Garderobencheck
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt. In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

2 x pro Jahr – immer zum Saisonwechsel sollten Sie IHREN Garderobencheck durchführen. In jeder Saison teile ich daher einen Artikel zum Thema. Als Reminder für meine Stammkunden und um Neulingen den Schrecken vor dem Garderobencheck zu nehmen. Ein solcher Check wirkt BEFREIEND und verändert die Perspektive – im wahrsten Sinne! Endlich wieder Überblick im Schrank bedeutet: Neue Outfits zu kreieren wird leichter und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

Dafür brauchen Sie ÜBERBLICK. Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Einen Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie andere Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht! Oder geben es kurz nach dem Kauf zurück. TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen?

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert weil der Überblick fehlt. Wenn der Schrank vollgestopft ist und das Gefühl bleibt, dass man NICHTS zum Anziehen hat, ist das ganz schön frustrierend.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Man braucht nicht viel Kleidung, wenn das was man hat vielseitig kombinierbar ist. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt uns das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstaut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

 



 

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

Extra-TIPP: Hängen Sie die Bügelhaken beim Garderobencheck erst mal von hinten über die Kleiderstange. Jedes zukünftig getragene Kleidungsstück hängen Sie dann wieder klasssich von vorn auf die Stange. So sehen Sie beim nächsten Garderobencheck, welche Kleidungsstücke Sie in der letzten Saison überhaupt nicht getragen haben und können diese gegebenenfalls aussortieren.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo)

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben. Wenn Sie die Kleidung selbst verkaufen möchten, bietet sich Ebay, Kleiderkreisel oder auch Mädchenflohmarkt an. Alternativ können Sie Kleidung auch spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Möchten Sie Unterstützung beim Garderobencheck? Ich freue mich Sie zu unterstützen. Kontakt

Übrigens, wenn Sie unsicher sind welche Farben und Schnittführungen die richtigen für Sie sind, kann das auch zu Fehlkäufen führen. Eine Beratung zu diesen Themen wird Ihnen die nötige Sicherheit geben.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

PS: Sie möchten keine News, Stil-Tipps und Blogbeiträge mehr verpassen? Hier gehts zur Newsletteranmeldung! 1 – 2 x pro Monat gibt es wertvolle Tipps und als Dankeschön für Ihre Anmeldung meinen „Outfit-Wegweiser“ gratis.

 

Allgemeines, Für Frauen

Culotte – wie man die „neuen“ Hosenröcke richtig kombiniert

Für mich als Mode-Expertin ist die Culotte schon seit dem letzten Jahr ein großes Thema. Doch erst in diesem Frühjahr 2016 ist sie so präsent in allen Kollektionen, dass immer mehr Kundinnen mit Fragen auf mich zukommen: „Was ist die Culotte? Wie trägt man sie? Macht sie die Beine nicht kürzer?“ Daher habe ich in diesem Blog-Beitrag wissenswertes und die 4 wichtigsten Styling-Tipps für Sie zusammen gestellt.

 

Die Culotte ist ein Hosenrock

Was derzeit in der Mode als Culotte bezeichnet wird, ist ganz simpel ausgedrückt ein Hosenrock. JA – ein Hosenrock. Klingt erst einmal nicht so sexy. Der Hosenrock tauchte um 1900 als geteilter Rock oder frz. jupe-culotte auf. Er wurde von Frauen zum Reiten, Radfahren und Wandern getragen und war der praktische Kompromiss zwischen dem Rock als übliche Bekleidung der Frau und einer Hose, welche bis 1917 eigentlich nur den Männern vorbehalten war.

Doch „Culotte“ klingt natürlich moderner/frischer/hipper. Die Modeindustrie lässt sich also immer wieder etwas einfallen um uns „alte“ neue Trends schmackhaft zu machen. Mit einer Affinität zu Mode- und Kostümgeschichte muss ich so manches mal schmunzeln wenn uns die Designer vergangene Trends in neuem „Wort-Gewand“ verkaufen. Da werden 3/4 Schlaghosen zu „Cropped Flares“ und Riemchen-Pumps zu „Bondage-Heels“. Das Wichtigste: Erlaubt ist, was gefällt. Mode soll Spaß machen und Trends dürfen mitgemacht werden. Sie dürfen aber auch links liegen gelassen werden wenn sie uns nicht gefallen, nicht zu unseren Proportionen oder unserem persönlichen Look passen.

Gerade die Culotte birgt durch die weite Beinform und aktuelle Midi- und Wadenlänge einige Tücken. Um figürlich im Gleichgewicht zu bleiben sollte man daher ein paar „Regeln“ beachten:

Die 4 wichtigsten Stylingregeln bei der Culotte:

1. VOLUMEN: Je voluminöser bzw. weiter die Culotte geschnitten ist, desto wichtiger ist es den Oberkörper in schmale oder sogar sehr taillierte Oberteile zu kleiden. Dies ist bei kleinen Frauen besonders wichtig. Sie sollten kurze taillierte Jacken wählen und die Oberteile in den Hosenbund stecken. Das streckt optisch. Große und sehr schlanke Frauen können auch weite Oberteile und lange Jacken dazu kombinieren.

