Frau mit geblümter Bluse und schwarzem Rock vor einer Wand Businessgarderobe
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Businessgarderobe im Sommer – 7 Expertentipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein … alles schön und gut, solange man im Bikini den ganzen Tag faul am Strand liegen kann. In Businessgarderobe sieht das ganz anders aus.

Zu einem Kundentermin auch noch bei 30 Grad frisch und gut gekleidet zu erscheinen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Vom Make-up ganz zu schweigen. Im Büro oder der Kantine erwarten einen „dank“ Klimaanlage hingegen fast arktische Temperaturen.

Daher habe ich 7 Tipps, damit Sie auch bei Sommerhitze überzeugen – auch für die Männer ist etwas dabei:

(Die nachfolgenden Tipps enthalten Empfehlungen – in Form unbezahlter Werbung *).

1. Naturfasern als natürliche Klimaanlage

Wählen Sie Kleidung aus Naturfasern wie Leinen, Seide, leichte Schurwolle und Viskose. Diese wirken durch die glatte Oberfläche kühlend. Schweiß und Wärme können gut abgeleitet werden. Die Bezeichnung „Cool Wool“ bei Anzügen und Kostümen ist ein Indiz für sehr leichte, sommerliche Stoffe aus Wolle. Cool Wool ist temperaturausgleichend, luftdurchlässig und nimmt den Schweiß auf.  Vorsichtig sollten Sie hingegen bei festen Stoffen aus Polyesterfasern sein, da sie die Haut nicht atmen lassen. Man schwitzt um so mehr und es besteht „Müffelgefahr“.  Achten Sie auch beim Innenfutter der Kleidung auf die Zusammensetzung der Materialien.

Trotzdem Schweißränder? Atmungsaktive Unterwäsche, die den Schweiß aufnimmt ist ideal. Den Achselbereich Ihrer Blazer und Sakkos können Sie durch „Armblätter“ * schützen. Es gibt Sie zum Einnähen und auch selbstklebend. Schweißränder haben so keine Chance.

2. Lockere Schnittführungen

Durch Kleidung in lockerer Schnittführung kann die Luft besser zirkulieren und gibt zusätzliche Kühlung. Eine lässig geschnittene Bluse, ein luftiger A-Linien Rock oder ein zart fließendes Kleid – z.B. ein Hemdblusenkleid oder Shiftkleid – sind daher ideale Sommer-Begleiter im Büro. Sehr eng anliegende Kleider und Hosen, sollten Sie bei 30 Grad also lieber im Schrank hängen lassen. Im Casual Business liegen die Männer mit leichten Chinohosen genau richtig. Damit der Look „angezogen“ und nicht nachlässig wirkt, sollten die Kleidungsstücke top gebügelt sein und besondere Details haben: Z. B. Kragen, Manschetten, Faltendetails, Drapierungen, Knopfleisten, Reverskragen.

3. Helle Farben – auch bei der Businessgarderobe?

Helle Farben reflektieren die Sonne grundsätzlich besser als dunkle Kleidung. Außerdem macht es an einem Sommertag doppelt Spaß, helle und strahlende Farben zu tragen. Als Basisfarben können Sie Weiß, Creme, Hellgrau und Mittelblau tragen. Die Damen kombinieren dies z.B. mit Rot, sanftem Pink, Zitronengelb, Aprikot und Türkis . In der Herrenmode sind Mint, Kobaltblau und Violett gerade ein großes Thema.

Steht ein formeller Termin an? Dann sollten Sie für Ihre Businessgarderobe dunklere Töne wählen. Basisfarben wie Silbergrau oder dunkles Marineblau wirken elegant, kompetent und souverän und können mit frischen, zarten Pastellfarben kombiniert werden.

Noch ein Tipp für weiße Blusen und Herrenhemden:

Die Unterwäsche unter weißen Damenblusen und Kleidern sollte hautfarben sein. Weiß würde sich stark durchzeichnen.

Die Herren tragen unter einem weißen Hemd ein Unterhemd ohne Arm mit extra breitem Träger (z.B. von Mey *) oder die klassische T-Shirt Form. Bitte KEIN Tanktop (Rippenshirt) mit schmalen Trägern. Wenn Sie kein Unterhemd unter Ihr Business-Hemd ziehen möchten, sollte ein weißes Hemd nicht zu dünn und durchscheinend sein. Brusthaare und Brustwarzen, die sich unter dem Herrenhemd abzeichnen, sind im Meeting nicht sexy – sondern maximal lächerlich.

4. Von HEISS zu KALT – der Zwiebellook

Büros, Kaufhäuser und Restaurants sind oft klimatisiert. Der Wechsel von kühlen Räumen zu heißen Außentemperaturen macht unserem Körper zu schaffen. Um nicht auszukühlen sind leichte Strickjacken, dünne Capes oder Pashmina Schals ideal. In bunten Farben setzen sie farbliche Akzente und sie lassen sich ganz leicht in der Handtasche verstauen.

