehmen“, „Sport“ und „Ernährung“.

Heute möchte ich 5 MODE-Vorsätze anbieten. Und dabei zum Nachdenken anregen.

    1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick
    2. Endlich ausmisten – sich von SCHRANKHÜTERN befreien
    3. Schluss mit FEHLKÄUFEN
    4. KLASSE statt Masse
    5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Welcher Modevorsatz spricht Sie an? Nachfolgend finden Sie dazu direkt ein paar Anregungen und TIPPS.

1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick

„Die Beine zu kurz, der Po zu dick, die Nase zu spitz, die Arme zu dünn.“ OK, manchmal ist das so. Doch beim Festhalten an vermeintlichen Schwächen, werden die STÄRKEN all zu gern übersehen.

Nehmen Sie sich JETZT ein Blatt Papier und notieren Sie darauf:

„DAS MAG ICH AN MIR!“

Ab heute kommt 1 Woche lang jeden Tag eine Stärke hinzu. Es können übrigens auch die kleinen Dinge sein: Das Grübchen am Kinn, die Augenfarbe, Ihr Lächeln, die Taille.

Meine Kunden sensibilisiere ich in der Stilberatung bewusst für ihre Stärken und zeige wie sie diese betonen können. Die „Schwächen“ nehmen wir einfach mal so, wie sie sind. Diese Denkweise ist nicht naiv – sie ist realistisch! Denn eifern wir von Medien gemachten „Idealbildern“ nach, verpassen wir das Leben – und glücklicher macht es uns auch nicht.

Denkanstoß: Wer darf bestimmen was schön ist und was nicht? Nur Sie selbst. Zumal es kulturell sehr unterschiedliche Schönheitsideale gibt. Auch der Zeitgeist beeinflusst die Wahrnehmung. Schauen wir mal in die 50er und 60er Jahre zurück:

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2. Endlich SCHRANKHÜTER ausmisten

Wussten Sie, dass nur 20 – 30 % der Kleidung die wir besitzen, regelmäßig getragen wird?

Befreien Sie sich von Altlasten. Weg mit Kleidung die Sie nie tragen, die nur den Schrank vollstopft und den Blick auf das Wesentliche versperrt.

Stellen Sie sich folgendes vor: Ihr Kleiderschrank – aufgeräumt – Ihre liebsten Kleidungsstücke hängen luftig aufgereiht auf einer Kleiderstange. Es riecht frisch, es ist hell beleuchtet – alles hat seine Ordnung und Ihre Kleidung ist vielseitig kombinierbar. Ich finde das klingt großartig. Und um diesen Zustand beizubehalten mache ich 2 x jährlich einen ausgiebigen Garderobencheck.

Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique – in der es Spaß macht zu Stöbern und zu kombinieren.

Im Frühjahr ist es wieder Zeit für einen Garderobencheck. Wann der beste Zeitpunkt ist und wie man dabei vorgeht, erfahren alle Leser meines Newsletters. In ein paar Wochen geht mein REMINDER mit wertvollen Tipps raus. Wenn Sie ihn auch erhalten möchten, tragen Sie sich gern in die Liste ein:  Ja, ich möchte erinnert werden!

3. Schluss mit FEHLKÄUFEN

Mal ehrlich – wie viele Kleidungstücken MIT Etikett hängen in Ihrem Schrank? Welche Kleidungsstücke haben Sie seit dem Kauf nur 1 – 2 x getragen?

Holen Sie sich ein paar Zettel und schreiben folgende Zahlen darauf: 40,00 € / 50,00 € / 80,00 € / 120,00 € / 250,00 € und das Wort SALE.

Sie ahnen wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus möchte: An jedes Kleidungsstück, das Sie nach dem Kauf nie oder nur 1 x getragen haben, hängen Sie den Zettel mit der ungefähren Kaufsumme. War es ein „Schnäppchen“ hängen Sie das SALE Schild dran. Das führt Ihnen vor Augen welche Summen Sie „zum Fenster rauswerfen“.

