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Meine 5 besten Modevorsätze – Inspirieren & Umdenken

Neues Jahr – neue Vorsätze. Wie sieht es bei Ihnen mit den GUTEN VORSÄTZEN aus?

Ich finde Vorsätze großartig. Solange sie nicht in „OPTIMIERUNGS-WAHN“ ausarten. Man reflektiert das alte Jahr und setzt sich Ziele für das Neue. Für mich ist das eine tolle Motivation. In den sozialen Medien und per Email erreichten mich in den letzten Tagen viele Vorsätze in Bezug auf „Abnehmen“, „Sport“ und „Ernährung“.

Heute möchte ich 5 MODE-Vorsätze anbieten. Und dabei zum Nachdenken anregen.

    1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick
    2. Endlich ausmisten – sich von SCHRANKHÜTERN befreien
    3. Schluss mit FEHLKÄUFEN
    4. KLASSE statt Masse
    5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Welcher Modevorsatz spricht Sie an? Nachfolgend finden Sie dazu direkt ein paar Anregungen und TIPPS.

1. Behalten Sie Ihre STÄRKEN im Blick

„Die Beine zu kurz, der Po zu dick, die Nase zu spitz, die Arme zu dünn.“ OK, manchmal ist das so. Doch beim Festhalten an vermeintlichen Schwächen, werden die STÄRKEN all zu gern übersehen.

Nehmen Sie sich JETZT ein Blatt Papier und notieren Sie darauf:

„DAS MAG ICH AN MIR!“

Ab heute kommt 1 Woche lang jeden Tag eine Stärke hinzu. Es können übrigens auch die kleinen Dinge sein: Das Grübchen am Kinn, die Augenfarbe, Ihr Lächeln, die Taille.

Meine Kunden sensibilisiere ich in der Stilberatung bewusst für ihre Stärken und zeige wie sie diese betonen können. Die „Schwächen“ nehmen wir einfach mal so, wie sie sind. Diese Denkweise ist nicht naiv – sie ist realistisch! Denn eifern wir von Medien gemachten „Idealbildern“ nach, verpassen wir das Leben – und glücklicher macht es uns auch nicht.

Denkanstoß: Wer darf bestimmen was schön ist und was nicht? Nur Sie selbst. Zumal es kulturell sehr unterschiedliche Schönheitsideale gibt. Auch der Zeitgeist beeinflusst die Wahrnehmung. Schauen wir mal in die 50er und 60er Jahre zurück:

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2. Endlich SCHRANKHÜTER ausmisten

Wussten Sie, dass nur 20 – 30 % der Kleidung die wir besitzen, regelmäßig getragen wird?

Befreien Sie sich von Altlasten. Weg mit Kleidung die Sie nie tragen, die nur den Schrank vollstopft und den Blick auf das Wesentliche versperrt.

Stellen Sie sich folgendes vor: Ihr Kleiderschrank – aufgeräumt – Ihre liebsten Kleidungsstücke hängen luftig aufgereiht auf einer Kleiderstange. Es riecht frisch, es ist hell beleuchtet – alles hat seine Ordnung und Ihre Kleidung ist vielseitig kombinierbar. Ich finde das klingt großartig. Und um diesen Zustand beizubehalten mache ich 2 x jährlich einen ausgiebigen Garderobencheck.

Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique – in der es Spaß macht zu Stöbern und zu kombinieren.

Im Frühjahr ist es wieder Zeit für einen Garderobencheck. Wann der beste Zeitpunkt ist und wie man dabei vorgeht, erfahren alle Leser meines Newsletters. In ein paar Wochen geht mein REMINDER mit wertvollen Tipps raus. Wenn Sie ihn auch erhalten möchten, tragen Sie sich gern in die Liste ein:  Ja, ich möchte erinnert werden!

3. Schluss mit FEHLKÄUFEN

Mal ehrlich – wie viele Kleidungstücken MIT Etikett hängen in Ihrem Schrank? Welche Kleidungsstücke haben Sie seit dem Kauf nur 1 – 2 x getragen?

Holen Sie sich ein paar Zettel und schreiben folgende Zahlen darauf: 40,00 € / 50,00 € / 80,00 € / 120,00 € / 250,00 € und das Wort SALE.