Die Männer haben ja ohnehin das Sakko dabei. Falls Sie es mal ablegen und dennoch stilvoll gekleidet sein möchten, bietet sich eine sommerliche Anzugweste an. Sie wertet den Look auf.

Wieviel Zwiebel darf’s denn sein – bzw. darf ich als Frau im Hochsommer Feinstrümpfe im Business weglassen? Nackte Beine sind im sehr formellen Businessbereich mit Kundenkontakt eher ein No-Go. Das Bein wirkt durch Feinstrümpfe gleichmäßig und „angezogen“ – dem Anlass angemessen. In 15 – 20 den bei Feinstrümpfen spüren Sie im Sommer fast nichts. Zudem gibt es Varianten mit leichtem Stützeffekt, was sogar gegen schwere Beine bei einem langen Sommertag hilft. Halterlose Strümpfe sind eine luftige Alternative zur Strumpfhose.

Wenn es in Ihrem Büro doch keine Feinstrümpfe sein müssen: Kleine Hautunebenheiten wie Besenreiser, können Sie mit Körper-Make-up abdecken. Wisch und schweißfest übersteht das auch einen langen Tag.

Ohne Strümpfe kennen allerdings viele Frauen ein Problem: Scheuernden Oberschenkel. Breite Strumpfbänder schützen die Oberschenkel vor dem Wundreiben. Schneiden Sie einfach das Strumpfband von halterlosen Strümpfen ab. Oder bestellen Sie es direkt bei haloBa * oder Bandelettes  *(USA).

5. Schmuck und Tücher im Sommer

Modeschmuck kann durch Schweiß leicht anlaufen und Verfärbungen auf der Haut hinterlassen. Das betrifft auch Uhren. Mit Silber- oder Goldschmuck, Edelstahl, Perlen und Edelsteinen liegen Sie auf der sicheren Seite.

Ein Tuch oder Schal kann im Sommer ziemlich schweißtreibend sein. Wenn Sie Ihr Bürooutfit trotzdem durch ein schönes Tuch abrunden möchten, sollten Sie auf reine Seide achten. Möglichst dünn und leicht gewebt, ist es auch an heißen Sommertagen ein toller Begleiter. Und wenn es doch zu warm wird – dann binden Sie es um den Henkel Ihrer Handtasche. So setzt es einen schönen Akzent. Achtung: Gut verknoten, damit Sie das Tuch nicht verlieren.

Für die Männer bieten Einstecktücher wie immer einen schönen Akzent. Im Sommer können Sie frische und leuchtende Farben und gerne auch sommerliche Motive auswählen. Bewegen Sie sich im Beruf im kreativen Bereich? Dann könnten Sie die Socken auf die Farben des Einstecktuchs abstimmen.

6. Sommerschuhe im Business

Auch die Schuhe gehören zur Businessgarderobe. Je nach Branche und ob Kundenkontakt herrscht, sollten Damen mit Sandalen sehr bedacht umgehen. Im Idealfall verzichten Sie darauf die Zehen zu zeigen. Ferse zeigen, ist hingegen erlaubt – und so ein Sling-Pumps bringt zumindest etwas Frischluft an den Fuß. Wichtig: Bitte achten Sie auf top gepflegte Fersen!

Bei den Materialien empfehle ich Echtleder, da Kunstleder nicht „atmen“ kann. Nach kurzer Zeit werden Sie in Ihren Schuhen „schwimmen“.

Die Herren wählen entweder klassische (Echt)Lederschuhe oder falls es in Ihrem Büro erlaubt ist, leichte Stoffschuhe oder Mokassins. Übrigens: Der „ohne Socken-Trend“, gilt NICHT fürs formelle Business.

7. Make-up und Düfte im Sommer

An heißen Tagen verläuft das Make-up schnell. Ein „Primer“ schafft die ideale Grundlage und gibt flüssigen Grundierungen einen besseren Halt. Alternativ sind Puder-Make-ups eine tolle Alternative. Mein persönlicher Geheimtipp: Puderblättchen für unterwegs. Damit lässt sich wie mit Löschpapier das Hautfett aufnehmen. Zusätzlich sind sie mit einer dünnen Schicht Puder beschichtet, das die Haut mattiert.

Bitte übertreiben sie es nicht mit Deo, Parfum und Aftershave. Im Hochsommer kommt jeder mal ins Schwitzen – doch unangenehme Gerüche mit einer Überdosis Parfum und Co. zu überdecken, ist nicht der richtige Ansatz. Nehmen Sie lieber ein zweites Shirt oder Hemd als Ersatz mit. Oft reicht es auch das Unterhemd zu wechseln.

Zum Abschluss noch ein paar grundlegende Do’s & Don’ts für die Businessgarderobe bei Sommerhitze:

Egal wie warm es ist – auch im Sommer sollte die Garderobe fürs Büro nicht nach „Freizeit“ aussehen.