Ab heute überprüfen Sie Ihre Käufe sobald Sie Zuhause sind: Anziehen, kombinieren, fühlen, entscheiden – ob es wirklich bleiben darf oder zurück gegeben wird. So war es zumindest kein langfristiger Fehlkauf.

4. KLASSE statt Masse

QUANTITÄT statt QUALITÄT … häh werden Sie jetzt denken. Das muss doch eigentlich andersrum heißen. RICHTIG!

Doch genau die oben genannte Reihenfolge ist leider in vielen Fällen die Realität. Sowohl in der Modeindustrie als auch den Kleiderschränken. Schnelllebige Trends und der Wunsch nach immer neue Looks führen zu übermäßigem Konsum.

Schon der Durchschnittsverdiener kann finanziell kaum mithalten, um all diese Trends aufzugreifen. Also wird oft günstig gekauft – damit man MEHR kaufen kann. Ob das Kleidungsstück nach 3 x waschen auseinanderfällt – ist am Ende egal: „Es hat ja nicht viel gekostet“.

Ja, das war ein drastisches Beispiel. Doch im Kleinen kann jeder Einzelne sein Kaufverhalten mal hinterfragen:

  • Brauche ich dieses Trendteil wirklich?
  • Werde ich es nächstes Jahr noch tragen wollen?
  • Möchte ich es oft tragen und hält es die vielen Waschvorgänge aus?

Machen Sie keine faulen Kompromisse

Durch faule Kompromisse kauft man ein Kleidungsstück am Ende zweimal. „Die Jeans hat zwar nicht ganz überzeugt, doch sie ist sooo günstig“. Ein paar Wochen oder Monate später, kaufen Sie wieder eine. Weil die erste Jeans nicht überzeugt hat. Schwupps – hat man mit der ersten Jeans einen Schrankhüter mehr im Schrank.

Ich persönlich verzichte lieber auf das ein oder andere Kleidungsstück und kaufe statt dessen ein hochwertiges und vielseitig kombinierbares Teil. Eines das mich wirklich überzeugt. Bei dem ich sofort weiß: DAS IST ES!

5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Wir haben heute viele Möglichkeiten uns modisch auszudrücken. Den individuellen Stil zu entwickeln fällt vielen Menschen jedoch schwer. Manchmal fehlt einfach das nötige Wissen, das sich in einer Beratung vermitteln lässt.

Oft stehen eingefahrene Verhaltensmuster und Denkweisen im Wege seinen eigenen Stil zu entwickeln oder Tipps umzusetzen. Die Eigenwahrnehmung und Realität können sehr unterschiedlich sein. Der objektive Blick auf sich selbst ist dann verzerrt. Bequemlichkeit, fehlender Mut, „bloß nicht auffallen“ – all das kann dem Wunsch gegenüber stehen, mehr aus sich zu machen: Modischer, spannender, weiblicher gekleidet zu sein.

Jede zweite Kundin sagt, dass sie gerne weiblicher gekleidet wäre.

Doch statt die Kleider und Röcke zu tragen, hängen sie ungetragen im Schrank. Weil der Anlass nicht passt, zu schick, zu sexy, zu auffällig, zu ungewohnt. Und schon ist (frau) im alten Verhaltensmuster und trägt doch wieder die alte Jeans mit Pulli.

Beim Outfit erfolgt all zu gern ein „downgrade“ – um sich anzupassen und nicht aufzufallen. Wenn Sie etwas verändern wollen , dann müssen Sie auch die Komfortzone verlassen und Mut haben. Lassen Sie die Anderen mal denken was sie wollen. Und vielleicht werden Sie eine Vorreiterin. Sie setzen ab heute Ihre textilen Wünsche um. Und die Anderen tun es Ihnen vielleicht nach.

Ein Versuch ist es doch wert, oder?!

Nehmen Sie das neue Jahr in die Hand !

Ob TEXTIL oder auf anderer Ebene – ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß dabei. Bitte immer entspannt und ohne Optimierungswahn.

Bei allen textilen Vorsätzen unterstütze ich Sie übrigens gerne. Das kann der professionelle Garderobencheck sein, die darauf abgestimmte Einkaufsbegleitung oder eine Farb– und Stilberatung in der Sie Ihre Stärken (wieder)entdecken.