Sie ahnen wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus möchte: An jedes Kleidungsstück, das Sie nach dem Kauf nie oder nur 1 x getragen haben, hängen Sie den Zettel mit der ungefähren Kaufsumme. War es ein „Schnäppchen“ hängen Sie das SALE Schild dran. Das führt Ihnen vor Augen welche Summen Sie „zum Fenster rauswerfen“.

Ab heute überprüfen Sie Ihre Käufe sobald Sie Zuhause sind: Anziehen, kombinieren, fühlen, entscheiden – ob es wirklich bleiben darf oder zurück gegeben wird. So war es zumindest kein langfristiger Fehlkauf.

4. KLASSE statt Masse

QUANTITÄT statt QUALITÄT … häh werden Sie jetzt denken. Das muss doch eigentlich andersrum heißen. RICHTIG!

Doch genau die oben genannte Reihenfolge ist leider in vielen Fällen die Realität. Sowohl in der Modeindustrie als auch den Kleiderschränken. Schnelllebige Trends und der Wunsch nach immer neue Looks führen zu übermäßigem Konsum.

Schon der Durchschnittsverdiener kann finanziell kaum mithalten, um all diese Trends aufzugreifen. Also wird oft günstig gekauft – damit man MEHR kaufen kann. Ob das Kleidungsstück nach 3 x waschen auseinanderfällt – ist am Ende egal: „Es hat ja nicht viel gekostet“.

Ja, das war ein drastisches Beispiel. Doch im Kleinen kann jeder Einzelne sein Kaufverhalten mal hinterfragen:

  • Brauche ich dieses Trendteil wirklich?
  • Werde ich es nächstes Jahr noch tragen wollen?
  • Möchte ich es oft tragen und hält es die vielen Waschvorgänge aus?

Machen Sie keine faulen Kompromisse

Durch faule Kompromisse kauft man ein Kleidungsstück am Ende zweimal. „Die Jeans hat zwar nicht ganz überzeugt, doch sie ist sooo günstig“. Ein paar Wochen oder Monate später, kaufen Sie wieder eine. Weil die erste Jeans nicht überzeugt hat. Schwupps – hat man mit der ersten Jeans einen Schrankhüter mehr im Schrank.

Ich persönlich verzichte lieber auf das ein oder andere Kleidungsstück und kaufe statt dessen ein hochwertiges und vielseitig kombinierbares Teil. Eines das mich wirklich überzeugt. Bei dem ich sofort weiß: DAS IST ES!

5. Mehr MUT – zum eigenen Stil

Wir haben heute viele Möglichkeiten uns modisch auszudrücken. Den individuellen Stil zu entwickeln fällt vielen Menschen jedoch schwer. Manchmal fehlt einfach das nötige Wissen, das sich in einer Beratung vermitteln lässt.

Oft stehen eingefahrene Verhaltensmuster und Denkweisen im Wege seinen eigenen Stil zu entwickeln oder Tipps umzusetzen. Die Eigenwahrnehmung und Realität können sehr unterschiedlich sein. Der objektive Blick auf sich selbst ist dann verzerrt. Bequemlichkeit, fehlender Mut, „bloß nicht auffallen“ – all das kann dem Wunsch gegenüber stehen, mehr aus sich zu machen: Modischer, spannender, weiblicher gekleidet zu sein.

Jede zweite Kundin sagt, dass sie gerne weiblicher gekleidet wäre.

Doch statt die Kleider und Röcke zu tragen, hängen sie ungetragen im Schrank. Weil der Anlass nicht passt, zu schick, zu sexy, zu auffällig, zu ungewohnt. Und schon ist (frau) im alten Verhaltensmuster und trägt doch wieder die alte Jeans mit Pulli.

Beim Outfit erfolgt all zu gern ein „downgrade“ – um sich anzupassen und nicht aufzufallen. Wenn Sie etwas verändern wollen , dann müssen Sie auch die Komfortzone verlassen und Mut haben. Lassen Sie die Anderen mal denken was sie wollen. Und vielleicht werden Sie eine Vorreiterin. Sie setzen ab heute Ihre textilen Wünsche um. Und die Anderen tun es Ihnen vielleicht nach.

Ein Versuch ist es doch wert, oder?!

Nehmen Sie das neue Jahr in die Hand !

Ob TEXTIL oder auf anderer Ebene – ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß dabei. Bitte immer entspannt und ohne Optimierungswahn.