Damen: Miniröcke, hohe Beinschlitze, ein tiefes Dekolleté, ärmellose Shirts und Transparenz sind im Business fehl am Platz. Vorsicht auch bei Mustern. Im formellen Business zumindest, sollten Sie auf Hawaii-Drucke, Palmenblätter und Flamingos verzichten.

Herren: So verlockend kurzärmlige Hemden sind, im Business verzichten Sie lieber darauf. Erst recht, wenn Sie Krawatte tragen. Warum? Zum einen ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Zum anderen sollte die Hemdmanschette für einen stilvollen Look immer aus dem Sakkoärmel hervorschauen. Und wählt „Mann“ ein Kurzarmhemd, fehlt eben genau diese Manschette. Wenn es im Büro zu warm wird, legen Sie lieber das Sakko ab und krempeln Sie die langen Ärmel hoch. So wirken Sie anpackend und dynamisch.

Kurze Hosen sind – wie Sie sich denken können – für das formelle Business ebenso ungeeignet wie Sandalen. Augen zu und durch – der nächste Feierabend kommt.

Bleiben Sie entspannt – und genießen Sie die sommerlichen Tage auch in Ihrer Businessgarderobe.

Herzlichst

Sonja Garrison

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Allgemeines, Für Frauen

SCHUH-Memory: Welche Schuhe passen zu welcher Hose?

Oft entscheidet der Schuh über den Erfolg eines Looks. Die richtigen Schuhe können Beine strecken, Fesseln zarter wirken lassen, ein extravagantes Statement setzen und einem klassischen Look das gewisse ETWAS geben.

Doch nicht jedes Schuhmodell sieht zu jeder Hose gleich gut aus. Mit ein paar Tipps & Tricks ist der ideale Schuh für Röhrenjeans, Chino- und Marlenehosen jedoch schnell gefunden. Und welche Schuhe passen zu Röcken und Kleidern? Das ist Thema meines nächsten Blogbeitrags.

Welcher Schuh sich letztendlich als IHR perfekter Schuh erweist, hat auch mit individuellen Stilvorlieben und mit der Figur (Beinlänge und Form etc.) zu tun. Die folgenden Tipps geben schon mal eine Orientierung und wecken den Spaß am Ausprobieren.

Die wichtigsten TIPPS:

  • Je weiter eine Hose, um so schöner wirkt ein filigraner Schuh und ein Absatz.
  • Je schmaler die Hose, desto „derber“ dürfen Schuhe sein.
  • Schuhe mit Fußdekolleté (Pumps und Ballerinas) strecken das Bein optisch.
  • Riemchen können verkürzend wirken. Wen das stört: Ein Absatz oder Nude-Töne gleichen optimal aus.
  • Bei flachen Schuhen wie Sneakern, Loafern, Ballerinas: KNÖCHEL ZEIGEN. Das Stückchen Haut zwischen Hosensaum und Schuh streckt das Bein.
  • Setzen Sie mit Schuhen ein Statement: Knallige Farben und Muster peppen auf.
  • Schuhe mit heller Sohle ziehen den Blick nach unten. Kleine Frauen gleichen dies durch helle / farbenfrohe Oberteile aus.

Das perfekte Match von Schuhen und Hose

Welche Schuhe zur Skinny-Jeans?

Die schmale Röhrenjeans ist der Allrounder bei der Schuhwahl. Durch das schlanke Hosenbein sehen sowohl Absatzschuhe als auch flache Schuhmodelle gut aus. Pumps und Riemchensandalen kommen bei Knöchellänge besonders schön zur Geltung. Stiefel im Reiterstil lassen sich zu dem extra schmalen Hosenbein ebenso ideal kombinieren, wie die aktuellen Overknee Stiefel.

Doch wohin mit dem Hosensaum bei knöchelhohen Stiefeletten und Boots? Bei Bikerstiefeln, Chelsea Boots und Absatzstiefeletten kann der Saum entweder im Schaft verschwinden oder ganz lässig auf den Schaft treffen. Alternativ können Sie den Saum einfach auf die gewünschte Länge krempeln.

Schuhe zur Skinnyjeans

Welche Schuhe zur Schlaghose / Bootcutjeans?

„Neumodisch“ auch Flared-Pants genannt, wird die Schlaghose stilecht mit Plateauschuhen kombiniert. In jedem Fall ist ein Absatzschuh gefragt, denn die Schlaghose wird in Überlänge getragen. Das sieht stylisch aus und zaubert extra lange Beine. Je grober das Material – z.B. Jeans – desto derber dürfen die Schuhe sein. Breite Blockabsätze, Wedges (Keilabsatzschuhe) sehen daher großartig zu Schlagjeans aus. Schlaghosen aus feineren Materialien werden besser mit weniger groben Schuhen kombiniert: Stiefeletten mit dünner Sohle und schmalerem Blockabsatz sind ideal.