2. MATERIAL: Weich fließende Stoffe schmeicheln und sind daher ideal bei sehr weit geschnittenen Culottes . Steife, feste Stoffe wie z.B. Denim wirken hingegen eher kastig und verbreitern optisch. Um so wichtiger ist es dann mit Absatzschuhen und figurnahen Oberteilen einen Ausgleich zu schaffen.

3. LÄNGE: Die optimale Länge hat eine Culotte, wenn sie am Saum den Blick auf einen schmalen Bereich der Beine lenkt. Beispielsweise unterhalb der Knie, unterhalb der Wade oder auch der Fesseln.  Endet der Saum genau auf Wadenhöhe wirken flache Schuhe dazu meist recht plump. Achtung daher vor allem bei kräftigen Waden. Im Zweifelsfall auch hier einen Schuh mit Absatz wählen um die Beine optisch zu strecken.

4. FARBE: In Abhängigkeit des Figurtyps, sollten Sie die Helligkeit der Culotte bewusst wählen. Als Frau mit A-Figur (kurvige Hüfte und schmaler Oberkörper) sollten Sie eher dunkle und gedeckte Farben wählen und farbige Akzente im Oberteil setzen. Als Frau mit V-Figur (breite Schultern und extra schmales Becken) darf es auch eine Culotte mit Muster oder in hellen und kräftigen Farben sein . Kleine Frauen liegen mit Ton-in-Ton Kombinationen goldrichtig!

Extra-Tipp // SCHUHE: Mit spitzen Pumps wirken die Beine länger, als bei Pumps mit runder Form. Bei flachen Schuhen verlängert ein großes Fußdekolleté die Beine optisch mehr, als ein hochgeschlossener Schuh der den Spann bedeckt. Vorsicht auch bei Stiefeletten. Sie wirken in Kombination mit der aktuellen Midi- und Wadenlänge verkürzend.

 

Ich habe mal meine COPIC Marker ausgekramt und 2 Outfits skizziert – lässig und schick. Die Culotte wirkt besonders schön wenn man mit Stilbrüchen arbeitet. Weiblich, dabei aber stets lässig. Mal elegant kombiniert mit Blazer, oder lässig mit einer taillierten Bikerjacke. Klar und edel wird’s mit einer klassisch weißen Hemdbluse und lässig mit schlichtem T-Shirt …

Viel Spaß mit beim Ausprobieren & Kombinieren!

Und wie immer … individuelle und auf Ihre Proportionen abgestimmte Tipps verrate ich Ihnen gerne in einer Stilberatung oder auch bei einer Einkaufsbegleitung. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.


* bei den Beispiel-Produktlinks handelt es sich um Affiliate-Links.

Allgemeines

Frühjahrsputz im Kleiderschrank

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit Ihren Schrank vom Winterstaub zu befreien. 2 x pro Jahr erinnere ich mit diesem Blog-Beitrag, dass es Zeit für einen Garderobencheck ist. Und wie immer gibts noch ein paar aktuelle Trend-Tipps dazu …

Gaderobencheck

Los geht’s:

  1. Ausräumen: Alle Sachen raus aus dem Schrank. Und ich meine wirklich … ALLES! Legen Sie die Kleidung auf dem Boden oder dem Bett ab.
  2. Reinigen Sie Schubladen und Schrankböden.
  3. Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: „LIEBLINGSSTÜCKE“, „WENIG GETRAGENES“ (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und „WEG DAMIT“ (weil verwaschen, passt nicht mehr etc.)
  4. Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.
  5. Überlegen Sie nun, welche neuen Outfits Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen können. Gehen Sie dabei erst nach der Farbe, dann nach Material.
  6. Notieren Sie welche neuen Kleidugsstücke / Accessoires notwendig sind um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen, und evtl. aufzupeppen (gute Inspirationsquelle Conley’s, Impressionen, oder auch Pinterest)
  7. Sortieren Sie die Kleidung nach Themen wieder in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, … etc. Und innerhalb der Themen nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).
  8. Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf.
  9. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind nicht geeignet. Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.
  10. Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde in Second-Hand-Läden geben, bei Ebay verkaufen oder spenden.
  11. Erfreuen Sie sich an einem wunderschönen Kleiderschrank! …

Die wichtigsten TREND-TIPPs: Neues, das Ihre Garderobe aufpeppt + Altes, das Sie evtl. besitzen, und in der aktuellen Frühjahrs/Sommer-Saison, zu neuem Leben erwecken können:

  • Wildleder (Velour). Ob echt oder auch die Kunstledervariante Alcantara.
  • Trenchcoats mal anders: Aus fließenden Stoffen, in Pastelltönen, …
  • Trendfarben: Rosenquarz, zartes Himmelblau, Butterblumengelb, Koralle, Grau im Allover-Look
  • Quer- und Längsstreifen. Shirts, Hemdblusen, Blazer …
  • Mustermix: z.B. Streifen oder grafische Optiken in kräftigen Farben jeweils untereinander.
  • Mäntel und Westen, gern extralang und oversized geschnitten.
  • Röcke taillenhoch und glockig geschnitten.
  • Schuhe mit Bändern und Riemchen. Sowie Metallic-Effekte.
  • A-Linie bei Kleidern, Röcken und Hosen
  • und weitere … 😉 … über die ich sicher nach und nach berichten werde.