Bei allen textilen Vorsätzen unterstütze ich Sie übrigens gerne. Das kann der professionelle Garderobencheck sein, die darauf abgestimmte Einkaufsbegleitung oder eine Farb– und Stilberatung in der Sie Ihre Stärken (wieder)entdecken.

Sie wissen wo Sie mich finden!

Ich freue mich riesig auf dieses neue Jahr und die vielen spannenden Menschen und Events die mich erwarten.

Auf ein Neues!

Herzlichst

Sonja Garrison


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10 Shopping-Tipps gegen Fehlkäufe

Shopping – die einen lieben es, die anderen sind grenzenlos überfordert vom großen Angebot. Ungemütliche Umkleidekabinen, Zeitdruck und Planlosigkeit führen eher zu Frust als zu Shopping-Spaß.

Egal ob passionierter Shopper oder Shopping-Muffel, mit ein paar nützlichen Tipps wird der Kleiderkauf entspannter.

Übrigens, zum effektiven Einkaufen gehört auch ein wenig Vorbereitung. Und Ehrlichkeit – zu sich selbst! Sich Kleidungsstücke „schön zu reden“ endet in einem Kleiderschrank voller Schrankhüter.

Hier meine 10 wichtigsten Profi-Shopping-Tipps, damit das Einkaufen auch für Sie erfolgreicher wird:

1. Kein Zeitdruck: Wenn Sie ohne Personal Shopper unterwegs sind, sollten Sie sich Zeit für Ihren Einkauf nehmen. Denn Stress, Zeitdruck oder der Zwang etwas finden zu müssen, führen leicht zu Fehlkäufen.

P2. Kaufen Sie gezielt ein: Planen Sie Ihren Einkauf und führen Sie dafür regelmäßig 1 x pro Saison einen Garderobencheck durch. Denn so wissen Sie was Sie brauchen und was Ihre Garderobe sinnvoll ergänzt. Machen Sie sich dazu Notizen! Nun informieren Sie sich, beispielsweise in Online-Shops und Katalogen, über das derzeitige Angebot und gewinnen einen Eindruck davon, was Sie in den Geschäften erwartet. Ganz nebenbei werden Sie für schöne Looks inspiriert.

3. Klassiker vs. Trends! Machen Sie nicht jeden Trend mit, sonst verlieren Sie sich Saison für Saison im Überangebot. Finden Sie lieber Ihren Stil und kaufen Sie nur gezielt Trends, die zu Ihnen passen! Ihre Grundgarderobe sollte hochwertig und sehr vielseitig kombinierbar sein. Trendige Kleidungsstücke bilden schöne Ergänzungen und diese können Sie auch etwas günstiger kaufen. Sehen Sie sich die Verarbeitung dann um so genauer an: Sind Nähte und Knopflöcher sauber genäht, Taschen auf gleicher Höhe, läuft der Reißverschluss glatt oder hakt er? Und nicht zuletzt achten Sie auf die Gesamtwirkung des Kleidungsstücks. Wirkt es hochwertig, oder schreit es „billig“ obwohl es das vielleicht nicht ist …

4. Kombinieren: Ich kaufe stets nur Teile die sich mit meiner vorhandenen Garderobe zu mindestens 2 unterschiedlichen Outfits kombinieren lassen. Beispielsweise je ein schicker und ein lässiger Look. Daher kann ich meine Garderobe sehr vielseitig kombinieren.

5. Shopping-Outfit: Auch Ihr Outfit das Sie beim Einkauf tragen ist wichtig. Tragen Sie Kleidung in der Sie sich wohlfühlen und die sich leicht an- und ausziehen lässt. Bei der Suche nach einem Kleid oder Rock können Sie eine Strumpfhose anziehen, oder sich für die Anprobe eine mitnehmen.

6. „Spot on“: Achten Sie auf die Beleuchtung im Geschäft. Ist das Licht eher warm oder sehr kalt? Nur bei Tageslicht oder dem Tageslicht ähnlichem Licht, lassen sich Farben richtig einschätzen. Ein individueller Farbfächer, den Sie z. B. bei einer Farbberatung erhalten, hilft auch bei schwierigen Lichtbedingungen Ihre Farben zu erkennen. Im Zweifelsfall suchen Sie sich ein Fenster oder fragen Sie ob Sie kurz vor die Tür gehen können.