Und flache Absätze? Flache Sandalen und Chelsea-Boots sind ein toller Kombipartner zur Schlaghose. Allerdings wirken diese eher bei großen Frauen bzw. mit langen Beinen so richtig gut. Wer klein und zierlich ist, kann statt dessen „Cropped Flares“ tragen. Zu den knöchellangen Schlaghosen sehen flache Schuhe wie Loafer, Ballerinas oder auch Sneaker einfach klasse aus. Die perfekte Kombi für kleine Frauen.

Schuhe zur Schlaghose

Welche Schuhe zur Boyfriend-Jeans?

Die lässigste Variante unter den Jeans ist eindeutig die Boyfriend-Jeans. Sie sieht einfach umwerfend aus, wenn sie einen femininen Gegenpol erhält: Durch High Heels und Oberteile aus zart fließenden Stoffen, taillierte Lederjacken und Blazer.

Achtung: Krempeln Sie das Hosenbein grundsätzlich hoch. Das lenkt den Blick auf schmale Fesseln, es streckt und nimmt der weiten Hose die Dominanz. Wer flache Absätze lieber mag liegt mit Loafern, Slippern und Derby Schuhen genau richtig. Der Look wirkt dann frech und maskulin angehaucht. Durch zart fließende Oberteile und taillierte Jacken setzt man weibliche Akzente.

Schuhe zur Boyfriend-Jeans

Welche Schuhe zu Paperbag-Hose?

„Paperwas“? Stellen Sie sich eine Papiertüte vor, die sie oben mit einem Band zusammenbinden. So fällt der Bund wellig bzw. in Falten gelegt. Durch die lockere Schnittführung sind fließende Stoffe ideal. Ähnlich in der Schnittführung und Wirkung sind „Edel-Jogginghosen“. Der Bund wird auch hier mit einem Band reguliert. Die beiden Hosen sind perfekte Kombipartner. Von sportlich bis super elegant,  was an den edlen, fließenden Stoffen und der zugleich locker/lässige Schnittführung liegt.

TIPP: Damit diese lockeren Hosen optisch nicht stauchen, sehen sie in Knöchellänge am schönsten aus. Extravagante Pumps – mit und ohne Fesselriemchen – kommen durch die verkürzte Länge optimal zur Geltung.

Sie mögen keine Absätze? Ballerinas mit extra großem Fußdekolleté strecken optisch. Und ganz lässig wird’s mit Sneakern und sportlichen Slippern.

Schuhe zur Paperbag-Hose

Welche Hose zur Palazzohose / Marlenehose?

Juhuuuuu … sie sind zurück. Die eleganten Hosen mit extra weitem Bein werden umgangssprachlich gerne als Marlenehose bezeichnet. Am Schönsten fallen sie aus einem weich fließendem Stoff. Dazu sind Absatzschuhe einfach perfekt. Die Oberteile sollten übrigens – als Ausgleich zum weiten Hosenbein – eher kurz und tailliert geschnitten sein. Auch Oberteile in lockerer Schnittführung sind gute Kombipartner. Sie sollten jedoch aus fließendem Stoff gefertigt sein – z.B. Seide oder Viskose – und in den Bund gesteckt werden.

TIPP: Wer lieber flache Schuhe trägt, sollte zu Modellen greifen die schmal oder sogar spitz zulaufen.

Schuhe zur Marlenehose


Welche Schuhe zur Zigarettenhose?

Die Stilikone Audrey Hepburn hat den Look der Zigarettenhose maßgeblich geprägt: Mit schmalem Pulli und dazu Ballerinas kombiniert. Schlicht, edel und frech. Ladylike wird’s mit High Heels zur schmalen Zigarettenhose. Diese schmale Stoffhose wird oft in Knöchellänge angeboten, weshalb extravagante Schuhe mit Riemchen oder in leuchtenden Farben besonders schön zur Geltung kommen.

Übrigens, die Geschichte der „Ballerinas“ beginnt dank Audrey Hepburn in den 50er Jahren. Die Schauspielerin und Stilikone war durch ihre Körpergröße von 1,80 m, auf der Suche nach flachen Schuhen die sie grazil und elegant wirken lassen sollten. Und das ohne Absatz, um ihre meist kleineren männlichen Kollegen nicht zu überragen. Für ihre Rolle in „My Fair Lady“ entwarf ihr Chefdesigner Salvatore Ferragamo den Ballerina.

Kein Fan von den flachen „Schläppchen“? Einen lässig, sportlichen Dreh bekommen Zigarettenhosen in Kombination mit Sneakern und Derbyschuhen. Der Mix aus der femininen Stoffhose und den maskulin angehauchten Schuhen bringt Spannung Schuhe zur Zigarettenhose


Viele tolle Hosen – und noch mehr tolle Schuhe. Die Vielfalt an Modellen und Farben ist riesig. Um den eigenen Schuhschrank nicht vollends aus allen Nähten platzen zu lassen, überlegen Sie welche Hosenformen und welche Schuhe zu Ihnen und Ihrem Alltag / Beruf passen. Wählen Sie Schuhe, die zu möglichst allen Ihren Hosenformen passen. Je mehr Kombinationen möglich sind, desto besser ist es.