Sie wissen wo Sie mich finden!

Ich freue mich riesig auf dieses neue Jahr und die vielen spannenden Menschen und Events die mich erwarten.

Auf ein Neues!

Herzlichst

Sonja Garrison


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Garderobencheck
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt. In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

2 x pro Jahr – immer zum Saisonwechsel sollten Sie IHREN Garderobencheck durchführen. In jeder Saison teile ich daher einen Artikel zum Thema. Als Reminder für meine Stammkunden und um Neulingen den Schrecken vor dem Garderobencheck zu nehmen. Ein solcher Check wirkt BEFREIEND und verändert die Perspektive – im wahrsten Sinne! Endlich wieder Überblick im Schrank bedeutet: Neue Outfits zu kreieren wird leichter und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

Dafür brauchen Sie ÜBERBLICK. Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Einen Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie andere Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht! Oder geben es kurz nach dem Kauf zurück. TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen?

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert weil der Überblick fehlt. Wenn der Schrank vollgestopft ist und das Gefühl bleibt, dass man NICHTS zum Anziehen hat, ist das ganz schön frustrierend.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Man braucht nicht viel Kleidung, wenn das was man hat vielseitig kombinierbar ist. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt uns das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstaut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

 



 

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

Extra-TIPP: Hängen Sie die Bügelhaken beim Garderobencheck erst mal von hinten über die Kleiderstange. Jedes zukünftig getragene Kleidungsstück hängen Sie dann wieder klasssich von vorn auf die Stange. So sehen Sie beim nächsten Garderobencheck, welche Kleidungsstücke Sie in der letzten Saison überhaupt nicht getragen haben und können diese gegebenenfalls aussortieren.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo)

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben. Wenn Sie die Kleidung selbst verkaufen möchten, bietet sich Ebay, Kleiderkreisel oder auch Mädchenflohmarkt an. Alternativ können Sie Kleidung auch spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Möchten Sie Unterstützung beim Garderobencheck? Ich freue mich Sie zu unterstützen. Kontakt

Übrigens, wenn Sie unsicher sind welche Farben und Schnittführungen die richtigen für Sie sind, kann das auch zu Fehlkäufen führen. Eine Beratung zu diesen Themen wird Ihnen die nötige Sicherheit geben.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

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10 Shopping-Tipps gegen Fehlkäufe

Shopping – die einen lieben es, die anderen sind grenzenlos überfordert vom großen Angebot. Ungemütliche Umkleidekabinen, Zeitdruck und Planlosigkeit führen eher zu Frust als zu Shopping-Spaß.

Egal ob passionierter Shopper oder Shopping-Muffel, mit ein paar nützlichen Tipps wird der Kleiderkauf entspannter.

Übrigens, zum effektiven Einkaufen gehört auch ein wenig Vorbereitung. Und Ehrlichkeit – zu sich selbst! Sich Kleidungsstücke „schön zu reden“ endet in einem Kleiderschrank voller Schrankhüter.

Hier meine 10 wichtigsten Profi-Shopping-Tipps, damit das Einkaufen auch für Sie erfolgreicher wird:

1. Kein Zeitdruck: Wenn Sie ohne Personal Shopper unterwegs sind, sollten Sie sich Zeit für Ihren Einkauf nehmen. Denn Stress, Zeitdruck oder der Zwang etwas finden zu müssen, führen leicht zu Fehlkäufen.

P2. Kaufen Sie gezielt ein: Planen Sie Ihren Einkauf und führen Sie dafür regelmäßig 1 x pro Saison einen Garderobencheck durch. Denn so wissen Sie was Sie brauchen und was Ihre Garderobe sinnvoll ergänzt. Machen Sie sich dazu Notizen! Nun informieren Sie sich, beispielsweise in Online-Shops und Katalogen, über das derzeitige Angebot und gewinnen einen Eindruck davon, was Sie in den Geschäften erwartet. Ganz nebenbei werden Sie für schöne Looks inspiriert.