7. Spieglein, Spieglein: Die nächste Tücke sind Umkleidekabinen. Je nach Spiegel und Position des Lichts ist das Spiegelbild völlig anders. Holen Sie sich daher eine zweite „Spiegelmeinung“ ein: Verlassen Sie dafür die Umkleidekabine und betrachten Sie sich in einem weiteren Spiegel und in anderer Lichtumgebung. Sie sollten weit genug vom Spiegel entfernt stehen und sich auch von hinten sehen können. Ein kleiner Taschenspiegel oder ein „Selfi“ mit Ihrer Handykamera, ist hier eine Hilfe. Kommt das Licht in der Kabine durch einen grellen Spot nur von oben, wirft jede Rundung Ihres Körpers deutliche Schatten. Also Augen auf bei der Kabinenwahl! Zu diesem Thema wurde ich von RTL auch als Expertin befragt. Mehr zum RTL-Beitrag …

8. „Probefahrt“: Wenn der Rock beim Gehen unschöne Falten schlägt oder die Hose beim Sitzen kneift, werden Sie sich nicht wohl fühlen und die nächsten Schrankhüter sind vorprogrammiert. Testen Sie das neue Kleidungsstück und bewegen Sie sich darin: Setzen Sie sich, heben Sie die Arme, gehen Sie ein paar Schritte. So zeigt sich schnell, ob das Kleidungsstück wirklich optimal sitzt.

9. Schnäppchenjagd: Jeder freut sich über ein Schnäppchen. Kaufen Sie jedoch nichts, mit dem Sie nicht auch zum regulären Preis liebäugeln würden. Das gilt sowohl für die Passform/richtige Größe, Farbe, Design und Kombinierbarkeit. Fehlkäufe lassen sich so vermeiden. TIPP: Kaufen Sie vor allem hochwertige und zeitlose Kleidungsstücke, Taschen, Schuhe im Schlussverkauf.

10. Nichts gefunden? Macht nichts! Seien Sie in der Lage auch einmal mit leeren Händen einen Stadtbummel zu beenden. Wenn Sie bei einem bestimmten Kleidungsstück noch unsicher sind es zu kaufen, dann lassen Sie es im Geschäft bis zum nächsten Tag für Sie reservieren! Mit ein bisschen Abstand werden Sie besser einschätzen können, ob es sich lohnt das Kleidungsstück zu kaufen.

Gutes Einkaufen hört nicht an der Ladenkasse auf …

Zuhause angekommen: Bitte keine Etiketten abschneiden und die neue Kleidung noch nicht in den Schrank hängen! Sonst werden Sie keine Chance haben Ihre Meinung zu überdenken. Ziehen Sie innerhalb von 3-4 Tagen alle Sachen noch einmal an. Fühlen Sie sich in Ihrer vertrauten Umgebung darin wohl? Haben Sie Lust das neue „Schätzchen“ so bald wie möglich auszuführen? Das ist ein gutes Zeichen! Kreieren Sie außerdem direkt neue Looks – auch mit der vorhandenen Garderobe – und machen Sie evtl. Fotos davon.

Sind Sie nach weiteren 7 Tagen unsicher ob das neue Kleidungsstück das Richtige ist ? Achtung … dies könnte tatsächlich ein Fehlkauf sein! Bei weiteren Zweifeln geben Sie es innerhalb von 14 Tagen ab Kaufdatum zurück bzw. geben das Paket bei der Post ab, falls es ein Online Kauf war. So vermeiden Sie langfristige Fehlkäufe die zu Schrankhütern werden!

Zum Schluss … Komfortzone verlassen: Kennen Sie das? Aus Gewohnheit und Bequemlichkeit greifen Sie morgens zu den immer gleichen Outfits. Mein Tipp: Nehmen Sie sich für 1 – 1,5 Wochen vor, jeden Tag zu anderen Kleidungsstücken und neuen Kombinationen zu greifen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Anwenden meiner Shopping-Tipps – und langfristig mit einem Schrank ohne Fehlkäufe.

Wenn Sie jemanden kennen, der auch von diesen Tipps profitieren könnte, dann teilen Sie diesen Artikel gerne.

Herzlichst

Sonja Garrison

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