Herzlichst

Sonja Garrison

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Allgemeines, Für Frauen

Glamourfaktor Pailletten – wie man sie lässig kombiniert.

Kaum rückt Weihnachten und Silvester näher, finden wir sie überall in den Geschäften – Pailletten.

Die kleinen, schimmernden Plättchen lassen auch mein Herz höher schlagen. Sie stehen für Glamour, Eleganz und Weiblichkeit. Und sie erinnern mich an meine Zeit als Kostümschneiderin am Theater.

Doch wie kombiniert man ein Outfit mit Pailletten?

Die wichtigsten Styling-Tipps für Pailletten

Wie immer lautet meine Devise: „Kaufe nichts, was Du nicht vielseitig kombinieren kannst.“ Und das schließt auch einen Rock oder ein Kleid, vollbesetzt mit Pailletten nicht aus. Selbstverständlich lässt sich ein weißes T-Shirt leichter kombinieren. Doch mit ein bisschen Kreativität, wird aus dem Glitzer-Teilchen ein Kombinationstalent.

Ein Beispiel – mit meinem Paillettenrock: Für festliche Anlässe passt dazu eine Seidenbluse, schicke High Heels und eine elegante Clutch. Schon ist der Look fertig für die Weihnachtsfeier oder eine festliche Cocktailparty. Zu schick für einen anderen Anlass? Dann kombiniere ich den Rock mit Kuschelpulli, Lederjacke und Stiefeletten. So wirkt das Outfit lockerer und ist auch für die nächste Geburtstagsfeier geeignet. Alternativ trage ich dazu eine weiße Bluse, mal mit Pumps und mal mit Stiefeln.

Pailletten-Outfits können auch ganz lässig sein

Wenn Sie mutig mit Gegensätzen und Stilbrüchen spielen, gelingt Ihnen ein Outfit, das auch für weniger festliche Anlässe überzeugt.

Hier ein paar Stylingideen:

  • Paillettenjacken und Blazer: Mit lässigen Jeans im Boyfriend-Schnitt und Vintage Effekten. Dazu ein schlichtes T-Shirt oder Top. Etwas Eleganter wird es mit einer schwarzen Zigarettenhose. Beispielsweise für ein Treffen mit Freunden in einer Bar, zur Geburtstagsfeier, einem Konzert.
  • Paillettenkleid: Lässiger wirkt dieses mit einer schmalen Lederjacke oder einer Jeansjacke. Dazu Chelsea-Boots, Loafer, … fertig sind Sie für einen Weihnachtsbrunch oder eine Vernissage.
  • Paillettenrock: Mein persönlicher Styling-Favorit. Lässig kombiniert mit Oversizepulli und Stiefeletten. Alternativ mit einem schlichten T-Shirt und Lederjacke, oder auch mit weißer Bluse und Boots. …

 

Wem das im Outfit immer noch ein bisschen zu viel ist, kann nur eine tolle Clutch oder Pumps mit Pailletten wählen. So ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei, der Spaß an ein bisschen Glamour hat.

Achtung Stylingfallen

++ Pailletten betonen sehr stark. ++ Also nicht den Teil der Figur darin hüllen, den man eigentlich eher kaschieren möchte. Bei einer sehr kurvigen Hüfte empfehle ich daher eine Pailettenjacke. Ist die Oberweite sehr groß und die Hüfte schmal, fällt die Entscheidung sogar auf einen Rock mit hellen Pailletten. Hell + Glanz betont extra.

++ Weniger ist mehr ++ Das Outfit nicht überladen. Wenn man nicht aussehen möchte wie ein überladener Weihnachtsbaum, dann sollte das Schimmer-Outfit für sich wirken können. Schlichte Basics und dezenten Schmuck wählen. So wirkt das Outfit glamourös und stilvoll.

++ Sensibelchen ++ Die zarten Glitzerplättchen sollten vorsichtig behandelt werden. Das Kleidungsstück daher liegend aufbewahren. Zudem trocken und in Seidenpapier gehüllt. So werden andere Sachen nicht von den Pailletten beschädigt. Beim Tragen sollte man ebenfalls ein paar Dinge beachten: Die Pailletten glatt streichen, damit sie nicht so leicht brechen oder abfallen können. Ständige Reibung an empfindlichen Materialien vermeiden. Beim Kauf auf ein gutes Futter achten, das beim Tragen die anderen Kleidungsstücke schützt.

Verpassen Sie Ihren alten Sachen ein UPGRADE

Noch eine Idee zum Schluss. Wie wäre es sich einen schlichten Pulli zu nehmen und ein paar Pailletten effektvoll darauf zu platzieren. Pimp your Pulli – sozusagen.

Pulli mit Pailletten

Alternativ können Sie auch ein T-Shirt verzieren, oder einen Strickschal, eine Mütze.