3. Klassiker vs. Trends! Machen Sie nicht jeden Trend mit, sonst verlieren Sie sich Saison für Saison im Überangebot. Finden Sie lieber Ihren Stil und kaufen Sie nur gezielt Trends, die zu Ihnen passen! Ihre Grundgarderobe sollte hochwertig und sehr vielseitig kombinierbar sein. Trendige Kleidungsstücke bilden schöne Ergänzungen und diese können Sie auch etwas günstiger kaufen. Sehen Sie sich die Verarbeitung dann um so genauer an: Sind Nähte und Knopflöcher sauber genäht, Taschen auf gleicher Höhe, läuft der Reißverschluss glatt oder hakt er? Und nicht zuletzt achten Sie auf die Gesamtwirkung des Kleidungsstücks. Wirkt es hochwertig, oder schreit es „billig“ obwohl es das vielleicht nicht ist …

4. Kombinieren: Ich kaufe stets nur Teile die sich mit meiner vorhandenen Garderobe zu mindestens 2 unterschiedlichen Outfits kombinieren lassen. Beispielsweise je ein schicker und ein lässiger Look. Daher kann ich meine Garderobe sehr vielseitig kombinieren.

5. Shopping-Outfit: Auch Ihr Outfit das Sie beim Einkauf tragen ist wichtig. Tragen Sie Kleidung in der Sie sich wohlfühlen und die sich leicht an- und ausziehen lässt. Bei der Suche nach einem Kleid oder Rock können Sie eine Strumpfhose anziehen, oder sich für die Anprobe eine mitnehmen.

6. „Spot on“: Achten Sie auf die Beleuchtung im Geschäft. Ist das Licht eher warm oder sehr kalt? Nur bei Tageslicht oder dem Tageslicht ähnlichem Licht, lassen sich Farben richtig einschätzen. Ein individueller Farbfächer, den Sie z. B. bei einer Farbberatung erhalten, hilft auch bei schwierigen Lichtbedingungen Ihre Farben zu erkennen. Im Zweifelsfall suchen Sie sich ein Fenster oder fragen Sie ob Sie kurz vor die Tür gehen können.

7. Spieglein, Spieglein: Die nächste Tücke sind Umkleidekabinen. Je nach Spiegel und Position des Lichts ist das Spiegelbild völlig anders. Holen Sie sich daher eine zweite „Spiegelmeinung“ ein: Verlassen Sie dafür die Umkleidekabine und betrachten Sie sich in einem weiteren Spiegel und in anderer Lichtumgebung. Sie sollten weit genug vom Spiegel entfernt stehen und sich auch von hinten sehen können. Ein kleiner Taschenspiegel oder ein „Selfi“ mit Ihrer Handykamera, ist hier eine Hilfe. Kommt das Licht in der Kabine durch einen grellen Spot nur von oben, wirft jede Rundung Ihres Körpers deutliche Schatten. Also Augen auf bei der Kabinenwahl! Zu diesem Thema wurde ich von RTL auch als Expertin befragt. Mehr zum RTL-Beitrag …

8. „Probefahrt“: Wenn der Rock beim Gehen unschöne Falten schlägt oder die Hose beim Sitzen kneift, werden Sie sich nicht wohl fühlen und die nächsten Schrankhüter sind vorprogrammiert. Testen Sie das neue Kleidungsstück und bewegen Sie sich darin: Setzen Sie sich, heben Sie die Arme, gehen Sie ein paar Schritte. So zeigt sich schnell, ob das Kleidungsstück wirklich optimal sitzt.

9. Schnäppchenjagd: Jeder freut sich über ein Schnäppchen. Kaufen Sie jedoch nichts, mit dem Sie nicht auch zum regulären Preis liebäugeln würden. Das gilt sowohl für die Passform/richtige Größe, Farbe, Design und Kombinierbarkeit. Fehlkäufe lassen sich so vermeiden. TIPP: Kaufen Sie vor allem hochwertige und zeitlose Kleidungsstücke, Taschen, Schuhe im Schlussverkauf.