So macht das Kombinieren der Frühjahrsgarderobe gleich doppelt Spaß.

Brauchen Sie doch Hilfe beim Garderobencheck ? Gerne unterstütze ich Sie!

Allgemeines, Für Frauen

Ponchos & Capes – Zum Reinkuscheln schön

Sie liegen derzeit absolut im Trend, und sind herrlich bequem und unkompliziert. Vom lässigen Poncho im Ethno-Look, über den gestrickten Poncho mit Zopfmuster bis hin zum edlen Cape aus Cashmere. Durch die unterschiedlichen Materialien und Stilrichtungen ist tatsächlich für jeden etwas dabei.

Was ich von meinen Kundinnen immer wieder gefragt werde: Was ist ein Cape, und was zeichnet einen Poncho aus? Und wie kombiniert man sie?

Cape (engl.) ist ein Umhang. Sprich … er ist vorn geöffnet. Das ganz klassiche Cape ist aus Wollgeweben, Walkstoffen oder Leder, mit Schlitzen für die Arme und wird am Hals durch einen Knopf oder einen Riegel verschlossen. Es gibt das Cape jedoch auch ohne Armschlitze und ohne Verschluss.

Ein Poncho hingegen ist ein Überwurf, mit einem Loch/Schlitz in der Mitte, durch den der Kopf gesteckt wird. So liegt der Poncho wie ein Mantel auf den Schultern. In Südamerika, z.B. Peru, gehört er zur traditionellen Bekleidung.

Die Übergänge vom Poncho zum Cape sind teilweise fließend. Und so findet man derzeit viele Capes die eher an den Look eines Ponchos, als an das klassiche Cape erinnern.

Poncho VS. Cape

Und wie kombiniert man Ponchos und Capes? Ganz einfach: Je volumiger das Cape / der Poncho, desto schmaler sollte die Kleidung im Unterkörper ausfallen. D.h. dann eher schmale Hosen, Skinny Jeans, oder auch Röcke und Kleider. Je länger das Modell, desto schmeichelnder sind Absatzschuhe, denn sie gleichen die Proportionen aus. Kleine, zierliche Frauen sollten allerdings grundsätzlich auf eher kürzere Modelle zurück greifen (max. mitte Oberschenkel). Ist der Oberkörper eher kurvig, sind grobe Zopfmuster nicht die beste Wahl. Mehr und vor allem individuelle Tipps, gibt’s in einer Stilberatung oder bei einem Personal Shopping.

Capes und Ponchos sind im Alltag tolle Allrounder, und auch perfekte Reisebegleiter. Sie eignen sich als Alternative zum Mantel, in der dünneren Version als Alternative zum Pullover, oder als moderne Variante zur klassichen Strickjacke. Kleider und Röcke wirken durch Capes und Ponchos wunderbar weiblich, und zugleich lässig. In der Abendgarderobe setzen Sie mit einem schwarzen, edlen Cashmere Cape, ein wunderbares Statement.

Und wer einmal versuchte mit dickem Kuschelpullover, oder einem Oberteil mit Fledermausärmeln, in eine schmal geschnittene Jacke zu schlüpfen, der wird sich über den neuen Trend ganz besonders freuen …

Ponchos und ein Cape. Gesehen bei Impressionen u. Conleys

Ponchos und ein Cape. Gesehen bei Impressionen u. Conleys

Farben

Marsala – Farbe des Jahres 2015

Wie jedes Jahr wählt „Pantone“ die Farbe des Jahres. Für 2015 wurde es MARSALA – ein edles, erdiges Weinrot.

Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute beschreibt Marsala: “Ähnlich wie der Likörwein, der Marsala seinen Namen leiht, verkörpert dieser geschmackvolle Farbton die satte Zufriedenheit nach einer gelungenen Mahlzeit, während seine rotbraune Grundnote eine subtile, urige Natürlichkeit ausstrahlt. ”

Marsala Pantone 2015

Wem steht diese Farbe? Grundätzlich kann MARSALA, als eher neutraler Farbton, von warmen als auch kalten Farbtypen getragen werden. Es kommt auf die Zusammenstellung innerhalb des Outfits an. Mit Weiß und auch Schwarz schafft man härtere Kontraste (z.B. für den Wintertyp). Mit Grau entstehen weichere Kontraste (z.B. für den Sommertyp). Frühling und Herbst können Marsala toll Ton in Ton tragen oder auch mit Naturtönen wir Beige, Taupe, Creme, Ocker. Perfekt ist es für den neutralen Farbtyp „Herbst-Sommer“.