Seien Sie kreativ. Let’s GLAM.

Herzlichst

Sonja Garrison

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*Die Collagen des Beitrags wurden mit Polyvore erstellt.

Garderobencheck
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt. In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

2 x pro Jahr – immer zum Saisonwechsel sollten Sie IHREN Garderobencheck durchführen. In jeder Saison teile ich daher einen Artikel zum Thema. Als Reminder für meine Stammkunden und um Neulingen den Schrecken vor dem Garderobencheck zu nehmen. Ein solcher Check wirkt BEFREIEND und verändert die Perspektive – im wahrsten Sinne! Endlich wieder Überblick im Schrank bedeutet: Neue Outfits zu kreieren wird leichter und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

Dafür brauchen Sie ÜBERBLICK. Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Einen Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie andere Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht! Oder geben es kurz nach dem Kauf zurück. TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen?

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert weil der Überblick fehlt. Wenn der Schrank vollgestopft ist und das Gefühl bleibt, dass man NICHTS zum Anziehen hat, ist das ganz schön frustrierend.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Man braucht nicht viel Kleidung, wenn das was man hat vielseitig kombinierbar ist. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt uns das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstaut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

 



 

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

Extra-TIPP: Hängen Sie die Bügelhaken beim Garderobencheck erst mal von hinten über die Kleiderstange. Jedes zukünftig getragene Kleidungsstück hängen Sie dann wieder klasssich von vorn auf die Stange. So sehen Sie beim nächsten Garderobencheck, welche Kleidungsstücke Sie in der letzten Saison überhaupt nicht getragen haben und können diese gegebenenfalls aussortieren.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo)

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben. Wenn Sie die Kleidung selbst verkaufen möchten, bietet sich Ebay, Kleiderkreisel oder auch Mädchenflohmarkt an. Alternativ können Sie Kleidung auch spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Möchten Sie Unterstützung beim Garderobencheck? Ich freue mich Sie zu unterstützen. Kontakt

Übrigens, wenn Sie unsicher sind welche Farben und Schnittführungen die richtigen für Sie sind, kann das auch zu Fehlkäufen führen. Eine Beratung zu diesen Themen wird Ihnen die nötige Sicherheit geben.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

PS: Sie möchten keine News, Stil-Tipps und Blogbeiträge mehr verpassen? Hier gehts zur Newsletteranmeldung! 1 – 2 x pro Monat gibt es wertvolle Tipps und als Dankeschön für Ihre Anmeldung meinen „Outfit-Wegweiser“ gratis.

 

4 Kleider auf Bügeln
Allgemeines, Für Frauen

Welches Kleid steht mir? – 5 Tipps für IHR Traumkleid

Das perfekte Kleid – wir ziehen es an, fühlen uns wohl, wählen ein paar Accessoires dazu und fertig ist unser femininer Look.

Neulich erreichte mich diese Nachricht von einer Kundin, die mein Herz höher schlagen ließ: „Deine Beratung hat bereits Früchte getragen. Diesen Sommer trage ich zum ersten Mal Kleider und finde es super. Ich fühle mich sogar wohl darin und strahle dies auch aus!“

Viele meiner Kundinnen sind unsicher was zu Ihrer Figur passt. Und auch welche Stilrichtung geeignet ist. Kaufen wir ohne Orientierung, reiht sich ein Kleid neben dem Anderen im Schrank, doch so wirklich wohl fühlen wir uns in keinem.

Dabei macht es ein Kleid so schön einfach ein tolles Outfit zu zaubern. Und es gibt unzählige Varianten. Aber welche Form und vor allem welche Länge ist die Richtige für die eigene Figur?

Meine 5 wichtigsten Experten-Tipps, damit Sie IHR Traumkleid finden:

1. Ihr Figurtyp

Die Basis für die Suche nach Ihrem perfekten Kleid bildet das Bewusstsein über die eigenen Proportionen. Denn Ihr Figurtyp bestimmt die Silhouette des Kleides. Ist die Figur eher kurvig, geradlinig, die Schulter eher breit oder schmal, ist der Bauch flach oder eher rundlich. Das optimale Kleid passt sich unserer Figur an – und nicht umgekehrt. Als Orientierungshilfe habe ich die gängigsten Figurtypen und deren passende Kleidform zusammengestellt. Erkennen Sie sich wieder?

Kleid für die X-Figur

Egal ob extra kurvig oder zierlich, die X-Figur besticht durch das ausgewogene Verhältnis von Schulter- und Hüftbreite und eine deutlich schmalere Taille. Optimal sind Kleider die dieser Silhouette folgen: Das Etuikleid und ein Kleid in leichter A-Linie sind typische Beispiele. Extra weite, völlig formlose Kleider ohne jegliche Taillenbetonung, verfehlen hingegen ihre Wirkung. Durch die ausgewogene Proportion ist neben Faltendetails, Drapierungen, ärmellos bis 3/4 Arm, Trompetenärmel, Carmenausschnitte einfach alles möglich. Tipp: Eher lockere Kleider können Sie durch einen Taillengürtel „auf Figur“ bringen.