10. Nichts gefunden? Macht nichts! Seien Sie in der Lage auch einmal mit leeren Händen einen Stadtbummel zu beenden. Wenn Sie bei einem bestimmten Kleidungsstück noch unsicher sind es zu kaufen, dann lassen Sie es im Geschäft bis zum nächsten Tag für Sie reservieren! Mit ein bisschen Abstand werden Sie besser einschätzen können, ob es sich lohnt das Kleidungsstück zu kaufen.

Gutes Einkaufen hört nicht an der Ladenkasse auf …

Zuhause angekommen: Bitte keine Etiketten abschneiden und die neue Kleidung noch nicht in den Schrank hängen! Sonst werden Sie keine Chance haben Ihre Meinung zu überdenken. Ziehen Sie innerhalb von 3-4 Tagen alle Sachen noch einmal an. Fühlen Sie sich in Ihrer vertrauten Umgebung darin wohl? Haben Sie Lust das neue „Schätzchen“ so bald wie möglich auszuführen? Das ist ein gutes Zeichen! Kreieren Sie außerdem direkt neue Looks – auch mit der vorhandenen Garderobe – und machen Sie evtl. Fotos davon.

Sind Sie nach weiteren 7 Tagen unsicher ob das neue Kleidungsstück das Richtige ist ? Achtung … dies könnte tatsächlich ein Fehlkauf sein! Bei weiteren Zweifeln geben Sie es innerhalb von 14 Tagen ab Kaufdatum zurück bzw. geben das Paket bei der Post ab, falls es ein Online Kauf war. So vermeiden Sie langfristige Fehlkäufe die zu Schrankhütern werden!

Zum Schluss … Komfortzone verlassen: Kennen Sie das? Aus Gewohnheit und Bequemlichkeit greifen Sie morgens zu den immer gleichen Outfits. Mein Tipp: Nehmen Sie sich für 1 – 1,5 Wochen vor, jeden Tag zu anderen Kleidungsstücken und neuen Kombinationen zu greifen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Anwenden meiner Shopping-Tipps – und langfristig mit einem Schrank ohne Fehlkäufe.

Wenn Sie jemanden kennen, der auch von diesen Tipps profitieren könnte, dann teilen Sie diesen Artikel gerne.

Herzlichst

Sonja Garrison

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P.S. Sind Sie neugierig wie ein Profi mit Ihnen shoppen geht? Dann wissen Sie, wo Sie mich finden!

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Einkaufen mit Köpfchen …

Kennen Sie das? 3 Meter Schrank, vollgestopft mit Kleidung … und dennoch nicht’s anzuziehen?

Die Gründe: Fehlendes Wissen welche Farben und Schnitte geeignet sind. Und das planlose Einkaufen. – Sich treiben lassen, ein hübsches Teilchen finden. Und wenn es passt, landet es in der Tüte. – Das ist zwar bequem, führt aber auf Dauer zu Fehlkäufen und Frust vor dem Kleiderschrank.

STOP!

Habe Sie bisher vor dem Weg zur Kasse überlegt wie Sie das neue Kleidungsstück kombinieren können? Und zwar mit der vorhandenen Garderobe?

So kauft der Profi ein: Ich überlege mir bereits im Geschäft mindestens 2, besser 3 oder sogar mehr unterschiedliche Outfits mit dem entsprechenden Kleidungsstück. Wenn ich diese Vielfalt sehe, wird es gekauft und Zuhause überprüft! Bevor ich Etiketten entferne und das neue Kleidungsstück in den Schrank hänge, wird es noch einmal angezogen und kombiniert. Hat es den Test bestanden, darf es bleiben. Wenn nicht, wird es zurückgegeben. Führt man dies konsequent durch, baut man sukzessive eine in sich vielseitig kombinierbare Garderobe auf. Auch das morgendliche Styling fällt leicht.

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Die Voraussetzung für zielgerichtetes Einkaufen ist also das Wissen was einem steht. Eine Stilberatung und Farbberatung ist eine wichtige Basis. Hier lernen Sie mit Köpfchen einzukaufen. Übrigens, … achtung Schnäppchenjäger … kaufen Sie nur reduzierte Kleidungsstücke mit denen Sie auch zu regulärem Preis liebäugeln würden!