Kleid für die H-Figur

Die H-Figur ist gerade gebaut. Schulter- und Hüfte sind ausgewogen, die Taille kaum ausgeprägt. Wer sich mehr Kurven zaubern möchte liegt mit ausgestellten Rockteilen und betonter Schulterpartie goldrichtig. Das schafft Volumen an Schulter und Hüfte und lässt die Taille schmaler erscheinen. Drapierungen im Taillenbereich, diagonale Wickeleffekte, Schleifen, luftige Trompetenärmel schaffen bei Ihren Kleidern stets weibliche Akzente. Soll es eher lässig sein, sehen auch geradlinig geschnittene Kleider gut aus. Weich fließende Stoffe sind dafür ideal (Leinen, Tencel, Seide).


Kleid für die V-Figur

Die breiten Schultern im Vergleich zur Hüfte sind typisch für die V-Figur. Verstärkend wirkt zusätzliches Volumen im Oberkörper z.B. Falten und Schulterpolster. Möchten Sie die Proportion eher ausgleichen? Dann zaubern Sie mehr Volumen im Hüftbereich durch A-Linienkleider, Kleider mit Schößchen, sowie Falten und Volants im Rockteil. Um die Schultern zu verschmälern sind langgezogene V-Ausschnitte, Wickeleffekte, lange Ketten und Bänder ideal. Diese sorgen zusätzlich für Streckung des Oberkörpers.


Kleid für die A-Figur

Die A-Figur ist weiblich und kurvig im Bereich der Hüfte, am Po und oft auch der Beine. Im Vergleich dazu ist der Oberkörper deutlich schmaler gebaut. Optimal sind daher Kleider die den Oberkörper in Szene setzen: Durch breite Ausschnitte (U-Boot/Carmen), besondere Details wie Rüschen, Spitze oder auch eine extravagante Kette. Das Rockteil des Kleides ist eher schlicht gehalten und sollte leicht ausgestellt, aber nicht zu weit geschnitten sein.


Kleid für die O-Figur

Bei der O-Figur liegt der Schwerpunkt auf der Körpermitte. Der Bauch und evtl. die Oberweite ist eher üppig. Die Beine und Arme in Relation dazu oft schmal. Zart fließende Hängerkleider in geradem Schnitt oder leichter A-Linie sind ideal um den Bauchbereich zu umspielen. Die Gesamtlänge der Kleider sollte eher kurz gehalten sein um den Blick auf die Beine zu lenken. 3/4 Ärmel sind ideal, da so die Handgelenke sichtbar und die Arme optisch gestreckt werden. Weitere senkrechte Betonungen z. B. durch lange Ketten, strecken den Oberkörper optisch. Tipp: Halten Sie bei aller Weiter des Kleides den Unterbrustbereich ein wenig schmaler (hochgezogene Taille).


2.  Welches Kleid bei großem und kleinem Busen

Eine kurvige, große Oberweite wird durch Wickeleffekte und V-Ausschnitte besonders schön in Szene gesetzt. Der Oberkörper wird gestreckt und das Dekolleté wunderbar betont. Enge Halsausschnitte können Sie durch lange Ketten optisch strecken. Achten Sie vor allem auf das geeignete „Darunter“. Ein gut sitzender BH ist der erste wichtige Schritt zu Ihrem perfekten Kleid. Mein Tipp die Kleider von Maximilia.

Wenn Sie einem kleinen Busen optisch mehr Volumen zaubern möchten, sind Hemdblusenkleider mit Brusttaschen, Raffungen, Spitzendetails, Rüschen und Volants ideal. Auch Kleider mit dem aktuellen Carmenausschnitt zaubern mehr Volumen.

 

3. Körpergröße

Die deutsche Frau ist im Durchschnitt ist ca. 170 cm groß. Ab ca. 175 cm gilt eine Frau hierzulande als groß, ab ca. 165 cm als klein. Darauf abgestimmt werden die Kleidungslängen und Proportionen konfektioniert. Ist man deutlich größer oder kleiner als der Durchschnitt bringt das manche Tücken mit sich. Denn je nach Körpergröße variiert nicht nur die Beinlänge, sondern auch die Rückenlänge, Taillenhöhe etc. So kann ein Gürtel der eigentlich auf Taillenhöhe sitzen soll, bei einer großen Frau deutlich höher sitzen und bei einer kleinen Frau in Richtung Bauchhöhe rutschen. Auch die Brustabnäher sitzen evtl. nicht richtig oder die Träger sind viel zu lang oder zu kurz. Also Augen auf!

Große Frauen

Sehen Sie Ihre Größe wie eine Leinwand und nutzen Sie diese. Lange Kleider mit extravaganten Details (Drapierungen, Muster, Wickeleffekte etc.) stehen Ihnen daher besonders gut. Besonders wichtig ist die exakte Länge des Kleides. Ein als lang deklariertes Kleid, das Ihnen gerade so bis zur Wade reicht, verfehlt seine Wirkung. Spezielle Hersteller wie u. a.  Long Tall Sally oder  Asos Tall bieten hier eine gute Auswahl.

Kleine Frauen

Ihr perfektes Kleid ist einfarbig oder mit nur dezentem Muster. Zu große, unruhige Muster, extra viel Volumen und Details wirken „erdrückend“. Kurze Kleider – bis max. Knielänge – sind für Sie optimal und sorgen für maximale Streckung. Diese Länge sieht sogar zu flachen Schuhen gut aus. Entgegen vieler Meinungen, stehen Ihnen auch lange Kleider. Diese sollten allerdings im Bereich des Oberkörpers schmal geschnitten sein. Einfarbig oder nur dezente Muster lenken den Blick auf Sie – und nicht von Ihnen ab! Mit der aktuellen Midi-Länge (ca. Wadenlänge) wirkt das Bein kürzer und gedrungener als es eigentlich ist. Lassen Sie sich Ihre Kleider also entsprechend kürzen, falls Sie es im Landen nicht exakt vorfinden. Viele Hersteller bieten mittlerweile Linien für kleine Frauen an. Beispielsweise BODEN – petite oder auch Banana Republic.


4. Ihre perfekte Kleidlänge

Es gibt eine Formel mit der sich das optimale Verhältnis zwischen Körpergröße und Kleid/Rocklänge ganz leicht ermitteln lässt: „Der goldene Schnitt“. Der goldene Schnitt ist eine „Gestaltungsformel“ die besagt, dass ein bestimmtes Längenverhältnis zueinander besonders harmonisch wirkt – die Einteilung einer Gesamtlänge in 1/3 und  2/3. Nehmen Sie sich ein Maßband und vermessen Sie sich von ca. Schultergelenk / Schlüsselbeinhöhe bis zum Knöchel. Teilen Sie diese Strecke durch 3. Bei mir sind das knapp über 129 cm ./. 3 = 43 cm x 2 = 86 cm. Das ist meine optimale Kleidlänge, die bei mir bis ca. 1 Handbreit oberhalb des Knies reicht.

Und bei Ihnen?

„Ich soll meine Knubbel-KNIE zeigen?!“ Das denken jetzt bestimmt einige von Ihnen. Diesen Satz höre ich nämlich sehr häufig von meinen Kundinnen. Falls auch Sie Ihre Knie nicht zeigen möchten, gehen Sie 4-6 cm länger und gleichen Sie diese Länge durch einen Absatzschuh aus.

 

5. Trendteil vs. Klassiker

Hier ist Ihr persönlicher Geschmack, der Anlass und Ihr Stiltyp entscheidend. Suchen Sie ein Kleid das zu vielen Anlässen passt und an dem Sie auch noch in 5 Jahren Freude haben, dann wird die Farbe Pink mit Blumenmuster nicht die richtige Wahl sein – egal wie gut Ihnen das Kleid steht. Überlegen Sie also genau für welche Anlässe Sie Ihr Kleid gebrauchen können und welche Farbe, ob uni oder gemustert, welche Details und Schnittführungen zum Anlass und auch zu Ihrer „Stilpersönlichkeit“ passen.

Oft ist ein schlichtes Kleid am vielseitigsten kombinierbar. Denken Sie an ein Dunkelblaues oder schwarzes Kleid. Mit flachen Sandalen, Umhängetasche und einer Jeansjacke wird es alltagstauglich. Schnappen Sie sich die High Heels und eine Clutch sind Sie perfekt für den Abend gestylt. Und mit schlichten Pumps und einem Seidenschal businesstauglich. Seien Sie kreativ!

 

Extra-Tipp:

Liegt zwischen Oberkörper und Unterkörper ein Größenunterschied vor, können Sie das Kleid von einem Änderungsschneider anpassen lassen. Aber Achtung, als gelernte Damenschneiderin weiß ich, jede Änderung hat seine Grenzen. Daher sollten das Kleid im Wesentlichen bereits gut sitzen.

Alternativ: Maßanfertigung ODER zaubern Sie sich doch einfach mit einem Rock und einem gleichfarbigen Oberteil einen Kleid-Look.

Die Suche nach dem perfekten Kleid lohnt sich. Shoppen Sie am besten nicht unter Druck. Probieren Sie unterschiedliche Formen aus und spielen Sie mit den Längen. So gewinnen Sie ein Gefühl dafür was Ihnen steht und worin Sie sich wohl fühlen.

Vor ein paar Wochen konnte ich eine Kundin mit gleich 3 Kleidern beim Personal Shopping beglücken.

„Das hätte ich mich selbst NIE getraut und anprobiert!“

Ein Erfolg auf ganzer Linie!

Herzlichst

Sonja Garrison

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